Zum Inhalt springen

Header

Video
Booster-Engpässe in den Kantonen
Aus Tagesschau vom 05.12.2021.
abspielen
Inhalt

Das Neueste zur Coronakrise US-Seuchenexperte: Erkenntnisse zu Omikron «etwas ermutigend»

  • Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt ab dem 6. Dezember ein neues Massnahmenpaket. Die dann geltenden Regeln können Sie unserer Übersicht entnehmen.
  • Seit Samstag gelten neue Regeln für die Einreise in die Schweiz: Sämtliche Länder von sind von der Quarantäneliste gestrichen, dafür gilt ein verschärftes Testregime.
  • Das BAG meldete am Freitag 9951 neue Coronafälle. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 7957 (+21 % zur Vorwoche). 1326 Personen wurden wegen Covid-19 in einem Spital behandelt. Die Intensivbetten in den Spitälern waren Stand Freitag zu 81 Prozent ausgelastet.
  • Anhand der Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

    Der Ticker ist abgeschlossen

    • 3:24

      US-Seuchenexperte Fauci: Erkenntnisse zu Omikron «etwas ermutigend»

      Der US-Immunologe Anthony Fauci sprach gegenüber dem Nachrichtensender CNN von ersten ermutigenden Signalen betreffend der neuen Corona-Variante Omikron. Bei aller Unsicherheit scheine es, dass Omikron nicht schwerere Krankheitsverläufe verursache, als die Delta-Variante.

      Wirkliche aussagekräftige Daten und Erkenntnisse müssten aber noch abgewartet werden, so Fauci, der auch als Berater von US-Präsident Joe Biden arbeitet.

      Ein älterer weisser Mann spricht an einer Pressekonferenz des Weissen Hauses - Nahaufnahme
      Legende: Keystone
    • 22:33

      Nun ist klar: Österreichischen Impfverweigerern droht eine Busse alle drei Monate

      Ab 1. Februar 2022 gilt in Österreich die Impfpflicht. Verweigerern droht laut einem Gesetzesentwurf eine Strafe von 600 Euro alle drei Monate, wie der Österreichische Rundfunk (ORF) meldete.

      Von der Impfpflicht ausgenommen sind laut dem Gesetzesentwurf Kinder bis 14 Jahren, Schwangere, Genesene bis 180 Tage nach dem positiven Test und Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, wie die Sendung "Zeit im Bild" des ORF weiter meldete. Der Maximalbetrag soll demnach bei 3600 Euro festgesetzt werden. Werde die Summen nicht bezahlt, drohe eine Freiheitsstrafe.

      Am 15. Februar 2022 würden alle Ungeimpften Post vom Gesundheitsminister erhalten, mit der Aufforderung sich impfen zu gehen. Ab 15. März würden dann die ersten Strafen von der Bezirksverwaltungsbehörde verschickt. Das Gesundheitsministerium bestätigt laut dem Bericht den Entwurf nicht und will nächste Woche die finale Gesetzesfassung veröffentlichen.

      Audio
      Archiv: Impfpflicht-Umsetzung wird in Österreich zur Knacknuss
      16:16 min, aus Info 3 vom 30.11.2021.
      abspielen. Laufzeit 16:16 Minuten.
    • 21:51

      Mann versuchte mit Attrappe Impfung zu umgehen

      In Norditalien hat ein Mann versucht, sich mit einer Silikon-Attrappe am Arm gegen Covid-19 impfen zu lassen, ohne das Vakzin tatsächlich injiziert zu bekommen. Er glaube nicht an den Impfstoff, aber brauche das Corona-Zertifikat zum Arbeiten, erklärte der Zahnarzt laut dem «Corriere della Sera» der Polizei. Der Vorfall ereignete sich in einem Impfzentrum in der piemontesischen Kleinstadt Biella.

      Einer Krankenschwester war die Attrappe aufgefallen. «Als ich seinen Arm freigemacht hatte, spürte ich eine gummiartige, kalte Haut und die Farbe war zu hell», erklärte die Frau dem «Corriere della Sera» später. Als sie ihn um seinen anderen Arm gebeten habe, habe sich dort dieselbe Attrappe befunden. Daraufhin meldete die Frau den Fall. «Wir haben verstanden, dass es sich nicht um eine surreale Situation handelte, sondern um einen wahrhaften Betrug.» Der Regionalpräsident des Piemonts, Alberto Cirio, erklärte auf Facebook, der Fall sei nicht zum Lachen, denn tatsächlich sei die Lage derzeit ernst. Ihm zufolge wurde der Mann angezeigt, und die Gesundheitsbehörde wollte den Vorfall der Staatsanwaltschaft melden.

