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Bundesratsbeschluss Steigende Löhne und Preise: Bundesrat erhöht AHV- und IV-Renten

  • Der Bundesrat erhöht die AHV- und IV-Renten. 2021 steigt die monatliche Minimalrente um 10 Schweizer Franken, die Maximalrente um 20 Franken.
  • Auch die Beträge für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs bei den Ergänzungsleistungen werden erhöht.
  • Selbstständigerwerbende und Nichterwerbstätige zahlen etwas höhere Mindestbeiträge. Für die obligatorische berufliche Vorsorge hat der Bundesrat ebenfalls Änderungen beschlossen.

Alle zwei Jahre prüft der Bundesrat, ob die Renten angepasst werden müssen. Zuletzt hat er sie 2019 erhöht. In den letzten zwei Jahren sind die Löhne und Preise so stark gestiegen, dass die Renten wiederum angepasst werden. Der Entscheid des Bundesrates beruht auf der Empfehlung der Eidgenössischen AHV/IV-Kommission. Diese basiert auf dem sogenannten Mischindex, dem Mittel aus Preis- und Lohnindex.

Eine AHV/IV-Minimalrente beträgt neu 1195 Schweizer Franken pro Monat, die Maximalrente 2390 Schweizer Franken nach den Beschlüssen des Bundesrats vom Mittwoch. Auch die Beträge für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs bei den Ergänzungsleistungen wird erhöht. Selbstständigerwerbende und Nichterwerbstätige zahlen ab 2021 etwas höhere Mindestbeiträge.

Die Kosten der Rentenerhöhungen belaufen sich auf insgesamt 441 Millionen Schweizer Franken. Davon entfallen 390 Millionen Schweizer Franken auf die AHV und 51 Millionen Schweizer Franken auf die IV.

Die angepassten Ergänzungsleistungen verursachen Zusatzkosten von 1.4 Millionen Schweizer Franken zulasten des Bundes und 0.8 Millionen Franken zulasten der Kantone.

Änderungen für die 2. und 3. Säule

Der Bundesrat hat auch Änderungen bei der obligatorischen beruflichen Vorsorge beschlossen. Der Koordinationsabzug steigt von 24'885 auf 25'095 Schweizer Franken. Die Eintrittsschwelle beträgt neu 21'510 Schweizer Franken anstelle der aktuellen 21'330 Schweizer Franken.

In die Säule 3a können bis anhin 6826 Schweizer Franken einbezahlt werden. Dieser Betrag wird angepasst auf maximal 6883 Schweizer Franken. Wer keine 2. Säule hat, kann neu bis zu 34'416 Schweizer Franken einzahlen. Das Maximum heute beträgt 34'128 Schweizer Franken.

SRF 4 News, 14.10.2020, 12:00 Uhr;

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Schelker  (4435Lord)
    Jährlich sollte die AHV der Teuerung angepasst werden. Die Unzufriedenheit wäre kleiner.
  • Kommentar von Fritz Hostettler  (hoss)
    Unter Umständen fallen bei einigen deswegen die Ergänzungsleistungen weg oder werden geringer. Und was dann?
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    AHV-Erhöhung um 10 -20.--CHFränkli? Nachdem die AHV seit etlichen Jahren keine entsprechende Anpassung an die - klar vorgesehenen - jährlichen Lebensunterhalts-Kosten-Erhöhungen erfuhr, ist das "lächerlich, beschämend"! Milliarden wurden grosszügig zu Beginn der COVID-19-Pandemie verteilt, in welche Hände auch immer....!?
    1. Antwort von Alois Keller  (eyko)
      Die Alten in unserem Land haben immer das Nachsehen. Besonders jene die mit EL leben zahlen saftige Steuerbeiträge - die ihr Budget schmälern. Es wäre an der Zeit endlich Gerechtigkeit zu schaffen, dass EL Bezüger keine Steuern bezahlen müssen. Nach Abzug der Steuern kommen viele unter das Existenzminimum - der Staat gibt - der Staat hole es wieder. Einfach beschämend - Menschen die ein Leben lang gearbeitet haben und im Alter abgezockt werden.