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Ausbau des Bahnnetzes Bund will bis 2050 viel mehr Menschen in den ÖV locken

  • Der Bund will bis 2050 mehr Menschen in den öffentlichen Verkehr locken.
  • Konkret soll der Marktanteil von Zug und Bus verdoppelt werden.
  • Dies berichtet die «NZZ am Sonntag» mit Verweis auf neue Unterlagen des Bundesamts für Verkehr (BAV) zu der vom Parlament verlangten Perspektive zum Ausbau des Bahnnetzes.

Dies würde bedeuten, dass die Schweizerinnen und Schweizer dann über 40 Prozent aller Personenkilometer im Zug oder Bus zurücklegen, heute sind es 21 Prozent. Dasselbe Verdoppelungsziel gilt für den Güterverkehr.

Ambitioniertes Klimaziel als Treiber

Der Hauptgrund für diese ambitionierten Bestrebungen ist das Klimaziel, das sich der Bundesrat vor zwei Jahren gegeben hat. Er will, dass die Schweiz 2050 unter dem Strich keine Treibhausgase mehr ausstösst. Der Strassenverkehr gefährdet diesen Plan.

Allerdings räumen selbst Experten des Bundes ein, die Ziele für die Perspektive «Bahn 2050» seien sehr ambitioniert. Denn laut Statistik legen die Menschen hierzulande - trotz massivem Ausbau des öffentlichen Verkehrs - noch immer fast 80 Prozent der Strecken mit dem Auto oder dem Motorrad zurück.

Deshalb lässt der Bund nun in mehreren Studien abklären, wie realistisch seine erklärte Vorgabe tatsächlich ist, wie man sie erreichen könnte und welches dabei die finanziellen Folgen sind.

SRF 4 News; 6.6.21; 9 Uhr;

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106 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Eichhorn  (MichaEichhorn)
    Hier ist die Lösung, die einzige Lösung, die rasch funktioniert: Preise runter.

    Lieber zwei Tickets für 5 Franken verkaufen, als eines für 10.

    Politiker glauben oft sie seien weitsichtig, dabei übersehen sie das Naheliegende.

    Lasst da mal Profis ran. Dann funktionierts.
  • Kommentar von Patrick Meier  (Pat69)
    Es sind hehre Ziele, den Marktanteil von ÖV im Personenverkehr und im Güterverkehr verdoppeln zu wollen, die Umsetzbarkeit dürfte jedoch schwierig sein. Das Schienennetz wird schon heute an der Kapazitätsgrenze betrieben und müsste entsprechend verdoppelt werden. Im Güterverkehr wird die Bahn gegenüber dem Individualverkehr immer logistisch benachteiligt sein. Ziele sind schön, nützen aber nichts, wenn sie nicht realisierbar sind.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Patrick Meier: Es ist eine Frage der Prioritätensetzung. Wollen wir die Autobahnen auf 8 Spuren ausbauen oder die Bahn auf den Hauptstrecken auf 3-4 Spuren? Die ökologischen Kosten wie Landverschleiss, etc. sind bei der Bahn wesentlich tiefer. Wir erhalten also mit dem ÖV die gleiche Kapazität wie im privaten motorisierten Strassenverkehr zu tieferen Gesamtkosten. Damit das funktioniert müssen die Anreize geändert werden, indem die externen Kosten des Strassenverkehrs internalisiert werden.
    2. Antwort von Patrick Meier  (Pat69)
      @Thomas Leu: Eine Verdoppelung der Personen- und Gütertransporte auf der Schiene würde ja bedeuten, dass die Schienenkapazität massiv ausgebaut, die bestehende Strassenkapazität jedoch nicht ausgelastet würde. Waren sie schon mal zu Stosszeiten am HB Zürich und Bern etc.? Wenn wir nicht wie in Japan Zoowärter anstellen, welche die Leute in die Züge reindrücken, dann müssen auch sämtliche Bahnhöfe neu gebaut werden.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Mini-Schweiz Zukunft: Überbevölkerung muss sukzessive reduziert werden - Motorfahrzeugfreie Städte schaffen - Bus-System einführen auf den massiv überlasteten A-Bahnen. KEINE weitere Verbauung/Zubetonierung von lebensnotwendigem AGRAR-Land!