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Legende: Audio Ermittlungsarbeit des FBI stark beeinträchtigt abspielen. Laufzeit 01:42 Minuten.
01:42 min, aus HeuteMorgen vom 23.01.2019.
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Tag 32 des Shutdowns Geld für Ermittlungen des FBI wird knapp

  • Seit über einem Monat steht rund ein Viertel der US-Verwaltung still.
  • Auch diese Woche erhalten rund 800'000 Staatsangestellte keinen Lohn – unter ihnen sind auch jene der Bundespolizei FBI.
  • Nun warnt der Personalverband der FBI-Agenten: Wichtige Ermittlungen gerieten durch die Zahlungsunfähigkeit ins Stocken.

Die Empörung ist dem Direktor des FBIAA, des Berufsverbands für Bundespolizisten, anzuhören. «Einen Monat, vier Wochen arbeiten wir ohne Bezahlung», sagt Thomas O'Connor an der Pressekonferenz in Washington.

Er beschreibt finanzielle Engpässe und eine sinkende Arbeitsmoral. Und er sagt, die Ermittlungsarbeit des FBI sei stark beeinträchtigt. Betroffen seien alle Ermittlungen, namentlich gegen Gangs, Cyberkriminelle und Terroristen.

FBI-Ermittlungen sind keine billige Angelegenheit. Wir geben jeden Tag Geld aus.
Autor: Tom O'ConnorDirektor des Personalverbands FBIAA

«FBI-Ermittlungen sind keine billige Angelegenheit. Wir geben jeden Tag Geld aus», so O'Connor. Laut verschiedenen FBI-Büros in den USA ist kein Geld mehr vorhanden für Reisen, DNA-Tests, Überwachung, Informatik und administrative Arbeit. Wichtige Informanten seien abgesprungen, weil das FBI sie nicht mehr entlöhnen könne. Diese wertvollen Quellen seien vielleicht für immer verloren.

Der Berufsverband FBIAA vertritt 14'000 FBI-Agenten, rund 90 Prozent des polizeilichen Personals. O'Connor verlangt von der Regierung und dem Parlament, das FBI sofort wieder zu finanzieren. Derweil liefern sich Demokraten und Republikaner im Kongress weiterhin Parteigefechte ohne Aussicht auf ein baldiges Ende. Und ungeachtet der Kosten im Feld.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Diese Blockade richtet sich ausschliesslich und nur gegen Trump. Ein späterer Präsident, so auch wenn's einer der DEM's sein wird, wird diese Mauer weiter bauen unter dem Begriff von humanitären Sicherungs-Massnahmen. Zu erinnern gilt es, dass da bisher jeder Präsident vor Trump an dieser Mauer bauen liess. - Was hier geboten wird ist ein reiner EGO-Kampf zwischen sehr verfeindeten Lagern. Das aber wird sich mit oder ohne Mauer nicht mehr so schnell ändern. Das bleibt für eine lange Zeit so.
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    1. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Es gibt ein bestehendes Gesetz, das noch unter Bush in Kraft trat über einen klar definierten Rahmen der Grenzabsperrungen. In diesem Rahmen wurde auch unter Obama weitergebaut. Wie wenig diese nützen wurde Trump bei seinem jüngsten Besuch von Grenzbeamten mit Fotos von Tunneln aufgezeigt. Dass der Machtkampf jetzt so auf dem Buckel der Beamten und der von Staatsaufträgen lebenden Bevölkerung ausgetragen wird, geht auf Trumps Weigerung zurück, das im Dez verabschiedete Budget zu unterschreiben.
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  • Kommentar von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
    Gut für jene, die Terroranschläge brauchen, um ihre Politik zu rechtfertigen. Die Toten nimmt man als Kollateralschäden gerne in Kauf, um sie instrumentalisieren zu können. - Der Normalbürger ist nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Politik zur Manövriermasse geworden.
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    1. Antwort von Armin Spreter  (aspre)
      Richtig, H.Dudle. Es ist einfach unglaublich, wie heute noch in einer westlichen Demokratie eine einzelne Person mit Geiselhaft hundertausende Menschen durch ungerechteste Vorenthaltung ihrer notwendigen Monatseinkünfte deren Existenz gefährden kann.
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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Dieser Sturkopf von Trump ist einfach unverbesserlich. Er schadet dem Volk in grossem Stil. Solche Männer müssen abgesetzt werden. Hat er nicht geschworen bei Amtsamtritt, dass er seinem Volk dienen will? Das Gegenteil ist der Fall. Er spaltet das Land seit seinem Antritt. Hoffe die Amerikaner lernen davon.
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