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Legende: Video FBI-Agent Wickerham: «Haben gewaltsame Ideologien gefunden.» (englisch) abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.08.2019.
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Tödlicher Angriff in Dayton Die Tat war nicht rassistisch motiviert

  • Nach dem Angriff in Dayton im US-Bundesstaat Ohio haben die Ermittler neue Details zum Täter bekannt gegeben.
  • Demnach sei die Tat vom Samstag nach bisherigen Erkenntnissen nicht rassistisch motiviert gewesen.
  • Der Schütze habe sich allerdings seit langem für «gewaltsame Ideologien und Amokläufe» interessiert, so die Ermittler.

Die Bundespolizei FBI eröffne daher eine Untersuchung zum Fall, gab ein FBI-Vertreter am Dienstag bekannt. Der Todesschütze habe bereits in der Vergangenheit erkennen lassen, dass er einen Amoklauf habe begehen wollen.

Das FBI machte keine genauen Angaben zur Ideologie des Täters, berichtete aber, die Tat sei nach bisherigen Erkenntnissen nicht rassistisch motiviert gewesen.

Neun Menschen getötet

Ein 24-Jähriger hatte am Samstagabend mit einem Sturmgewehr vor einer Bar in Dayton scheinbar wahllos das Feuer eröffnet. Er tötete neun Menschen, darunter seine eigene Schwester, bevor er nach weniger als einer Minute von der Polizei getötet wurde.

US-Präsident Donald Trump will Dayton am Mittwoch besuchen.

Von dort will Trump weiter ins texanische El Paso fliegen, wo ein offenbar rassistisch motivierter Schütze am Samstag in einem Einkaufszentrum das Feuer eröffnet hatte. Dabei kamen 22 Menschen ums Leben.

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49 Kommentare

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  • Kommentar von M. Berger  (Mila)
    @M.Doessegger: - Dass Sie BEWUSST keine Details erwähnen wie Jahrzahl 1791 etc. ist mir schon klar; denn das würde die Absurdität Ihres "Belegs" für das Recht auf Waffen aufdecken. Die heutigen Schusswaffen sind ja doch wohl mit denen von 1791 in keiner Weise zu vergleichen. Somit würde im 2. amendment "DANGEROUS and UNUSUAL WEAPONS" zur Anwendung kommen. Zudem ist heute die Gefahr sehr gering, dass die englische Monarchie die USA annektieren oder gar eine Monarchie der USA entstehen könnte.
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  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Einige Daten zu El Paso, das Trumps Logik zufolge voller Mörder und Vergewaltiger sein müsste, denn dort besteht die Bevölkerung zu 83% aus Lateinamerikanern. Die Zahl der illegalen Einwanderer in der Stadt wird auf 7% der Gesamtbevölkerung geschätzt. Im Jahr 2017 war El Paso die siebtsicherste Grossstadt der USA (von 63 berücksichtigten Städten), und hatte eine Mordrate von 2,9 auf 100 000 Einwohner (San Francisco als Vergleich: 6,5/100k). (Quelle: TA 7.8.19)
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    1. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Ergänzend: Die Grenzbefestigung, begonnen unter Bush 2009, hat die Kriminalitätsrate nicht gesenkt. Ihren tiefsten Wert hatte sie 2006, nach Beginn der Bauten stieg sie sogar leicht an, um danach wieder auf das heutige Niveau zu sinken. Und als weitere Ergänzung Zahlen aus Texas: Der Anteil verhafteter Personen im StaatTexas ist unter in den USA Geborenen um 81% höher als bei den legalen Einwanderern. (Quelle: Cato Institute 2018, zit. in TA).
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    2. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Und als letzte Ergänzung die Aussage des Kriminologen Jack Levin (University of Massachusetts): Einwanderer seien besonders erfolgsorientiert und gesetzestreu. Insgesamt sei bei hoher Einwanderung statistisch eher ein Rückgang der Kriminalitätsrate als eine Erhöhung festzustellen. Das erscheint mir logisch. Kriminelle haben in Ländern wie Honduras ein Paradies und keinerlei Grund, in die USA zu kommen. Die Einwanderer sind grösstenteils Menschen, die sich eine Existenz aufbauen wollen.
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  • Kommentar von Markus Doessegger  (Jules Verne 2.0)
    @M. Berger
    Artikel der Verfassung und auch Amendments sollen allgemein gehalten werden. Deshalb habe ich ganz bewusst nicht auf Details hingewiesen. Die Gründerväter (aus berechtigter Sorge mit Erfahrungen der britischen Kolonialherrschaft), hatten Sorge, dass es wieder eine Monarchie in den USA geben könnte und haben deshalb vorgesehen, dass sich das Volk bewaffnet darf, um sie sich gegen diese Monarchie, also eine Tyrannei erheben kann. Wollte nur diesen Zusammenhang aufzeigen.
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