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Berset: «Es braucht mehr Tests»
Aus News-Clip vom 02.03.2021.
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Besuch am Flughafen Zürich Berset will Kriterien für Massentests lockern

  • Bundesrat Alain Berset hat bei seinem Besuch am Flughafen Zürich angekündigt, dass der Bund die Kriterien für Massentests weiter lockern wolle.
  • Berset äusserte zudem seine Hoffnung, dass auch Selbsttests bald zugelassen werden könnten.
  • «Wir wollen, dass noch mehr getestet wird», sagte Berset an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit der Zürcher Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP) und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP).

Rickli bezeichnete die derzeitigen Regelungen für repetitive Tests bei Firmen und Organisationen zuvor als zu restriktiv. So übernehme der Bund die Kosten etwa nur dann, wenn in einem Betrieb die Schutzkonzepte nicht eingehalten werden könnten.

Bis im Sommer sollen alle geimpft sein

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin kritisierte ebenfalls den Verteilschlüssel des Bundes für die Impfdosen. Dieser bevorteile kleinere Kantone, die nun vereinzelt schon bald mit der Impfung von Personen über 65 Jahre beginnen könnten. Zürich als grosser Kanton brauche voraussichtlich bis im April, bis alle über 75 geimpft seien.

Mit den Eröffnungen der neuen Impfzentren im Kanton werde Zürich das Potenzial haben, 20'000 Impfungen pro Tag durchzuführen. «Aber dafür brauchen wir Impfstoff», sagte Rickli.

«Es kann nie schnell genug gehen», sagte Berset. Das Ziel bleibe, alles dafür zu tun, dass sich bis im Sommer alle, die das möchten, impfen lassen könnten. Daran habe sich nichts geändert.

Berset: «Wissenschaftliche Beiträge fliessen in Entscheide ein»

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Berset betonte in der Medienkonferenz die Wichtigkeit der wissenschaftlichen Beiträge an die Pandemie-Bekämpfung. Die wissenschaftliche Stimme werde immer in die Entscheidungsfindung des Bundesrats einfliessen. Sie könne nicht einfach unterbunden werden.

Am Samstag hatte sich die Wirtschaftskommission des Nationalrats für einen Maulkorb für die nationale Corona-Taskforce entschieden. Sie soll sich nicht mehr zu Massnahmen gegen das Coronavirus äussern dürfen. Der Nationalrat entscheidet diese Woche in der Sache.

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Berset: «Wissenschaftliche Beiträge fliessen in Entscheide ein»
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Info 3, 2.3.2021, 17 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Beat R. von Wartburg  (Beat R. von Wartburg)
    Um es vorweg zu nehmen: Nein, ich bin kein Freund der SVP. Aber das was man mit Frau Rickli macht ist eine Schande. Die Frau ist eine der wenigen Politikerinnen die einen guten Pandemie-Job macht. Sie wird aber von der eigenen Partei nicht unterstützt. Ihre Regierungskollegen im Kanton behindern aktiv ihre Arbeit. Und BR Berset verweigert ihr unter fadenscheinigen Gründen den nötigen Impfstoff und die Journaille applaudiert mit "Analysen". Frau Rickli und ZH haben Besseres verdient verdient.
  • Kommentar von Philipp Rittermann  (Philipp Rittermann)
    ....berset will, sein gesundheitsamt nicht.... - widerspiegelt leider wunderbar die situation in der schweiz.
    wir müssen jetzt prioritär vorwärts machen mit der durchimpfung. es reicht jetzt mit der pandemiebewirtschaftung unserer überforderten staatsdiener.
  • Kommentar von Daniel Kallen  (Don Daniele)
    Bis im Sommer? Alle, die sich impfen lassen wollen, sollen geimpft werden? Von welchem Jahr spricht hier Herr BR Berset? Sommer 2023 oder 2025?