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Zu gross, zu mächtig? US-Regierung nimmt Facebook, Amazon und Co. ins Visier

  • Die US-Regierung hat angekündigt, die Wettbewerbspraktiken grosser Internet-Firmen umfassend zu untersuchen.
  • Unter die Lupe genommen werden sollen unter anderem Facebook, Amazon, Google und Apple.

Das US-Justizministerium will die Frage klären, wie die Firmen ihre Marktmacht erreicht haben und ob sie den Konsumenten bei ihrem Aufstieg geschadet haben – zum Beispiel mit dem Aufkauf von kleinen Konkurrenz-Unternehmen.

Als Paradebeispiel gilt Facebook: Der Online-Konzern ist in den vergangenen Jahren immer grösser geworden. Kleinere Konkurrenten mussten einer nach dem anderen aufgeben oder wurden – wie Instagram oder Whatsapp – aufgekauft.

Diese Zukäufe wurden seinerzeit von den Wettbewerbshütern bewilligt. Heute argumentiert unter anderem die demokratische Präsidentschaftskandidaten Elizabeth Warren, dass sei ein Fehler gewesen und Facebook müsse zerschlagen werden. Das Online-Netzwerk entgegnet, es gebe genug Wettbewerb im Netz.

Politischer Beigeschmack

Die Eröffnung einer US-Wettbewerbsuntersuchung zum jetzigen Zeitpunkt hat auch einen politischen Beigeschmack. Präsident Donald Trump wirft unter anderem Facebook und Google seit längerer Zeit vor, Stimmen aus dem konservativen Lager zu unterdrücken.

Das Silicon Valley gilt traditionell als grösstenteils liberal. Eine Kartelluntersuchung im Präsidentschaftswahlkampf 2020 könnte den Druck auf die Plattformen verstärken, Trumps Anhängern mehr Platz einzuräumen.

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