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Kuriere schmuggelten die Drogen im Körper in die Schweiz
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 03.12.2020.
abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
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Coup gegen Dealer Zürcher Polizei zerschlägt mit internationaler Hilfe Drogenring

  • Die Zürcher Kantonspolizei hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und ausländischen Behörden eine Organisation von Kokainhändlern aufgedeckt.
  • In der Schweiz und in anderen Ländern verhafteten die Ermittler über 200 Drogendealer.
  • Die Polizisten stellten 115 Kilogramm Kokain und Bargeld im Wert von 850'000 Franken sicher.

Über fünf Jahre lang hat die «Operation Wave» gedauert. Die Aktion richtete sich gegen eine kriminelle nigerianische Organisation. «Diese war sehr professionell strukturiert», so Mediensprecher Florian Frei von der Zürcher Kantonspolizei.

Bargeld und Kokain im Körper geschmuggelt

Die Organisation hat über Jahre hinweg im grossen Stil Kokain in die Schweiz transportiert. Die Kuriere schmuggelten die Drogen in ihrem Körper oder in Rollkoffern aus dem Ausland über die Grenze. In der Schweiz wurde das Kokain verteilt und für den Weiterverkauf vorbereitet. Nach dem Verkauf der Drogen schmuggelten die Kuriere das Bargeld in ihren Körpern wieder ausser Landes.

Es ist ein beträchtlicher Schlag gegen den Kokainhandel in der Schweiz
Autor: Florian FreiMediensprecher Kantonspolizei Zürich

Wie die Kantonspolizei schreibt, führten die Zürcher Ermittlungen zu diversen parallel laufenden Verfahren in der Schweiz und im Ausland. Über 200 Personen wurden insgesamt verhaftet. Die Ermittler konnten nebst 115 Kilogramm Kokain auch 15 Kilogramm Marihuana sicherstellen. «Es ist ein beträchtlicher Schlag gegen den Kokainhandel in der Schweiz», sagt Florian Frei von der Zürcher Kantonspolizei. «Dies spürt man auch auf dem Markt». Konkret gebe es jetzt weniger Kokain im Handel.

Kokain
Legende: Weniger Kokain auf dem Markt: Dank internationaler Zusammenarbeit konnte der Coup gegen die Drogenhändler gelingen. Keystone

Die Kantonspolizei Zürich hatte bei den Ermittlungen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft den Lead. «Die ganze Operation hat in Zürich angefangen», begründet Frei. Der Handel habe sich aber auf die ganze Schweiz ausgedehnt. In die Operation «Wave» waren deshalb insgesamt neun Schweizer Kantone involviert. Die Ermittler haben zudem eng mit Eurojust, Europol, Interpol und ebenfalls betroffenen Ländern wie Österreich, Deutschland oder Frankreich zusammengearbeitet.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 03.12.2020, 12.03 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Leider sind die Schläge gegen die Drogenbosse meist nur Nadelstiche.Diese Drogenbarone sollten mit allem Hab und Gut bezahlen. Die lieben Drogenkonsumenten welche nur zum Vergnügen diesen Mist einnehmen sollten die Krankenkosten selber bezahlen müssen. Es gibt schon Opiate welche viele Kranke Menschen brauchen, aber diese werden in den Apotheken ausgeliefert.
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  • Kommentar von Yaromir Roranir  (xyxrx)
    „Es ist ein beträchtlicher Schlag gegen den Kokainhandel in der Schweiz“

    Wer‘s glaubt wird seelig. In der Zwischenzeit gibts 100 neue Dealer. Im Jahre 2020 immernoch den Krieg gegen Drogen zu führen (entgegen mehrer wissenschaftlich widerlegten Thesen) immer noch geführt wird. Und für sowas zahle ich steuern? Ist die Schweiz jetzt echt sicherer? Ich bezweifle es stark. Die Prohibition bringt nur Schäden und immense Kosten.
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