Zum Inhalt springen

Header

Audio
Mobile Impfstation an Aargauer Schulen
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 18.08.2021.
abspielen. Laufzeit 03:42 Minuten.
Inhalt

Corona-Impfkampagne Aargau pikst als erster Kanton an Schulen

  • Der Kanton Aargau impft seit Mittwoch Schülerinnen und Schüler, um die Impfquote bei Jugendlichen zu erhöhen.
  • In 20 Kantons- und Berufsfachschulen können sich die Jugendlichen in den nächsten knapp zwei Monaten impfen lassen.
  • Mit einer höheren Impfquote sollen zudem Ausbrüche in Schulen verhindert werden.

Die Impfquote in der Altersgruppe der 16- bis 19-Jährigen liegt im Kanton Aargau bei 43 Prozent. In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien waren mehr als 200 Schülerinnen und Schüler positiv auf Corona getestet worden, hiess es am Mittwoch an einem Medientermin an der Neuen Kantonsschule Aarau. Dort – und an der zweiten Kantonsschule in Aarau – macht die mobile Impfstation zuerst Halt.

Legende: An drei Tagen können sich die Schülerinnen und Schüler der Aarauer Kantonsschulen gegen Covid-19 impfen lassen. srf

Während dreier Tage können sich die Schülerinnen und Schüler an den beiden Kantonsschulen impfen lassen, danach zieht die mobile Impfstation weiter. An den ersten beiden Tagen nahmen 99 Personen das Angebot wahr. In vier Wochen wird die Impfstation wieder vor Ort sein, pünktlich für die zweite Dosis. An Informationsveranstaltungen können die Schülerinnen und Schüler jeweils Gesundheitspersonal befragen.

Wie funktioniert es mit der Einwilligung?

In den Kantons- und Berufsfachschulen können die Schülerinnen und Schüler ohne Einwilligung der Eltern geimpft werden. Das Gesundheitsdepartement empfiehlt jedoch den impfwilligen Jugendlichen, das Thema mit den Eltern zu besprechen und gemeinsam zu entscheiden.

«Wir setzen die Richtlinien des BAG um und haben immer ein Arzt auf Platz», sagt der Aargauer Kantonsarzt Andreas Obrecht. Das Bundesamt für Gesundheit sage grundsätzlich, dass ein Kind ab 12 Jahren selber über die Impfung entscheiden könne, wenn es urteilsfähig sei.

Legende: Für die Impfung wird der Impfstoff von Pfizer/BioNTech verwendet. Keystone

Der Aargau setzt diese Grenze bei der Impfaktion an den Schulen allerdings etwas höher an, nämlich bei 15 Jahren. Nach dem Start bei den Kantons- und Berufsfachschulen wird das Impfangebot auf die Oberstufe der Volksschule ausgedeht. Dort benötigen die Schülerinnen und Schüler eine schriftliche Einwilligung der Eltern. Diese werden von den Schulen im Vorfeld ein Formular zur Unterschrift erhalten.

SRF1, Regionaldiagonal 18.08.2021, 16.30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Pascal Schuler  (zensiert25)
    Wenn 12 oder 15 jährige diese Frage selbst beantworten können, dann gebt ihnen auch das Stimmrecht ab diesem Alter. Was müssen die Kinder und Jugendlichen noch alles tun, um die überalterte Gesellschaft zu schützen?
    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Nicht wegen eines Virus sterben beispielsweise.
    2. Antwort von Matt Frei  (sense against mainstream)
      Rechte und Pflichten sollen in der Balance sein - dann sollen die 12-15 Jährigen auch Steuern bezahlen und Militärdienst leisten, wie alle erwachsene.