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Interview mit Hannes Jenny vom Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
Aus Regionaljournal Graubünden vom 08.09.2021.
abspielen. Laufzeit 03:48 Minuten.
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Beim Beverinrudel eingegriffen Bündner Wildhut schiesst zwei Jungwölfe ab

Bereits zwei Tage nach Anordnung der Abschüsse erlegt die Bündner Wildhut zwei Jungwölfe aus dem Beverinrudel.

Die Bündner Wildhut hat zwei Jungwölfe aus dem Beverinrudel erlegt, weil sich dieses mehrmals Menschen genähert hatte. Die Abschüsse gelangen innert nur zwei Tagen nach deren Anordnung durch den Kanton Graubünden.

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Abschussbewilligung für Vatertiertier sei unwahrscheinlich
01:00 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 09.09.2021.
abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.

Die Kadaver werden im Tierspital der Universität Bern untersucht und an der Universität Lausanne genetisch identifiziert. Details zu Ort oder Zeit der Abschüsse will der Kanton vorerst nicht machen, wie das Amt für Jagd und Fischerei mitteilt. Der Grund dafür ist die noch nicht abgeschlossene Regulation des Beverinrudels. Dieses lebt im Umfeld des Piz Beverin in Mittelbünden. 

Hannes Jenny vom Amt für Jagd und Fischerei Graubünden sagte gegenüber Radio SRF zum Vorgehen: «Indem wir nur zwei Jungwölfe abgeschossen haben, konnten wir dem Rudel eine Lektion erteilen.»

Nach gefährlichen Begegnungen mit Menschen

Der Kanton Graubünden hat erst am Montag nach Rissen und gefährlichen Begegnungen mit Menschen den Abschuss von drei Jungwölfen des auffälligen Rudels angeordnet. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hatte zuvor einem entsprechenden Abschussgesuch aus Graubünden zugestimmt. Das Amt für Jagd und Fischerei will periodisch über den Verlauf der Regulierung informieren. 

Wir haben dem Rudel eine Lektion erteilen können.
Autor: Hannes Jenny Stv. Leiter Amt für Jagd und Fischerei Graubünden

Die Wölfe des Beverinrudels hatten sich zuletzt wiederholt Menschen gefährlich genähert. So begegnete eine Hirtin zweimal Wölfen, als sie im August eine Alp am Schamserberg erkundete.

Einmal griffen die Wildtiere den Hirtenhund an und entfernten sich erst, als die Hirtin mit lauter Stimme auf sich aufmerksam machte. Und vor zwei Wochen folgten mehrere Jungwölfe einigen Wanderern und liessen sich kaum vertreiben.

SRF 1, Regionaljournal Graubünden, 08.09.2021, 17:30 Uhr;

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42 Kommentare

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  • Kommentar von Ferdi Weibel  (weibel)
    Wenn die Wolfspopulation tatsächlich um 30% p.a zunimmt, sind Probleme vorprogrammiert. Natürliches Futter der Wölfe wächst ja nicht in dem Masse mit. Die Problematik, dass diese, durch Futtersuche und Neugier getrieben, näher an menschliche Sielungen kommen würden, war vorhersehbar. Wegen der Subventionen haben wir zwar zu viele Schafe. Aber da Bauern und Hirten ihre Nutztiere nicht mit den Wölfen teilen wollen, sollten wir die Wolfspopulation so klein wie möglich halten. Eine Sisyphusarbeit
  • Kommentar von Beat Kipfer  (Banakip)
    Wenigstens eine gute Meldung in den heutigen Nachrichten
  • Kommentar von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
    Das gab sicher ein riesen Fest in der Stammbeiz. Vielleicht gab es sogar einen Abschuss-Orden? Ach wie stolz kann man sein ein Tier mit einer Langwaffe aus dem Hinterhalt zu schiessen!
    1. Antwort von Sylvain Baumann  (gems)
      Sie heissen Mountainman und verstehen nichts von der Natur und den Bergen...