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Coronavirus breitet sich in Europa aus
Aus 10vor10 vom 25.02.2020.
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Zwei Fälle in Tirol Das Coronavirus erreicht Österreich

  • In Österreich, im Bundesland Tirol, haben sich zwei Personen mit dem Coronavirus angesteckt.
  • Zwei Infizierte befinden sich im Spital. Es handelt sich um zwei 24-jährige Italiener, die in Innsbruck leben.
  • Die beiden Fälle sind die ersten bestätigten in Österreich.

Noch sei unklar, wo sich die beiden Menschen angesteckt hätten. Die beiden 24-Jährigen seien nicht lebensbedrohlich erkrankt, sondern litten bisher nur an Fieber.

Auch in Kroatien gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Das teilt Ministerpräsident Andrej Plenkovic mit. Der Mann war zuvor einige Tage in Italien gewesen.

Weiter ist der Erreger nun auch auf dem spanischen Festland angekommen. In Barcelona wurde eine Frau nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums positiv getestet. Auch Teneriffa meldet die zwei ersten Fälle. Ein Hotel wurde hier unter Quarantäne gestellt.

Elf Tote in Italien

In Italien ist die Zahl der Toten derweil am Dienstag binnen weniger Stunden auf elf gestiegen. Wie die Regierung der norditalienischen Region Venetien mitteilte, erlag zuletzt eine 76-Jährige in Treviso dem Virus. Zuvor waren bereits drei neue Todesfälle in Venetien und der ebenfalls in Norditalien gelegenen Lombardei gemeldet worden. In den beiden Regionen gibt es auch die meisten Infizierten, deren Zahl sich dem Zivilschutz zufolge auf 322 erhöhte.

Die Krankheit hat sich inzwischen in fast 30 Ländern ausgebreitet, weltweit sind 80'000 Infektionen bekannt. Mehr als 2600 Menschen sind daran gestorben – die meisten von ihnen in China, dem Ursprung der Epidemie.

Infoline des Bundes

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat für Fragen zum neuartigen Coronavirus eine Infoline eingerichtet:
Telefonnummer 058 463 00 00
Sie ist täglich während 24 Stunden erreichbar.

Auf der Webseite des BAG, Link öffnet in einem neuen Fenster gibt es tagesaktuelle Informationen.

SRF 4 News 14 Uhr; agenturen/hesa;gotl

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Mery Wyss  (Meryss)
    Ich hoffe das man mit der Bevölkerung auch ehrlich, was ich bezweifle.. Wie ist es möglich das in der Schweiz mit 77000 Grenzgänger noch kein einziger infiziert ist?? In Österreich gibt es mittlerweile 2 infizierte aus Italien.. Und der Virus wandert angeblich Richtung Süden Italiens aber nicht in die Schweiz??
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    1. Antwort von Klaus Waldeck  (kdwbz)
      Nicht der Virus wandert , sondern die infizierten Personen. Dummerweise weiss eine Person nicht sofort wann sie infiziert wurde sondern erst nach der Inkubationsphase. Deshalb ist die Abschottung kompletter Regionen , neben dem verantwortungsvollen Verhalten der Bewohner kritischer Regionen, wohl die wirksamste Massnahme. In diesem Sinn muss die Reise , ohne Vorsichtsmassnahmen , der Person aus dem Norden nach Sizilien als absolut verantwortungslos bezeichnet werden.
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    2. Antwort von Alex Kramer  (Kaspar)
      wozu haben wir ein Reduit? Die bAdW wird es richten, wenn auch nicht am Herd.
      Im Ernst: glaubt wirklich jemand daran, dass unsere Obrigkeit einen Schimmer haben könnte, wie das gehen würde?
      Flughäfen und Grenzen dicht, die Wirtschaft und unsere Versorgung aus dem Ausland ausgesperrt?
      Jetzt können die Befürworter der Massenzuwanderung und der Selbstversorger mal in die Hosen und zeigen, was sie so drauf haben.
      Die Latte liegt hoch in China: eine Woche für ein Spital.
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  • Kommentar von Hedy Tschumi  (tschu)
    Die Verängstigungen könnten minimiert werden, wenn - so traurig ein Todesfall ist - das ALTER der Verstorbenen genannt würde. Wie bei den meisten viralen Erkrankungen (vgl. Norovirus etc.) trifft auch dieses Virus bis anhin va. Menschen mit geschwächter Abwehr, hohem Alter und Risikopatienten (Lungenbereich). Und:
    Hygiene ist gut - Eigenverantwortung ist besser.
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  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Vorgestern Asien,gestern Italien, heute Österreich, morgen die Schweiz und übermorgen....
    Das Virus verbreitet sich schrittweise entlang der Reisewege über den ganzen Globus. Dass die Symptome und der Krankheitsverlauf angeblich einer leichten Grippe gleichen soll, beruhigt nur bedingt. Man kann hoffen das die getroffenen Maßnahmen des BAG so gut greifen wie kalkuliert. Ich vertraue nach wie vor den Verantwortlichen Institutionen der Schweiz, Angst hilft da wenig, Zuversicht dagegen mehr.
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    1. Antwort von Barbara Jermann  (BarbaraJ)
      Also wenn man so über die Grippe informieren würde wie aktuell über das Coronavirus, dann .. ja dann.... ;)
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    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Für die Grippe haben wir eine Impfung, welche für viele Aeltere und Kranke einen gewissen Schutz geben. Man ist zum voraus informiert, weiss was man machen kann, gilt übrigens auch für diesen Virus: Hygiene-Massnahmen.
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