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Sebastian Ramspeck: «Die EU will warten, wie es in Grossbritannien weiter geht»
Aus Tagesschau vom 25.10.2019.
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Wann kommt der Brexit? Die EU lässt sich mit dem Entscheid Zeit

  • Die EU-Staaten haben die Entscheidung über eine Fristverlängerung für den Brexit vertagt.
  • Sie wurden sich nicht über die Dauer der Verschiebung einig.
  • Das bestätigen Diplomaten der Nachrichtenagentur DPA.

Es gebe aber grundsätzlich Einigkeit, dass es einen Aufschub geben solle und dass man dazu eine einstimmige Entscheidung treffen wolle, sagte ein Diplomat. Gezwungen waren die EU-Staaten nicht, am Freitag zu entscheiden. Zeit wäre auch noch kommende Woche, wenn klar ist, ob es zu Neuwahlen in Grossbritannien kommt oder nicht.

Die EU-Staaten würden sich über das Wochenende beraten, heisst es weiter. Am Montag oder Dienstag werde es eine weitere Sitzung der EU-Botschafter geben. EU-Ratspräsident Donald Tusk habe nicht die Absicht, einen Sondergipfel einzuberufen.

Das Risiko eines chaotischen EU-Austritts Grossbritanniens am 31. Oktober ist damit noch nicht vollständig gebannt. Denn das britische Unterhaus hat bisher noch nicht das mit der EU ausgehandelte Austrittsabkommen ratifiziert.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Ach, die EU wird den Briten Zeit geben. Die hofft immer noch darauf, dass der grosse Nettozahler eine zweite Volksabstimmung durchführt und dann im Verein verbleibt.
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    1. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Würde es der EU ums Geld gehen, hätte man das Projekt Osterweiterung nicht einmal angedacht, geschweige denn versucht umzusetzen. Wem es aber ganz offensichtlich ums Geld geht, sind einige der Strippenzieher hinter dem Brexit, die sich ein wirtschaftlich ultraliberales Steuerparadies wünschen. Manche sollen Berichten zufolge sogar gegen die Währung des eigenen Landes wetten, um sich so zu bereichern.
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Das Ganze kommt mir wie ein Spiel auf Zeit durch die Briten vor. Als ob sie versuchen wollen durch ewige Verschiebungen die eigene Wirtschaft irgendwie zu "fiten" für einen no Deal. Ansonsten muss man bald glauben das sie nicht richtig ticken. Was mit dem Volk in dieser Zeit geschieht dürfte der Regierung eh egal sein. Seit Maggie Thatcher arbeitet diese Regierung ja ausschliesslich für die Wirtschaft. Man sehe den Zusammenbruch des gesamten sozialen Systems.
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  • Kommentar von Hans Fürer  (Hans F.)
    Eine weitere Verlängerung bringt so wenig wie die letzte: das Unterhaus lässt zuerst einmal 2 Monate lang nichts zum Thema verlauten, gerät dann in Panik und gibt kund, dass man gegen alles ist, und dass deshalb eine weitere Verlängerung von 3 Monaten unerlässlich ist. Dass das Volk den Brexit in der Abstimmung wollte, und das sicher nicht erst nach ein paar Jahrzehnten, ignorieren die streitsüchtigen Parlamentarier einfach. Wozu haben die eine Queen, wenn sie kein Machtwort sprechen kann?
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