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Die Impfstrategie steht nun fest
Aus Tagesschau vom 17.12.2020.
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Covid-19-Impfstrategie steht Besonders gefährdete Personen werden zuerst geimpft

Die Strategie für die Covid-19-Impfung der Schweiz ist bekannt: zuerst gefährdete Personen – dann die Pflegenden.

  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) haben die Impfstrategie publiziert. Zuerst sollen besonders gefährdete Personen geimpft werden, dann die Pflegenden.
  • Voraussetzung ist, dass Swissmedic nach Prüfung aller klinischen Daten einen ersten Impfstoff zulassen kann.
  • Es laufen die letzten Vorbereitungen, damit mit den ersten Impfungen im Januar gestartet werden kann.

Erstes Ziel einer Impfung gegen Covid-19 ist es, besonders gefährdete Personen zu schützen und damit schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu reduzieren, teilt das BAG mit.

Wer als besonders gefährdet gilt

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Laut BAG , Link öffnet in einem neuen Fensterkann eine Covid-19-Infektion für bestimmte Personen gefährlich sein. Demnach sind besonders ältere Menschen gefährdet: Das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Corona-Ansteckung steigt mit zunehmendem Alter.

Auch schwangere Frauen und Erwachsene mit folgenden Vorerkrankungen zählen gemäss BAG zu den besonders gefährdeten Personen: Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Adipositas Grad III.

Damit soll als zweites Ziel die Belastung der Spitäler und Pflegeheime reduziert und das Funktionieren des Gesundheitssystems gewährleistet bleiben. Drittes Ziel ist schliesslich, die negativen Auswirkungen der Pandemie zu reduzieren und die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Erwachsene sind die Zielgruppe der Impfung

Die Covid-19-Impfung ist insbesondere für die folgenden Zielgruppen von Erwachsenen vorgesehen (in absteigender Reihenfolge bei begrenzter Impfstoffverfügbarkeit):

  1. Besonders gefährdete Personen (ohne Schwangere)
  2. Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  3. Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen
  4. Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (z. B. Behindertenheime) und deren Personal
  5. Alle anderen Erwachsenen, die sich impfen lassen möchten

Kinder und Jugendliche gehören noch nicht zu Zielgruppen der Impfstrategie, da die entsprechenden Studiendaten für diese Altersgruppe noch nicht vorliegen.

Impfpflicht ist nicht vorgesehen

Die Covid-19-Impfung wird für die Bevölkerung gratis sein. Die Kosten für die Impfstoffe, die Impfung und das notwendige Material werden von Bund, Kantonen und der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) getragen. Die Impfung ist von Franchise und Selbstbehalt befreit.

Eine Impfpflicht ist seitens Bund nicht vorgesehen. Jede und jeder soll selber entscheiden können, ob sie oder er sich impfen lassen will.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit BAG, Kantonale BehördenStand: 17.12.20Besonders gefährdete Personen (ohne Schwangere)Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt undBetreuungspersonal von besonders gefährdeten PersonenEnge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten PersonenReihenfolge der ZielgruppenPersonen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko und deren PersonalAlle anderen Erwachsenen,die sich impfen lassen möchtenCovid-19-Impfung in der Schweiz:Aktueller StandStart der Impfungen ab Januar 2021Swissmedic entscheidet über Zulassung von ImpfstoffModerna:4.5 Mio.AstraZeneca:5.3 Mio.Pfizer/Biontech:3 Mio. Kantone sollen Anfang 2021 bereit seinKantone verantworten ImpfungFür Immunität muss Person zweimal geimpft werdenx270'000 Impfungen pro Tag möglichKantonale ImpfzentrenZuständig ist die ArmeeapothekeKosten für den/die Patient/in werden von obligatori-scher Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommenSpäter auch Arztpraxen, Apotheken, SpitälerImpfung auch durch Spitex denkbarImpfdosenInsgesamt: 12.8 Mio.ImpforteVerteilungKostenNeinImpfpflichtKosten für die Krankenversicherer: 200–250 Mio. Fr. (Schätzung)Kosten für den Bund: 200–250 Mio. Fr. (Schätzung)1.2.3.4.5.CHF

SRF 4 News, 17.12.2020, 09.30 Uhr;

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98 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Aus dem Leben; Diese Woche weiss ich von 3 Todesfälle die Menschen persönlich an mich herangetragen haben. Ein 92 jähriger der an Corona verstorben sei, ein 43 jähriger der erstickt ist und eine 77 jährige mit Aortariss. In allen drei Fällen wurden von der Seite der Medizin aber einige Fehler gemacht. Und ich habe zum ersten mal einen Freund der an Corona erkrankt ist, positiv getestet und der Verlauf sieht danach aus, ca 38,4 Fieber. Ich bin ihn gerade am unterstützen u.heilen, kein Problem.
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  • Kommentar von Alfred B. Vallotton  (Vallo)
    Ist ja wunderbar, dass Swissmedic mal über den eigenen Schatten gesprungen ist und mit der Zulassung vorwärts gemacht hat. Das BAG aber bringt es jetzt noch nicht fertig, endlich eine Seite aufzuschalten, auf der man sich schon jetzt vorsorglich zur Impfung eintragen kann! Man wartet lieber bis zur allerletzten Minute und nimmt damit in Kauf, dass der Server dann abstürzt, weil zum einen zuviele Leute auf's Mal sich anmelden wollen und zum andern die Serverkapazität sicher nicht ausreichen wird.
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  • Kommentar von Roland Barth  (Roba)
    Der Bund und Kantone reden, dass ab Januar geimpft wird.
    Ich möchte mal wissen, wer lässt sich impfen.
    Es gibt immer noch keine Impfpflicht in der Schweiz.
    Weiteres sie soll Kostenlos sein, Kostenlos gibt es nicht. Bezahlt wird das vom Steuerzahler.
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    1. Antwort von Felix Raschle  (Der Unglückliche)
      Zu Ihrer Frage: Ich lass mich impfen und zwar so schnell als möglich!
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    2. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Roland Barth, jeder, der die Pandemie für immer beenden möchte, lässt sich impfen. Jeder, der unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps beschützen möchten, lässt sich impfen. Jeder, der solidarisch mit der Risikogruppe ist, lässt sich impfen. Jeder, der realisiert, wie privilegiert er ist, dass er sich überhaupt impfen lassen kann, lässt sich impfen. Jeder, der gesund bleiben möchte, lässt sich impfen. Jeder, der nicht auf die Angstmache der Impfgegner hereinfällt, lässt sich impfen.
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