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Trump warnt Iran «Drohen Sie niemals wieder den USA»

  • US-Präsident Donald Trump hat den iranischen Präsidenten Hassan Rohani vor Drohungen gegen die Vereinigten Staaten gewarnt.
  • Zuvor hatte US-Aussenminister Mike Pompeo weitere Sanktionen gegen führende iranische Persönlichkeiten angekündigt.

«Bedrohen Sie niemals wieder die USA oder Sie werden Konsequenzen zu spüren bekommen, die nur wenige in der Geschichte jemals zu spüren bekommen haben», schrieb Trump in der Nacht in einem an den iranischen Präsidenten Hassan Rohani gerichteten Tweet.

«Wir sind nicht länger ein Land, das Ihre wahnsinnigen Worte von Gewalt und Tod hinnehmen wird. Seien Sie vorsichtig!», warnte Trump, der den gesamten Tweet in Grossbuchstaben schrieb.

Trump warnt Teheran

Zuvor hatte der iranische Präsident den Ton im Konflikt mit den USA verschärft und mit einer Blockade der Ölexport-Routen am Persischen Golf gedroht.

Der US-Präsident hatte im Mai verkündet, dass sich die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückziehen und Sanktionen gegen iranische Finanzinstitute sowie den Energiesektor bis November wieder voll in Kraft setzen.

Weitere Sanktionen angekündigt

Aussenminister Mike Pompeo warb am Sonntag in einer Rede in Los Angeles um Unterstützung für diesen Kurswechsel und forderte globalen wirtschaftlichen Druck auf den Iran.

Die USA haben «keine Angst» davor, iranische Beamte «auf höchster Ebene» der Regierung mit Sanktionen zu belegen, sagte Pompeo in Bezug auf den Leiter des iranischen Justizapparates, Sadek Laridschani. «Es wird mehr geben», kündigte Pompeo an. «Regime-Führer, insbesondere an der Spitze der Revolutionsgarden und der Kuds-Truppen, müssen die schmerzhaften Konsequenzen ihrer schlechten Entscheide zu spüren bekommen», sagte der Aussenminister mit Blick auf die iranische Eliteeinheit und die mit Auslandseinsätzen beauftragten Truppen.

Pompeo bekräftigte zudem die Forderung Washingtons, wonach alle Länder bis zum 4. November ihre Erdölimporte aus dem Iran «so weit wie möglich gegen Null» reduzieren sollen. Leisten sie nicht Folge, sollen ab dann Sanktionen verhängt werden.

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72 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
    Ja lieber Herr Huwiler. Ob ernst oder nicht ernst. Der Weg sind wir selber, da gibt es nichts zu einschlagen oder nicht einschlagen. Sehen Sie sich um: 1000ende von Toten in aktuellen Kriegen, 25000 Morde letztes Jahr in Mexiko, 300 Tote weil Ortega nicht zurücktreten will, 18000 Entlassungen von Beamten vor 3 Wochen durch Erdogan (die leben zwar noch, aber 1000enden von Familien wurde die Existenz genommen). Nene, der Homo Sapiens Sapiens hat sich noch nicht gebessert. Stöööhn!
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  • Kommentar von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
    Also Angst habe ich eigentlich nicht. Ich habe Vertrauen in die Menschen der Demokratien und ihren Kampfeswillen wenn es bezüglich Freiheit und Rechtsstaat um das "Eingemachte" geht. Sie haben alle ihr Peiniger besiegt und sich die Freiheit erhalten: Die Habsburger, Napoléon, Hitler, Mussolini, u.a.m. Auch im Kampf um Selbstverantwortung und Eigenbesitz haben sie den Sozialismus (UDSSR) überlebt. Weder Trump noch Rohani können da etwas ändern. Die Freiheitsliebenden werden sich durchsetzen.
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    1. Antwort von Stefan Huwiler (huwist)
      Das meinen sie jetzt nicht ernst, oder? Die von ihnen Genannten - zumindest die aus dem letzten Jahrhundert - haben Millionen von Leben auf dem Gewissen! Das kann ja wohl nicht der Weg sein den es einzuschlagen gilt.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Mit solcher Diplomatie erweist Trump den USA einen Bärendienst. Und das ist gar nicht so schlecht so. Fragt sich, ob er damit letztlich - ob als Taktik oder nicht - Frieden stiftet. Denn mit solchem Gebaren verlieren die USA mögliche Verbündete in einem Krieg gegen den Iran. Und ohne Verbündete können die USA den Iran schwerlich angreifen ohne ihren Ruf zu ruinieren. Schlimmer als Trump sind Verführer wie Obama oder Clinton, welche die "Guten" vorspielen.
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    1. Antwort von Simon Weber (Weberson)
      Es scheint, den meisten Leuten ist erst jetzt unter Donald Trump aufgefallen, was die USA für ein Land ist und was für Spiele sie treibt. Das hat man unter Obama gar nicht so gemerkt und George W. Bush mit seinem "Krieg gegen den Terror" ist bei den meisten schon längstens vergessen.
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