- Der 37-jährige Demokrat Christian Menefee hat im Wahlbezirk Houston den freien Sitz im US-Repräsentantenhaus gewonnen.
- Mit der Wahl von Menefee haben die Demokraten nun 214 Sitze im Repräsentanenhaus, vier weniger als die Republikaner.
Im US-Repräsentantenhaus ist der Vorsprung der regierenden Republikaner auf die Demokraten um einen Sitz kleiner geworden. Dies, weil der Demokrat Christian Menefee im Bundesstaat Texas eine Ersatzwahl um einen freien Sitz im Repräsentantenhaus gewonnen hat. Im traditionell demokratischen Wahlbezirk Houston war Menefee gegen die republikanischen Herausforderin Amanda Edwards angetreten.
Die Ersatzwahl war nötig, weil der ehemalige, ebenfalls demokratische Amtsinhaber vor knapp einem Jahr starb. Dies nach nur zwei Monaten im Repräsentantenhaus. Seither war dieser texanische Sitz unbesetzt. Mit dem Sieg von Menefee haben die Demokraten nun 214 Sitze im Repräsentantenhaus, vier weniger als die Republikaner.
Weiterer Erfolg der Demokraten in Texas
In Texas können die Demokraten einen weiteren Wahlerfolg verbuchen. Bei einer Ersatzwahl im Senat des Bundesstaats siegte der Demokrat Taylor Rehmet gegen die Republikanerin Leigh Wambsganss, und zwar in einem Wahlbezirk, den die Republikaner dominieren.
Die Wahl gilt als Stimmungstest für die Politik von US-Präsident Donald Trump. Sie geriet landesweit in die Schlagzeilen, nachdem der demokratische Kandidat Rehmet im ersten Wahlgang überraschend gut abgeschnitten hatte. Kürzlich hatte Trump selber auf seinem sozialen Netzwerk dazu aufgerufen, für die republikanische Kandidatin zu stimmen.