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Wahl in Görlitz CDU-Kandidat verhindert AfD-Mann als Oberbürgermeister

  • Der CDU-Politiker Octavian Ursu gewinnt die Oberbürgermeisterwahl in Görlitz.
  • Ursu erhält bei der Abstimmung in der ostsächsischen Stadt 55,1 Prozent der Stimmen.
  • Sein AfD-Kontrahent Sebastian Wippel holt 44,9 Prozent.

Damit zerschlagen sich die Hoffnungen der rechtsnationalistischen AfD (Alternative für Deutschland), erstmals in Deutschland einen Oberbürgermeister zu stellen. Die Wahl war deutschlandweit und teils auch im Ausland mit grossem Interesse verfolgt worden.

Ursu wurde in Bukarest geboren

Der 51 Jahre alte Ursu ist Musiker, der in Bukarest geboren wurde und 1990 nach Deutschland übersiedelte.

Nun geht es darum, auf die anderen zuzugehen, die mich nicht gewählt haben.
Autor: Octavian UrsuNeuer Oberbürgermeister Görlitz

«Ich freue mich», sagte Ursu der Deutschen Presse-Agentur. «Nun geht es darum, auf die anderen zuzugehen, die mich nicht gewählt haben.»

Die Wahlbeteiligung lag bei 56 Prozent und damit 2,6 Prozentpunkte unter der vom ersten Wahlgang am 26. Mai. Damals hatte der Musiker und Landtagsabgeordnete Ursu mit 30,3 Prozent auf Platz 2 hinter Wippel (36,4 Prozent) gelegen. Die beiden ebenfalls unterlegenen Kandidatinnen Franziska Schubert von den Grünen (27,9) und Jana Lübeck von den Linken (5,5) hatten danach verzichtet, um ein AfD-Stadtoberhaupt zu verhindern.

Diesmal reichte dem Sieger die einfache Mehrheit. Die Bewerberinnen von Grünen und Linkspartei hatten auf den zweiten Wahlgang verzichtet und indirekt für eine Unterstützung des CDU-Kandidaten geworben.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Die grosse Gefahr in Deutschland ist nicht die AFD. Die grosse Gefahr geht von denen aus, die die Menschen mit verheerender Politik zur AfD treiben.
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    1. Antwort von Udo Gerschler  (UG)
      Die große Gefahr geht von der Grün verkleideten SED aus und es bleibt zu hoffen das es noch genug Demokraten gibt die sich dieser Herausforderung stellen.
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    2. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Victim blaming ist immer wieder beliebt und immer wieder falsch. Jeder hat die Wahl. Faust im Sack machen und sich für eine antidemokratische Ideologie einspannen lassen mit viel Schlagworten und keinen Lösungen, oder Faust aus dem Sack nehmen und sich aktiv für reale Lösungen einsetzen. Niemand wird gezwungen gegen die eigenen Interessen zu stimmen und wählen.
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    3. Antwort von Roman Loser  (Jessica)
      Müller, verfolgen Sie die Bundestagsdepaten? Wer verhält sich dort nicht demokratisch die AFD oder ihre vereinigten Widersacher? Angst vor dem Sesselverlust treibt dort einige Altparteiler zu echt unanständigen Tiraden! Von wegen Lösungen finden ,warum haben diese Sesselkleber jahrelang keine Lösung gefunden und kümmern sich auch jetzt nicht um Lösungen! Das Höchste ihrer Gefühle ist der AFD ihre per Verordnung zustehenden Posten zu verweigern! So jetzt bin ich wohl ein Nazi! Danke!
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  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Ein gesellschaftlich abgewirtschaftetes Land kämpft um seine Reputation und schaft es dann gerade mal mit 55% im Kampf alle gegen einen. Was für eine Schande.
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  • Kommentar von Werner Kessler  (Werner Kessler)
    44.9 % für den AFD Politiker Wippel sind auch ein sehr gutes Resultat, trotz vehementer Gegenwehr der Linken und Grünen, die sich schon fast in der Versenkung finden. Die AFD wird weitere Chancen haben, sich zu profilieren und wird wieder erstarkt auf die nächsten Wahlen zugehen. Dass der Bundestag der AFD Politikerin immer noch den Bundestagsvizesitz verweigert, ist ein Armutszeugnis sondergleichen und zeigt einmal mehr, dass andere, bürgerliche Meinungen nicht geduldet werden.
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    1. Antwort von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
      Ein erschreckendes Resultat. Bleibt zu hoffen, dass auch die Deutschen WählerInnen die Gefahr der AfD bald erkennen und gemässigter und vernünftiger wählen, wie das in der Schweiz schon immer mehr der Fall ist (SVP).
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    2. Antwort von R. Berger  (RB.)
      Nein, dass die AfD bezüglich Bundestagsvize so 'töipelet', zeigt nur ihr verquehrtes Verständnis von Demokratie.
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    3. Antwort von Daniel Schmidlin  (Queren life)
      @Esslinger, weiterdenken führt bei mir zum Schluss, dass die AfD nicht Ursache sondern Wirkung ist. Die verheerende Politik kommt nicht von der AfD.
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    4. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Berger: wenn sie die deutsche Geschichte kennen würden, wären sie nicht erstaunt über das Verhalten des Bundestages über die Rechtsnationale AfD.
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    5. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Die Wahlbeteiligung lag bei 56% und damit tiefer als beim ersten Wahlgang.
      Ich gehe davon aus, dass die AfD ihre Wähler auch beim zweiten Wahlgang wiederum gut mobilisieren konnte. Wo es bei den anderen Parteien, eher Nicht-Wähler gab.
      Die Frage, was die 44% der Nicht-Wähler bei einem Wahlobligatorium in die Urne gelegt hätten, wird unbeantwortet bleiben.
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    6. Antwort von Roman Loser  (Jessica)
      Esslinger, Berger, Planta , wer sich nicht an demokratische Regeln hält wäre mal eine neutrale Untersuchung wert! Erschreckend ist dass Leute wie Esslinger immer noch träumen! Weiterdenken würde helfen!
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    7. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      @ Loser: Bei einem Rechtsanspruch und einfachen Verwaltungsakt muss nicht auch noch gewählt werden. Wenn eine Wahl vorgesehen ist, dann gibt es eben keinen Rechtsanspruch, sondern eine demokratische Wahl. Offenbar halten Sie eben so wenig von demokratischen Entscheiden wie die AfD.
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    8. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Wer sich nicht an demokratische Regeln hält, wäre wirklich eine Untersuchung wert. Dann würde sich herausstellen wer träumt Herr
      Loser. bestimmt nicht Frau Esslinger und Berger/ Planta.
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