    • 20:12

      Kantone fordern Hilfe der Armee beim Boostern

      Seit Anfang Woche ist die Auffrisch-Impfung in der Schweiz für alle ab 16 Jahren erhältlich – in allen Kantonen. Doch es geht nicht überall wie gewünscht voran. Keine freien Termine, lange Wartezeiten oder zu wenig Personal: Mehrere Kantone kämpfen mit logistischen Engpässen.

      Einzelne Kantone wie Zürich, Graubünden oder Basel-Stadt haben bereits zwischen neun und zwölf Prozent der Gesamtbevölkerung «geboostert». Mit den Booster-Kapazitäten am Anschlag sind hingegen Kantone wie der Jura, Neuenburg oder das Wallis. Dort haben bis jetzt nur zwischen zwei bis vier Prozent der Gesamtbevölkerung den Booster erhalten. Diese drei Kantone haben beim Bund deshalb ein Gesuch zur Unterstützung durch die Armee eingereicht. Entscheiden wird der Bundesrat.

      Video
      Booster-Engpässe in den Kantonen
      Aus Tagesschau vom 05.12.2021.
      abspielen
    • 19:11

      Verkehrschaos wegen Booster-Impfung in den Niederlanden

      Der Ansturm auf Booster-Impfungen gegen das Coronavirus hat in mehreren niederländischen Städten zu Verkehrschaos geführt. Das Angebot von Dritt-Impfungen ohne Termin für Menschen über 60 sei deshalb in Absprache mit den Sicherheitsbehörden beendet worden, teilte der Gesundheitsdienst für Zentral-Holland am Sonntag mit.

      Am Samstag hatten sich lange Schlangen auf den Strassen zu Impfzentren in Leiden, Gouda und Alphen aan den Rijn gebildet. Tausende seien in der Hoffnung, eine Impfung ohne Termin zu erhalten, ins Auto gesprungen, hiess es.

      In den Niederlanden sind Auffrisch-Spritzen im Moment vorrangig für ältere Menschen vorgesehen, deren vorige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Die Zahl der Corona-Kranken auf Intensivstationen ging am Wochenende nach wochenlangem Anstieg erstmals wieder leicht zurück.

    • 17:57

      Brinzio – das Impf-Vorzeigedorf in der Lombardei

      In Sachen Impffortschritt gehören in Europa vor allem südliche Länder zu den Spitzenreitern, so auch Italien. Während in der Schweiz, gemessen an der Gesamtbevölkerung knapp 66 Prozent vollständig geimpft sind, sind es in Italien über 73 Prozent. Impf-Landesmeister ist ein Dorf, das unweit der Schweizer Grenze liegt: Brinzio in der Lombardei. Dort haben sich bereits 97 Prozent der Menschen über 12 Jahre schon einmal impfen lassen.

      Video
      Brinzio ist in der Lombardei die Insel der Geimpften
      Aus Tagesschau vom 05.12.2021.
      abspielen
    • 17:29

      Britische Reisebranche kritisiert schärfere Einreiseregeln

      «Die öffentliche Sicherheit hat Priorität, aber Unternehmen werden pleitegehen sowie Reisende stranden und Lebensgrundlagen werden durch das Fehlen einheitlicher Pläne der Regierung zerstört», sagte der Chef des Branchenverbands Business Travel Association, Clive Wratten, gemäss BBC. Zuvor hatte die Regierung angekündigt, dass von kommendem Dienstag an alle international Reisenden über 12 Jahre frühestens 48 Stunden vor ihrer Abfahrt ins Vereinigte Königreich einen Corona-Test machen müssen. Der Entscheid erfolgte aufgrund der Ausbreitung von Omikron in Grossbritannien.

      Der Branchenverband Airlines UK kritisierte, die Regierung handle überstürzt, bevor ausreichend Daten zu Omikron vorliegen. «Aus Erfahrung wissen wir, dass pauschale Restriktionen Varianten nicht aufhalten», teilte der Verband mit. Die Regierung habe zum zweiten Mal innerhalb einer Woche die Einreiseregeln geändert. «Es ist für alle unmöglich zu planen.» Seit kurzem müssen alle international Einreisenden unabhängig von ihrem Impfstatus nach Ankunft in Isolation, bis sie einen negativen PCR-Test vorlegen können.

    • 15:52

      Weihnachtsgeschäft: Deutscher Handelsverband ist unzufrieden

      Das Weihnachtsgeschäft läuft in Deutschland in diesem Jahr schlechter als sonst – Grund sind die Corona-Massnahmen. Verglichen mit der ersten Dezemberwoche 2019, also noch vor Corona, seien die Umsätze im Nicht-Lebensmittel-Handel um 26 Prozent tiefer. Das sagte der Handelsverband Deutschland nach einer Umfrage bei 1600 Unternehmen.

