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Waldbrände in Kalifornien Endlich kommt der Regen

Legende: Video Verbrannte Erde in Kalifornien abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.11.2018.
  • Am Donnerstag fiel in Kalifornien erstmals seit Monaten eine nennenswerte Menge Regen.
  • Das habe bei der Eindämmung des verheerenden «Camp Fire» nordöstlich von San Francisco geholfen, wie die kalifornische Forst- und Brandschutzbehörde mitteilte.
  • Die Regenfälle erschwerten jedoch auch die Suche nach Opfern und Überlebenden.
  • Das Feuer ist mittlerweile zu 95 Prozent eingedämmt.

Mittlerweile gibt es 84 bestätigte Todesopfer durch das Feuer. Als vermisst gelten weiter 563 Menschen. Die Suche nach ihnen wird durch den Regen komplizierter. Und das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen nimmt zu.

Zwei Frauen stehen Arm in Arm vor ihrem zerstörten Hab und Gut.
Legende: Alles weg, alles zerstört: Viel ist vom Haus dieser Familie nicht übrig geblieben. Reuters

Und trotzdem ist er auch ein Segen für die Region: Dank dem Regen können die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien allmählich unter Kontrolle gebracht werden. Laut Wetterprognosen sieht es so aus, als würde es auch am kommenden Wochenende weiterregnen.

Was war Paradise für eine Stadt?

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Ein Gebäude in Flammen, davor steht ein Auto.
Legende:Reuters

Schlimm getroffen hat es insbesondere die Stadt Paradise, die 280 Kilometer nordöstlich von San Francisco liegt. Paradise wurde praktisch vollständig durch das Feuer zerstört.

Viele Einwohnerinnen und Einwohner konnten flüchten, aber nicht alle: «Viele Menschen, die in Paradise gelebt haben, waren Senioren. Darunter hatte es sicher gebrechliche Leute, die nicht fliehen konnten oder vielleicht gar nicht mitbekommen hatten, dass Gefahr drohte», so SRF-USA-Korrespondent Thomas von Grünigen.

Das sogenannte «Camp»-Feuer brach am 8. November im Norden Kaliforniens aus. Es ist das schlimmste Feuer in Kalifornien seit Beginn der Aufzeichnungen und hat mehr als 13'000 Wohnhäuser zerstört.

Karte Kaliforniens mit den Brandorten und Zahlen zu Opfern und Schäden

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7 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich war im Juni 2018 in diesem Gebiet und konnte die Hitze schon damals kaum aushalten. Ich hatte immer das Gefühl, dass alles so heiss war, dass es Feuer fangen müsste. Ich habe mich deshalb auch oft gefragt, wie jemand hier wohnen will und habe mich dann damit überredet, dass es für einen Amerikaner kein Problem ist, da er im Haus seine AirConditioning hat und so den Tag sehr gut übersteht. Ganz oben im Gebirge war es nicht ganz so heiss und unten an der Küste ist es immer sehr angenehm.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Naja, es gibt auf der Erde jede Menge Gegenden wo es bedeutend wärmer ist als in Nordkalifornien.
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  • Kommentar von Benjamin Knie (Beno)
    Interessant das es um die Häuser alles Grün ist, wenn es anscheinend einen Brand gegeben hatte. Mit elektronischen Waffen wie Laser kann man auch Aluminium schmelzen aber nicht mit einem normalen Feuer. Es ist schon sehr verlogen, dass man die Menschen aufgrund eines Grossprojektes bzw. einer Schnellbaustrecke in die Obdachlosigkeit treibt um in wenigen Jahren das Projekt zu starten. Die Bürger die alles verloren hatten, werden nun mit einem Zeitwert abgespeist usw. und so kann gespart werden
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    1. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Aluminium hat einen Schmelzpunkt von ungefähr 660°C. Hierfür kann unter günstigen Bedingungen auch ein Wald- oder Wohnungsbrand ausreichen. Das Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt. Sie wissen daher nicht, woher das Feuer gekommen ist, ob es hier gestoppt wurde oder nur eine Schneise geschlagen hat. Auch nach Waldbränden können Sie vereinzelt grüne Bäume sehen und je nach Gattung geraten sie unterschiedlich schnell in Brand.
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    2. Antwort von Benjamin Knie (Beno)
      @Michel Koller also Sie sind der Meinung dass Aluminium durch Feuer schmelzen kann. Werfen Sie bitte mal in ein riesiges Lagerfeuer eine leere Aludose und giessen Sie vielleicht noch Benzin mit Diesel vermischt darüber und schmeissen sie noch ein Berg Gummi auf das Feuer und legen Sie nochmals eine Aludose zwischen das Gummi und legen Sie Holz nach und lassen sie es dann später in der Glut liegen. Holen Sie am nächsten Tag ihre Dosen wieder und überzeugen Sie sich selbst. Ratsamer wäre belesen.
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    3. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Sie kennen den Unterschied zischen einem offenen Lagerfeuern und einem Wohnungsbrand? Wenn eine Temperatur von bis zu 1'000°C über einen etwas längeren Zeitraum herrschen, wird auch Ihre Aludose flach wie eine Flunder, da sie schmilz resp. die Form verliert und anschliessend wieder erstarrt. In geeigneter Kohle oder Holz eingebettet und mit Blasebalg ausgestattet, würden wir es auch in einem Lagerfeuer hinkriegen.
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  • Kommentar von R. Sommerhalder (rso)
    Was in diesem Bericht leider mit keinem Wort erwähnt wurde ist die wichtige Tatsache, dass durch den Regen die Luft in Kalifornien "gereinigt" wurde. So können beispielsweise in Los Angeles die Langstreckenläuferinnen und Läufer wieder "normal" trainieren.
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