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Umstrittener Mueller-Report US-Justizminister: «Alle werden den Bericht selber lesen können»

  • Der Bericht von Russland-Sonderermittler Robert Mueller wird bis Mitte April den Kongressabgeordneten und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
  • Das kündigte US-Justizminister William Barr in einem Brief an die Parlamentarier in Washington an.
  • Nicht alle sind zufrieden, denn das ist später, als verlangt worden war.
Legende: Video Aus dem Archiv: Mueller-Bericht entlastet Trump abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.03.2019.

Aus dem Brief zitierte die «Washington Post». «Alle werden in die Lage versetzt, ihn selbst zu lesen», schrieb Barr demzufolge. Die Demokraten beschwerten sich indes: Sie hatten gefordert, Barr solle den Bericht bis spätestens 2. April vorlegen.

«Die Frist steht weiterhin», betonte der demokratische Vorsitzende des Justizausschusses im Repräsentantenhaus, Jerry Nadler, auf Twitter. Er wandte sich ferner dagegen, dass Barr den Bericht teilweise schwärzen wolle.

Wie viel wird wirklich publik?

Unklar blieb zunächst tatsächlich, wie viel von den knapp 400 Seiten unkenntlich gemacht wird. Geschwärzt werden müssen etwa Angaben zu Personen, gegen die zwar ermittelt wurde, aber gegen die keine Anklage erhoben wird. Auch sensible Geheimdienstinformationen dürfen nicht öffentlich gemacht werden.

Der Bericht soll nicht vorab an Trump gehen. Der Präsident habe erklärt, er wolle von diesem Recht nicht Gebrauch machen. Der Justizminister selbst wolle am 1. und 2. Mai den Parlamentariern in Abgeordnetenhaus und Senat Rede und Antwort stehen.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Trump wird von seinen Gegnern täglich vorverurteilt. Tatsächlich ist er ein unsympathischer Präsident. Allerdings wurde bisher, trotz unglaublich emsiger Arbeit von vielen seinen Gegnern, trotz eifrigen Presseberichten, trotz Russland-Bericht und Mueller-Report, kein einziger Beweis geliefert. Es ist ein grosses Geschrei ohne Inhalt. Wäre an der Sache wirklich etwas dran, stünde Trump schon heute und nicht erst morgen vor Gericht.
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  • Kommentar von Ueli Lang (Wochenaufenthalter)
    Die Verschwörungstheoretiker beider Seiten sind aufgelaufen. Der Bericht ist bezogen auf die in ihn gesetzten Erwartungen völlig banal. Trum ist Trump, eben nicht mehr und schon gar nicht weniger. Die Strategie ihn mit dem Bericht festzunageln scheint gescheitert. Überzogen Erwartungen und fast wunschhaftes Hoffen sind in der Politik noch immer gescheitert, was auch für Trump gilt. Die US Politik verkommt immer mehr zu einem schreierischen Jahrmarkt ohne Konzepte!
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  • Kommentar von Ueli Lang (Wochenaufenthalter)
    Die Verschwörungstheoretiker beider Seiten sind aufgelaufen. Der Bericht ist bezogen auf die in ihn gesetzten Erwartungen völlig banal. Trum ist Trump, eben nicht mehr und schon gar nicht weniger. Die Strategie ihn mit dem Bericht festzunageln scheint gescheitert. Überzogen Erwartungen und fast wunschhaftes Hoffen sind in der Politik noch immer gescheitert, was auch für Trump gilt. Die US Politik verkommt immer mehr zu einem schreierischen Jahrmarkt ohne Konzepte!
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    1. Antwort von Hans Fürer (Hans F.)
      Der Bericht sei völlig banal? Erstaunlich wie gut Sie Bescheid wissen, noch bevor der Bericht dem Parlament und der Öffentlichkeit vorgelegt wird. Dass einiges vor den Demokraten unter fadenscheinigen Gründen verschwiegen werden soll, deutet immerhin stark darauf hin, dass der Bericht halt doch Passagen enthält, deren Bekanntgabe der neue Justizminister von Trumps Gnaden seinem Chef ersparen will.
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