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Trotz internationaler Kritik Nordkorea setzt Raketentests fort

  • Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge ein «supergrosses» Mehrfach-Raketenwerfersystem erfolgreich getestet.
  • Die Streitkräfte in Südkorea hatten kurz nach dem Test von zwei «unbekannten Projektilen» gesprochen, die Nordkorea in Richtung offenes Meer abgefeuert habe.
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Aus dem Archiv: Nordkorea rüstet weiter auf
04:19 min, aus Echo der Zeit vom 01.10.2019.
abspielen. Laufzeit 04:19 Minuten.

Japans Verteidigungsministerium hatte vermutet, Nordkorea könnte zwei ballistische Kurzstreckenraketen getestet haben. Tests mit ballistischen Raketen sind dem Land, das mehrfach Atombomben getestet hat, durch UN-Resolutionen untersagt.

Der Test am Donnerstagnachmittag habe gezeigt, dass mittels der Feuerkraft der Mehrfach-Abschussvorrichtung Gruppenziele des Feindes bei einem Überraschungsangriff vollständig zerstört werden könnten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un habe sich zufrieden gezeigt und den Ingenieuren gratuliert.

Raketenwerfer
Legende: Diesen Raketenwerfer will das nordkoreanische Regime getestet haben. AP/Nordkoreanische Regierung

Nordkorea hat in den vergangenen Monaten mehrfach Raketen einschliesslich ballistischer Flugkörper getestet. Die Tests werden in Südkorea auch als potenzielles Mittel gesehen, im Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm den Druck auf die USA zu erhöhen.

Neue Gespräche auf Arbeitsebene zwischen Nordkorea und den USA waren am 5. Oktober in Schweden ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Die kommunistische Führung in Pjöngjang fordert unter anderem eine Lockerung der internationalen Sanktionen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Bitte den Ball flach halten. Habe mit einem Doktrinspezialisten die militärischen Mittel von NK durchleuchtet: Fast alles Schrott: Panzer, Artillerie, Luftwaffe, Flab u.v.a.m. Also keine Angst vor Nordkorea. Kim Jong Un hat womöglich Angst, dass es ihm gleich ergehen könnte wie Saddam und Gaddafi. Darum möchte er eine moderne A-Bombe. Noch weiss er: Eine falsche Operation und NK ist Schutt und Asche!!
    1. Antwort von Philipp Moreno  (HOC)
      Grundsätzlich haben Sie Recht das meiste militärische Material NKs ist wenig wert und wenig brauchbar. Die Raketen- und Atomwaffentechologie ist zwar nicht 22. Jahrhundert oder Technologie der fünften Generation aber ausreichend modern um grossen und unnötigen Schaden auszurichten. Das deren Armee in einem schlechten Zustan ist bedeutet nicht man soll keine Angst vor NK haben. Einer Atomrakete ist egal in welchem Zustand der Rest deren Armee ist.
  • Kommentar von Bruno Bär  (Wahrheitssucher)
    Was meint Super-Deal-Maker Trump dazu? Ach ja, er hat keine Zeit sich um diese Lappalie zu kümmern. Ziemlich peinlich!
    1. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Kim wird ihm einen grossartigen Brief schreiben, den er dann mit sich herumtragen kann und alles ist gut. ;-)
  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Kim wird solange Raketen abfeuern, bis die Sanktionen zumindest eingeschränkt werden.
    Trump sollte sich mal überlegen, dass er damit die hungernde Bevölkerung trifft.