      Da wo die 2G-Regel gilt, also nur Geimpfte und Genesen in die Läden dürfen, seien 41 Prozent weniger Besucher in den Geschäften. In wenigen Tagen gilt die 2G-Regel in ganz Deutschland für alle Geschäfte – ausser für Läden, die den täglichen Bedarf abdecken.

    • 15:25

      Immer mehr Regionen in Spanien bestehen auf 3G-Regel

      Ausgehen, Tanzen oder zu einem Konzert – in immer mehr spanischen Regionen ist dies wegen steigender Corona-Zahlen nur noch mit 3G möglich. Auch auf Mallorca oder den Kanaren-Inseln muss bald immer öfter durch Vorlage eines «Covid-Passes» nachgewiesen werden, dass man geimpft, genesen oder frisch getestet ist. Auf Mallorca ist dies in Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen seit Samstag bereits Pflicht. Über strengere Massnahmen wie 2G (geimpft oder genesen), 2G plus (zusätzlich Testpflicht) oder gar Impfpflicht wird kaum diskutiert.

      Bereits neun der 17 autonomen Gemeinschaften des Landes sowie die autonome Stadt Melilla in Nordafrika haben den «Covid-Pass» eingeführt oder zumindest beschlossen, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtet. Dazu gehören Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona, nicht aber die Hauptstadtregion Madrid, deren konservative Regierung Corona-Einschränkungen kritisch sieht

      Wer ins Restaurant will, muss hier einen Covid-Pass vorweisen. Aufgenommen in Valencia am Samstag, 4. Dezember.
      Legende: Wer ins Restaurant will, muss hier einen Covid-Pass vorweisen. Aufgenommen in Valencia am Samstag, 4. Dezember. Keystone
    • 14:33

      Weitere Infizierte nach Firmenfeier in Norwegen

      Die Zahl von Corona-Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, berichtete der Sender NRK am Sender unter Berufung auf Gesundheitsbehörden. In mehr als der Hälfte der Fälle handle es sich vermutlich um die Omikron-Variante, wie die Nachrichtenagentur DPA weiter schreibt. Am Vortag hatte das Gesundheitsinstitut FHI 13 Omikron-Fälle bestätigt.

      Wie NRK weiter berichtete, waren 70 der Infizierten Teil derselben Weihnachtsfeier. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Die anderen 45 bis 50 Fälle hatten am selben Tag die Lokalität besucht. Die Behörden riefen alle Menschen auf, sich zu melden, die nach dem 26. November noch das Restaurant in Oslo besucht haben. Nach FHI-Angaben vom Samstag gab es insgesamt 19 Omikron-Fälle in Norwegen, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.

    • 14:09

      Protestmärsche gegen Corona-Politik in mehreren europäischen Städten

      In mehreren europäischen Städten sind am Wochenende wieder Gegner von staatlichen Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Strasse gegangen. Allein in Wien beteiligten sich nach Angaben der Polizei am Samstag mehr als 40'000 Menschen in teils aufgeheizter Stimmung an Protesten. Ihre Empörung richtete sich insbesondere gegen die allgemeine Impfpflicht, die Österreich im Februar einführen will. Es gab mindestens fünf Festnahmen.

      Zu Demonstrationen kam es auch in Italien und in den Niederlanden. In Utrecht marschierten am Samstag etwa 5000 Menschen durch die Strassen. Für Italien gab die Polizei die Zahl der Teilnehmer zwischen einigen Dutzend wie in Rom bis zu mehreren Tausend in Turin und Bologna an.

      In Luxemburg stürmten Demonstranten nach Kundgebungen gegen die Corona-Politik am Samstag einen Wintermarkt. Sie hätten die Zugangsregeln für den Markt missachtet und Absperrgitter weggeschoben, teilte die Polizei mit. Es sei zu «leichten Ausschreitungen» gekommen. Der Weihnachtsmarkt wurde geschlossen.

      Polizeieinsatz bei einer Demonstration gegen die Corona-Massnahmen am Samstag in Wien
      Legende: Polizeieinsatz bei einer Demonstration gegen die Corona-Massnahmen am Samstag in Wien. Keystone
    • 13:20

      Unterschiede und Parallelen: Die wichtigsten Fragen rund um Corona-Mutationen

      Über die neue Corona-Variante Omikron ist noch vieles unbekannt, sie löst grosse Verunsicherung aus. Was Omikron von vorherigen Virus-Varianten unterscheidet, wieso neue Virus-Varianten überhaupt entstehen und warum sie so unterschiedliche Eigenschaften haben können, erklärt Virologe Richard Neher in unserer Übersicht.

