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Bundesrat will zweiten Öffnungsschritt
Aus Tagesschau vom 12.03.2021.
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Bei guter Corona-Lage Die Übersicht: Diese Öffnungsschritte schlägt der Bundesrat vor

Wenn es die epidemiologische Lage erlaubt, sollen ab dem 22. März unter anderem wieder Veranstaltungen mit Publikum, Treffen zu Hause mit zehn Personen sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten in Gruppen möglich sein. Das schlägt der Bundesrat vor.

Weil die Fallzahlen derzeit wieder steigen, ist jedoch noch nicht klar, wann dieser zweite Öffnungsschritt tatsächlich erfolgen kann. Der Bundesrat entscheidet am 19. März.

Folgende Lockerungen gibt der Bundesrat bei den Kantonen in Vernehmlassung:

  • Private Treffen zu Hause: im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen sollen wieder 10 Personen erlaubt sein.
  • Veranstaltungen mit Publikum: draussen mit 150 (etwa Fussballspiele), drinnen mit 50 Personen (etwa Kinos). Zusätzlich soll eine Beschränkung auf maximal ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts und eine Sitz- und Maskenpflicht gelten.
  • Andere Veranstaltungen: Bei Führungen in Museen oder Treffen von Vereinsmitgliedern sollen 15 Personen erlaubt sein.
  • Restaurants: Gastrobetriebe sollen ihre Terrassen wieder öffnen können. Pro Tisch sollen maximal vier Personen erlaubt sein, und zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1.5 Metern eingehalten werden. Die Unterstützung der Betriebe wird fortgeführt und ist nicht abhängig davon, ob die Terrassen geöffnet werden können.
  • Sport und Kultur: Sportliche und kulturelle Aktivitäten sollen neu auch für Erwachsene im Amateurbereich für Einzelpersonen und Gruppen bis zu 15 Personen erlaubt sein. Es gilt Masken- und Abstandspflicht. Es soll jedoch Ausnahmen für Aktivitäten geben, bei welchen keine Maske getragen werden kann, etwa beim Ausdauertraining in Fitnesszentren oder beim Singen im Chor. Der Bund empfiehlt, sich vorher testen zu lassen. Sportarten mit Körperkontakt werden in Innenräumen weiterhin nicht erlaubt sein. Wettkämpfe in allen Sportarten bleiben verboten.
  • Zoos, botanische Gärten etc.: Öffentlich zugängliche Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe sollen wieder öffnen können. Es gilt Masken und Abstandspflicht. Schwimmbäder und Wellnessanlagen sollen geschlossen bleiben.
  • Präsenzunterricht an Hochschulen: Soll wieder möglich sein, allerdings mit Beschränkung auf 15 Personen, ebenso mit Masken- und Abstandspflicht sowie Kapazitätsbeschränkungen.
  • Alters- und Pflegeheime: Aufhebung der Maskenpflicht für geimpfte Bewohner.
  • Änderung der Quarantänepflicht: Geimpfte Personen, die Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, sollen nicht mehr in Quarantäne müssen.

Der Bundesrat betont, dass derzeit noch offen ist, ob die epidemiologische Lage den nächsten Öffnungsschritt am 22. März zulassen wird. Die nächsten Tage dürften Klarheit über die weitere Entwicklung bringen. Der Bundesrat orientiert sich bei seinem Entscheid an den festgelegten Richtwerten, er betont aber, dass kein Automatismus bestehe.

Definitiv beschlossen hat der Bundesrat die Testoffensive: Der Bund übernimmt ab 15. März die Kosten aller Schnelltests, auch von allen asymptomatischen Personen.

Wann und in welcher Form allenfalls gar ein dritter Öffnungsschritt erfolgen kann, hat der Bundesrat angesichts der fragilen epidemiologischen Lage noch nicht festgelegt.

