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Corona stoppt Tourismus Hotelübernachtungen brechen im April um über 90 Prozent ein

  • Der Monat April geht als rabenschwarzer Monat in die Geschichte der Schweizer Hotellerie ein.
  • Infolge der Coronakrise bewegten sich die registrierten Hotelübernachtungen nahe dem Nullpunkt.
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Aus dem Archiv: Schweiz Tourismus rechnet mit schlechtem Jahr
Aus Tagesschau vom 05.06.2020.
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Das Bundesamt für Statistik (BFS) zählte im April noch 0.2 Millionen Logiernächte. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 92.4 Prozent, wie das BFS anhand provisorischer Ergebnisse bekannt gab. Bereits im März waren die Übernachtungszahlen um fast zwei Drittel eingebrochen.

Von den wenigen Hotelübernachtungen entfielen im April 56'082 auf ausländische Gäste, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 96.3 Prozent entspricht. Die Logiernächte von inländischen Hotelgästen gingen mit -87.4 Prozent auf 148'482 ebenfalls massiv zurück.

Auch die Wintersaison 2019/20 wurde stark von der Corona-Massnahmen, den Grenzschliessungen und weltweiten Reisebeschränkungen geprägt. Von November 2019 bis April 2020 verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz insgesamt 12.7 Millionen Logiernächte, was einem Minus von 23.9 Prozent oder 4 Millionen Übernachtungen entspricht.

Bis zur ausserordentlichen Situation in den Monaten März und April hatte sich jedoch noch eine gute Wintersaison abgezeichnet. So wurden zwischen November 2019 und Februar 2020 rund 11.3 Millionen Logiernächte registriert, was gut 5 Prozent über der entsprechenden Vorjahresperiode lag.

Für das Gesamtjahr stehen die Vorzeichen schlecht. So werde für die gesamte Branche mit Umsatzeinbussen von bis zu 35 Prozent gerechnet, sagte Schweiz Tourismus-Chef Martin Nydegger am Freitag an einer Medienkonferenz.

SRF 4 News; 08.06.2020; 10.00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Dieser Bericht ist absolut sinnlos. Denn im April war der Lockdown voll im Gang. Wieso sollen denn dann Übernachtungen zu stande kommen. Einzig der Staat hätte hier helfen können, in dem Hotels viel früher fürs Covid19-Personal im Gesundheitswesen zur Verfügung gestellt worden wäre (auf Kosten des Staates), um diesen mit den hohen Arbeitstunden den Arbeitsweg zum Teil zu verkürzen und den GrenzgängerInnen (vor allem im Tessin) die Strapazen des Grenzübertritts zu erleichtern.
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  • Kommentar von Markus Bossert  (EEE)
    Diese nicht wirklich überraschenden, aber haarsträubenden Zahlen, werden aber auch nachhaltige Konsequenzen haben.
    Wie soll ein Hotelier seinen Betrieb über Wasser behalten, wenn nicht einmal die mehr die Fixkosten bezahlt werden können - ganz geschweige von den Lohnkosten!
    Nun sollen doch bitte die Kapitalismus-Gegner Lösungen bringen, wie trotzdem allen Mitarbeitern den Lebensunterhalt finanziert werden kann, ohne eine Staatsbankrott zu riskieren.
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  • Kommentar von Thomas Schneebeli  (TS+LL)
    Bleiben Sie Zuhause! 10 Wochen lang der selbe Spruch...
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