    • 11:48

      Australien lässt Biontech-Impfstoff für Kinder ab 5 Jahren zu

      In Australien hat die Arzneimittelbehörde den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer nun auch für Kinder von fünf bis elf Jahren zugelassen. Die Impfungen in dieser Altersgruppe können somit am 10. Januar beginnen, wie Gesundheitsminister Greg Hunt mitteilt.

      Nach anfänglichen Verzögerungen wurde Australien schnell zu einem der Länder mit der höchsten Impfquote weltweit: Fast 88 Prozent der Australier über 16 Jahren sind bereits zweimal geimpft.

    • 10:46

      Omikron-Entdecker: «Wir bereiten uns auf ein Worst-Case-Szenario vor»

      Es sei so, wie man befürchtet habe: Die Zahl der Corona-Fälle steige in manchen Provinzen Südafrikas steil an, ebenso beobachte man immer mehr Spitaleinweisungen. Das sagt Virologe Wolfgang Preiser von der Stellenbosch Universität, einer der Mitentdecker der neuen Omikron-Variante. «Omikron scheint sich wirklich sehr rapide zu verbreiten», erklärt der Virologe im Interview mit SRF News. Bisher verliefen die Erkrankungen aber überwiegend mild. Trotzdem rechne man mit vielen Patienten und Spitaleinweisungen: «Wir bereiten uns auf ein Worst-Case-Szanario vor.»

      Wie es um den Impfschutz vor Omikron steht und warum auch kleine Kinder vor der neuen Virus-Variante nicht gefeiht sind, darüber spricht Wolfgang Preiser im Interview.

      Audio
      Omikron-Mitentdecker Wolfgang Preiser im Interview
      04:52 min, aus Echo der Zeit vom 04.12.2021.
      abspielen. Laufzeit 04:52 Minuten.
    • 8:29

      Die Schweiz ist für Deutschland jetzt ein Corona-Hotspot

      Seit Mitternacht gelten Polen und die Schweiz wie schon fast 60 weitere Staaten in Deutschland als Hochrisikogebiete für eine Corona-Ansteckung. Die Einstufung nahm die Bundesregierung am Freitag vor. Das erschwert die Einreise aus diesem Ländern – auch für Deutsche, die von einem Geschäfts-, Familien- oder Urlaubsaufenthalt zurückkehren. Neu auf der Liste sind auch Liechtenstein, Jordanien und Mauritius. Schon vorher standen darauf die Niederlande, Belgien, Österreich und Tschechien.

      Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Man kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

      Hier finden Sie einen Überblick über die neuen Regeln bei Einreise nach Deutschland.

    • 5:41

      Engelberger schliesst 2G nicht aus – wenig Kredit für Impfpflicht

      Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektoren, schliesst die flächendeckende Einführung von 2G-Regeln als Massnahme zur Bekämpfung des Coronavirus nicht aus. Der Bundesrat habe mit seinem Entscheid am Freitag schon vorgespurt.

      Wenn man die Dynamik aber nicht in den Griff bekomme, würden Zulassungen nur für geimpfte und genesene Personen (2G) im öffentlichen Raum nicht ausreichen, sagte Engelberger gegenüber dem «SonntagsBlick». Dann werde man die Maskenpflicht ausweiten und neue Kapazitätsbeschränkungen einführen müssen.

      Dass der Bundesrat Massnahmen nur für Ungeimpfte in Betracht ziehen wird, falls die neuen Corona-Massnahmen keine Wirkung zeigen, erklärte auch Bundespräsident Guy Parmelin gestern in der Samstagsrundschau von Radio SRF. Auch die Einführung einer 2G-Regel ist laut Parmelin möglich.

      Wenig Kredit erhält derweil die Einführung einer Impfpflicht. In der Schweiz gelte der Grundsatz, dass die Impfung ein individueller Entscheid sein sollte, sagte Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, der «NZZ am Sonntag». Mit einer allgemeinen Impfpflicht würde dieser Grundsatz verletzt.

      Engelberger sagte seinerseits, er glaube nicht, dass ein Obligatorium die Impfquote wesentlich erhöhe. Vielmehr man baue damit eine gewaltige Drohkulisse auf.

