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Der Ursprung der Ukraine-Krise reicht Jahre zurück
Aus Tagesschau vom 04.10.2019.
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Überprüfung alter Akten Ukraine hat keine Hinweise auf Fehlverhalten von Biden-Sohn

  • Der Ukraine liegen bislang keine Erkenntnisse über ein Fehlverhalten von Hunter Biden vor.
  • Die Justizbehörden ermitteln gegen die Gasfirma Burisma.
  • Es werden alte Akten der Firma überprüft, für die der Sohn des Trump-Konkurrenten Joe Biden einmal tätig war.

«Ich habe diesbezüglich keine Informationen», sagte der Generalstaatsanwalt der Ukraine auf die Frage, ob er Beweise für Verfehlungen von Hunter Biden habe.

Es seien auch keine ausländischen Anwälte in dieser Sache an ihn herangetreten, sagte Ruslan Ryaboschapka. Zuvor hatte Ryaboschapka bekannt gegeben, dass die Justizbehörden seines Landes die Geschäfte der Gasfirma Burisma unter die Lupe nehmen, für die der Sohn des demokratischen US-Präsidentschaftsanwärters Joe Biden zeitweise gearbeitet hat.

Unabhängige Untersuchung

Er verwies allerdings darauf, dass die zu untersuchenden Affären wohl nichts mit Hunter Biden zu tun hätten. «Die Generalstaatsanwaltschaft ist unabhängig vom Präsidentenbüro und vom politischen Einfluss von Seiten des Büros», sagte Ryaboschapka.

Insgesamt würden etwa 15 Verfahren geprüft, ob sie womöglich gesetzwidrig eingestellt wurden, sagte Rjaboschapka.

Hunter Biden steht neben seinem Vater Joe im Mittelpunkt der Affäre um ein Telefonat von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski. Darin hatte Trump Selenski zu Ermittlungen ermuntert, die seinem möglichen demokratischen Herausforderer Joe Biden im Wahlkampf schaden könnten.

Hunter Biden war bei einem ukrainischen Gaskonzern beschäftigt. Trump wirft Biden vor, Ermittlungen gegen ein ukrainisches Unternehmen mit Geschäftsverbindungen zu seinem Sohn Hunter behindert zu haben. Beweise blieb Trump schuldig.

Trump hatte am Donnerstag auch China aufgefordert, Untersuchungen gegen seinen politischen Rivalen Biden einzuleiten. Die Ukraine-Affäre nahmen die Demokraten zum Anlass, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump zu prüfen.

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Aus dem Archiv: Trump greift Biden an
Aus News-Clip vom 03.10.2019.
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24 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Boesiger  (P.Werner Boesiger)
    Seid 25 Jahren arbeite ich im Postsowjetischen Raum und es scheint mir, dass in einem mausbeinarmen Land wie die Ukraine, wo das grosse Geld nur bei ganz wenigen vorhanden ist, und keiner dieser Oligarchen es mit eigenem Fleiss, oder mit redlicher Arbeit verdient hat, sondern nur mit Hinterlist, Betruegerei und asozialem Verhalten, dass in einem solchen Land ein Monatslohn von 50000.- Dollar in keinem Fall ethisch ist. Da koennen 100 Anwälte ex alto Olympo das Gegenteil sagen. Unmoraisch!
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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Wenn tatsächlich 2014 in der Ukraine alles mit rechten Dingen abgelaufen ist - warum wehren sich denn die Dems mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln? Ich finde, dieses Verhalten ist entlarvend. Dass hier möglicherweise Täter zu Opfern gemacht werden sollen, halte ich für bedenklich - umso mehr braucht es eine saubere Abklärung. Oder ist Trump einfach immer der "Täter"? Genauso wie der Mörder immer der Gärtner ist? M.E. sollte man sich die Meinung erst machen wenn Tatsachen vorliegen.
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Richtig Frau Mitulla. Was hier für Hasstiraden abgezogen werden ist einfach nicht verständlich. Erst einmal abwarten, dann ist immer noch Zeit. Solche Vorverurteilungen bringen absolut nichts. Und keiner
      weiss im Moment, was noch alles kommt
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  • Kommentar von H. Bruppacher  (*)
    Das Schweigen von Barack Obama sagt sehr viel über die Unschuld von Joe Binden aus.
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    1. Antwort von Urs Petermann  (Rhf)
      @H.Bruppacher: wozu soll es gut sein, wenn Barack Obama zu den irrwitzigen Anschuldigungen von Donald Trump gegen Joe Biden etwas sagen sollte?
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    2. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Das glauben auch nur Menschen, welche an der Wahrheit nicht interessiert sind. Viel Meinung - wenig Wissen.
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    3. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Soll sich jetzt auch noch Obama einmischen ? Sie sollen jetzt erst einmal
      sämtliche Anschuldigungen mit Beweisen und Fakten belegen. Beide
      Seiten !
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    4. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Warum soll er, also Obama, was sagen. Er steckt ja da mit der Sache selber drin und habe es voll unterstützt. So jedenfalls der Wortlaut aus dem fraglichen Interview von Joe Biden, dass die DEM's einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Und ja, es braucht keine Anschuldigungen von Trump gegen Biden. Biden hat alles ja selber erzählt und damit auch bestätigt. - Herr Petermann, schauen Sie sich mal dieses Interview genau an, auch wenn's Ihnen vielleicht nicht passt, aber es ist eindeutig.
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