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Joe Biden triumphiert in South Carolina
Aus Echo der Zeit vom 01.03.2020.
abspielen. Laufzeit 03:24 Minuten.
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Vorwahlen in den USA Biden schlägt Sanders in South Carolina

  • Nach drei Niederlagen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat Ex-Vizepräsident Joe Biden erstmals eine Vorwahl gewonnen.
  • Nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Wahlbezirke gewann Biden vorläufigen Angaben der Wahlkommission zufolge 48.5 Prozent der Stimmen.
  • Senator Bernie Sanders lag bei 19.9 Prozent. Er gratulierte Biden.

Joe Biden bedankte sich bei seinen Wählerinnen und Wählern in South Carolina. «Vor wenigen Tagen haben die Presse und Experten diese Kandidatur für tot erklärt», sagte der Ex-Vizepräsident. «Wir sind sehr lebendig.»

Für den 77-jährigen Biden ist es der erste Sieg im vierten Bundesstaat. Er hatte bei den ersten drei Vorwahlen schwach abgeschnitten. In landesweiten Umfragen führt weiterhin Senator Bernie Sanders.

Dieser gratulierte Biden zum Sieg. Man könne nicht jede Wahl gewinnen, sagte Sanders zu seinen Anhängerinnen und Anhängern. Aber es stünden noch viele Vorwahlen in vielen Bundesstaaten bevor.

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Erfolg für Joe Biden in South Carolina (unkomm.)
Aus News-Clip vom 01.03.2020.
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Die Vorwahl in South Carolina war die letzte, bevor am Dienstag in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten gewählt wird. Der demokratische Sieger wird dann im November gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump antreten.

Trump selbst hat bisher keine ernstzunehmende parteiinterne Konkurrenz. Die Republikaner haben daher ihre Vorwahlen in South Carolina und in mehreren anderen Bundesstaaten abgesagt.

Feld der Bewerber wird kleiner

Nach einem erneut enttäuschenden Ergebnis erklärte der Milliardär und frühere Hedgefonds-Manager Tom Steyer – er ziehe seine Bewerbung zurück. Zur Begründung sagte er: «Ich sehe keinen Weg, wie ich die Präsidentschaft gewinnen kann.»

Steyer hat bei bislang vier Vorwahlen keinen der Delegierten gewonnen, die im Sommer den Kandidaten der Demokraten bestimmen.

SRF 4 News, 01.03.2020, 03.00 Uhr; agenturen;acha/eglc

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Haller Hans  (H.Haller)
    Wartet mal den sog. Super-Dienstag ab. Danach wird es sicherlich sehr turbulent zu und her gehen bei den DEMS. Während die REPS sichtlich geschlossen und vereint da stehen, ist das bei den DEMS ganz und gar nicht der Fall. Da bei den DEMS sind Flügelkämpfe ausgebrochen und noch sieht man nicht klar, wer sich da letztlich durchsetzen kann, vielleicht keiner der Nominierten, sondern eine "erwartete" Ueberraschung.
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    1. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Ich denke Buttigieg/Bloomberg werden in die Schranken gewiesen und Warren macht auch keinen Boden gut. Sanders schwingt oben aus und liefert sich für den Rest ein Zweikampf mit Biden mit Achtungserfolg für Klobuchar. Wenn lange unklar ist, wer das Rennen machen wird, ist das wahrscheinlich nicht optimal, wäre umso wichtiger, dass danach aber Einigkeit demonstriert wird, auch wenn man über den Schatten springen muss.
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  • Kommentar von Peter Billeter  (Illusiontrust)
    Mich würde mal interessieren, wieviel die Plakathochhalter, egal von welchem Kandidaten oder Partei, dafür bezahlt bekommen. Könnte der SRF bitte vor Ort einige dieser Menschen hierzu befragen und recherchieren? Das würde wohl auch viele andere interessieren.
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    1. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Mich nicht. Vermutlich zw. gar nichts und einem Sandwich. Besser die Zeit für etwas anderes nützen.
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  • Kommentar von mahmut alane  (holundder)
    War klar das Biden da gewinnt. SC ist ein konservativer Staat mit vielen schwarzen Wählern. Genau Bidens basis.
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