      Mann mit Brille und weiss-grauem Haar, rundliches Gesicht verdeckt kantiges Kinn und blauer Blazer
      Legende: Christoph Berger sagt als Präsident der Impfkommission, mit der Einführung einer Impfpflicht würde ein geltender Grundsatz verletzt und so auch viel Vertrauen in den Staat verloren gehen. Keystone/Archiv
    • 5:03

      Umfrage in Deutschland: Viele Ungeimpfte weiterhin gegen Impfung

      63 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich bislang noch nicht haben impfen liessen, wollen das auch in Zukunft nicht nachholen. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die «Bild am Sonntag» hervor. 20 Prozent der Befragten gaben an, sich noch impfen lassen zu wollen, 17 Prozent antworteten, sie wüssten es nicht oder machten keine Angabe.

      Mann mit Papphut in Form des Virus und Frau mit Schild mit impfskeptischer Parole
      Legende: Am Samstag demonstrierten impfskeptische Menschen in Hamburg. Das Robert-Koch-Institut meldet zwischenzeitlich 42'055 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 2346 Fälle weniger als am Sonntag vor einer Woche. Keystone
    • 0:49

      Frankreich: Skifahren nur noch mit Zertifikat

      Ski- und Snowboardfahren ist in Frankreich nur noch mit dem sogenannten Pass Sanitaire möglich. Das ist das französische Pendant zum Covid-Zertifikat. Damit folgt das Land dem Stufenplan, den die Regierung erlassen hatte.

      Dieses Konzept sieht vor, dass bei einer Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen von über 200 Fällen pro 100'000 Einwohner für Skigebiete eine Zertifikatspflicht gilt. Aktuell beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als 300.

      Kontrolliert werde die Zertifikatspflicht beim Ticketverkauf und beim Einsteigen in die Seilbahnen, erklärte der Tourismusdirektor der Region Hautes-Alpes David Chabanal gegenüber dem «Franceinfo»-Nachrichtenportal.

      Menschen auf dem Skilift mit Maske
      Legende: In Serre-Chevalier wurde die Skisaison am Samstag mit Kontrollen eröffnet. «Wir prüften die Zertifikate beim Kauf der Skitickets, beim Einsteigen in die Gondel oder auch bei der Einfahrt zum Skigebiet», erklärte Chabanal. Keystone/Archiv (Symbolbild)
    • 22:23

      Niederländische Königsmutter Beatrix positiv getestet

      Die Mutter des niederländischen Königs, Prinzessin Beatrix, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 83-Jährige habe sich wegen leichter Erkältungsbeschwerden testen lassen, teilte das Königshaus in Den Haag mit. Sie habe sich in häusliche Isolation begeben und halte sich an die Regeln für positiv getestete Menschen. Personen, die mit Prinzessin Beatrix in engem Kontakt gewesen seien, würden informiert.

      Beatrix war Montag von einem viertägigen Arbeitsbesuch auf der niederländischen Karibikinsel Curaçao zurückgekehrt. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, sagte sie dort, dass sie zweimal gegen das Coronavirus geimpft ist und auch eine Auffrischimpfung empfangen hat. Sie habe am späten Sonntagabend mit einem Linienflug der KLM die Rückreise angetreten.

      Niederländische Königsmutter Beatrix im Porträt.
      Legende: Keystone / Archiv
    • 21:49

      Scholz ruft Bevölkerung zum Impfen auf

      Der designierte Kanzler Olaf Scholz hat die deutsche Bevölkerung zu verstärktem Impfen aufgerufen. «Wir müssen nochmal eine ganz, ganz neue Anstrengung unternehmen», sagt er auf dem ausserordentlichen SPD-Parteitag. Die nun zwischen Bund und Länder verabredeten neuen Einschränkungen seien nötig geworden, weil sich bisher nicht genug Menschen haben impfen lassen.

      Derweil verschärft sich nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) die Lage in den Kliniken zunehmend. «Schon jetzt müssen Intensivpatienten früher als eigentlich medizinisch vertretbar auf Normalstationen verlegt werden», sagt der DKG-Vorsitzende Gerald Gass dem Nachrichtenportal «watson». «Wir laufen in einigen Hotspots auf eine Katastrophen-Medizin zu.» Darunter litten auch erneut Krebspatienten, deren Operationen verschoben werden müssten.

      Scholz im Porträt gestikulierend.
      Legende: Reuters

    Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

    Box aufklappen Box zuklappen

    Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

    BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

    Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

    Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

    Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

    Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

    Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

    Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

    Quelle der Meldungen: SRF und Agenturen

    Tagesschau, 03.12.2021, 19:30 Uhr

    Jederzeit top informiert!
    Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
    Schliessen

    Jederzeit top informiert!

    Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

    Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

    Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

    Meistgelesene Artikel

    Nach links scrollen Nach rechts scrollen