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Parmelin will nicht mit Gegenmassnahmen reagieren
Aus Nachrichten vom 30.05.2021.
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Beziehung Schweiz und EU Parmelin: Bundesrat will keine Spielchen

Nach dem Abbruch der Verhandlungen zum Rahmenabkommen will der Bundesrat auf allfällige Strafaktionen der EU nicht mit Gegenmassnahmen reagieren. «Solche Spielchen passen nicht zu unserer Politik. Wir arbeiten für das Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger, das ja oft auch dem Interesse der Bevölkerung in der EU entspricht», sagte Parmelin in der «NZZ am Sonntag».

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Aus dem Archiv: «Priorität hat die weitere Zusammenarbeit»
Aus News-Clip vom 26.05.2021.
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Sollte die EU der Schweiz etwa die Teilnahme am Forschungsprogramm «Horizon» verweigern, dann schwäche das den ganzen Forschungsstandort Europa gegenüber Asien oder den USA. Nadelstiche brächten niemandem etwas. Ausserdem sagte Parmelin, ein gutes Verhältnis sei auch im Interesse der EU. Bei einer Torpedierung der Handelsbeziehungen zu einem ihrer wichtigsten Handelspartner schade sich die EU selber, so der SVP-Bundesrat.

Parmelin sagte weiter, dass es immer das Ziel des Bundesrates gewesen sei, den Rahmenvertrag mit der EU abzuschliessen. Zwar sei es gut, sich ehrgeizige Ziele zu stecken. Aber beim Rahmenabkommen sei die Hürde zu hoch gewesen. Die Schweiz habe lange versucht, den Vertrag zu verbessern – ohne Erfolg.

SRF 4 News, 30.5.2021, 3:00 Uhr;

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146 Kommentare

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  • Kommentar von willi mosimann  (willi mosimann)
    Die Frage sei erlaubt wer hier Spielchen spielt. Einen Vertragspartner 7 Jahre hinhalten und dann einfach zu sagen, wir wollen nicht ist schlicht nicht fair.
  • Kommentar von Tom Maier  (MaTo)
    nach dem Hin-Her, dem Hinauszögern, Abwarten und sich in eine ausweglose Situation treiben lassen nun zu behaupten man möchte keine Spielchen, ist Realsatire.
    Ein weiterer - halt eher lustiger - Sargnagel in der Reputation der Schweiz.
    1. Antwort von Peter Müller  (PeRoMu)
      @ T. Maier: 'Ausweglos' sei die Situation, schreiben Sie. Wie kommen Sie zu dieser Beurteilung? 'Ein weiterer Sargnagel' schreiben Sie. Welche Sargnägel gibt's denn bereits? Mit Verlaub: Ist Ihr Kommentar mehr als eine Aneinanderreihung von Behauptungen, zu denen es keinerlei Beweise gibt?
  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    BR Parmelin hat nicht realisiert, dass die EU in erster Linie als Binnenmarkt konzipiert ist. So macht dann auch 2/3 des BIP des EU der Binnenhandel aus. Vom restliche Drittel des Handels ist die Schweiz ein Partner von vielen. Die Schweizer überschätzen also meist die Wichtigkeit der Schweiz für die EU. Umgekehrt ist es anders. Die Schweiz hängt wirtschaftlich von der EU als mit Abstand wichtigstem Handelspartner ab. Die Schweiz sitzt also am kürzeren Heben und sollte das auch wissen.....
    1. Antwort von Christoph Stadler  (stachri)
      Zwischen 1999 und 2010 hat sich der AUSSENHANDEL der EU verdoppelt und macht nun mehr als 30% ihres Bruttoinlandsprodukts aus – Tendenz steigend!
      Die Schweiz ist der viertgrösste Handelspartner der EU! Schweizer Waren werden gekauft, weil diese Spitzenklasse sind und die EU-Staaten nichts besseres finden. Die Schweiz kauft für 292'750'000'000 Euro in der EU ein. Auf diesen Markt kann und will die EU gewiss nicht verzichten. Nur keine falsche Bescheidenheit Herr Derungs...
    2. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Haben Sie einen so guten Draht zu Herrn Parmelin, Herr Derungs, dass er Ihnen, wahrscheinlich im Vertrauen, mtgeteilt hat, ich habe "nicht realisiert, dass die EU in erster Linie als Binnenmarkt konzipiert ist." Anders kann ich mir Ihr Wissen nicht erklären. Ironie beendet.
    3. Antwort von Staffan Herbertsson  (s.w.h.)
      @ Herrn Stadler
      Sie haben gut recherchiert, wie die meisten Kommentatoren geben sie nur einen kleinen Teil der Info zum Besten.
      Wenn sie alle Handelspartner mit einbeziehen, relativiert sich ihre Aussage.
      War aber doch ein netter Versuch.
      Aber abgesehen davon, viele der Kommentare hinterlassen den Eindruck als stünden wir mit Der EU im Krieg. Ich denke, wir sollten davon abkommen. Wenn wir Europäer besser zusammenstehen würden, könnten wir insgesamt mehr erreichen.
      Schönen Abend
      S.W.H.
    4. Antwort von Christoph Stadler  (stachri)
      @Herbertsson: Danke. Ja, ich recherchiere zuerst bevor ich etwas poste. Dies ist einwenig aufwändiger, als einfach faktenlose Vermutungen zu kommunizieren.
      Durch Gegenargumente lasse ich mich gerne in eine Diskussion ein – oder sogar eines Besseren belehren. Ihre Pauschalaussage hier, bildet zwar Ihre persönliche Meinung ab, ist aber eine reine Vermutung ihrerseits.
      Auch einen schönen Abend.
    5. Antwort von Peter Müller  (PeRoMu)
      R. Derungs: Wenn Sie die offiziellen Zahlen des Bundesamtes für Statistik konsultieren, stellen Sie Folgendes fest: Mit der gesamten EU hatte die Schweiz 2018 ein Aussenhandels-DEFIZIT (!) von sage und schreibe 35.653 Mia. CHF. Die Schweiz hat also Waren im Wert von mehr als 35'000 Millionen Franken mehr EIN-geführt als ausgeführt. Soviel zu den wahren Hebelverhältnissen bei den Gesprächen mit der EU ...