Lehrabschluss- und Maturitätsprüfungen sollen stattfinden

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Der Bundesrat will, dass schweizerischen und die kantonalen Maturitätsprüfungen sowie die Lehrabschlussprüfungen 2021 trotz Pandemie wenn immer möglich regulär durchgeführt werden. Sollte dies wegen der epidemiologischen Lage nicht möglich sein, hat er Ausnahmeregelungen erlassen und in einer Verordnung festgelegt, wie zum Beispiel die Noten gewichtet werden, falls nur schriftliche oder nur mündliche Prüfungen durchgeführt werden können.

Quelle: Bundesrat, 12.03.21Restaurant- und Barterrassen*Innenräume von Zoos und botanischen Gärten*weitere ÖffnungsschritteLockerungenRichtwerte für eine ÖffnungWeiteres VorgehenMassnahmen bei einem möglichen 2. Öffnungsschritt (frühestens ab 22. März, bei Einhaltung der Richtwerte)• Positivitätsrate unter fünf Prozent• Auslastung der Intensivplätze mit Covid-19-Patienten unter 250 belegten Betten• Durchschnittliche Reproduktionszahl über die letzten 7 Tage unter 1• 14-Tages-Inzidenz am 17. März nicht höher als am 1. März• Vorschläge des Bundesrats gehen in Konsultation an Kantone• Entscheide des Bundesrats am 19. März.Private Treffen in Innenräumen: 10 PersonenAktivitäten für Erwachsene drinnen und draussen: 15 Personen*Präsenzunterricht an Hochschulen/Weiterbildungen: 15 Personen*Keine Maskenpflicht bei Geimpften in Alters- und PflegeheimenKeine Kontaktquarantäne, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter einmal pro Woche testenVeranstaltungen, wie z.B.Vereinstreffen, Museumsführungen: 15 PersonenVeranstaltungen mit Publikum*:draussen (z.B. Fussballspiele): 150 Personendrinnen (z.B. Kino): 50 PersonenKeine Quarantänepflicht für Geimpfte*unter Einhaltung strenger Auflagen (z.B. Maskenpflicht, Abstand halten, Kapazitätsbegrenzung etc.)

SRF 4 News, 12.03.2021, 14:30 Uhr;

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65 Kommentare

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  • Kommentar von Larissa Wild  (Larry07)
    Was mich hierbei verwundert ist der Fakt, dass Geimpfte Personen nicht mehr in Quarantäne müssen oder in Altersheimen die Maskenpflicht entfällt? Wann habe ich verpasst das die Impfung davor schützt das Virus weiterzugeben? Die Ansteckung sollte milder verlaufen, allerdings hat dies überhaupt nichts damit zu tun die Mitmenschen nicht weiteranzustecken. Wir halten uns an die Massnahmen und die geimpften dürfen sich z.b mit einem milden Verlauf weiterhin frei bewegen und andere anstecken?
    1. Antwort von Benoit Renevey  (blezwosie)
      Wenn alle Personen geimpft werden, stellt sich die Frage einfach nicht, weil alle vor einer Infektion geschützt sind ...
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    ... ich glaube den meisten Leuten wäre ein "Impfoffensive" lieber als eine "Testoffensive". Beispiel Nr. 1: der Typ in meinem Badezimmerspiegel....;-))
    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Herr Waeber, bis genügend Material für diese Testoffensive da war, hat es ein Jahr gedauert. Gehen wir also davon aus, dass es nun wieder ein Jahr dauert, bis aus den Impfzückerchen eine Impfoffensive wird. Bis dahin schlagen wir uns mit dem Badezimmerspiegel rum.
  • Kommentar von Monika Mitulla  (momi)
    Die Ziele sind willkürlich festgelegt, teilweise nur geschätzt (R-Wert) oder nur sehr schwer zu erreichen (Inzidenz). Die Positivitätsrate ist falsch, weil es nur für positiv Getestete eine Meldepflicht gibt, nicht aber für negativ Getestete. So drehen wir uns im Kreis um das goldene Kalb der Zahlen - von denen wir uns vorführen lassen. Derweil verliert unsere lokale Wirtschaft den Boden unter den Füssen und unsere Schulden wachsen rasant. Profiteure sind v.a. Internetgiganten und Grossbanken.