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Swiss-Flug Johannesburg-Bangkok landet in Zürich
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Das Neueste zur Coronakrise Viele Coronafälle bei Südafrika-Rückkehrenden in den Niederlanden

Der Ticker startet um 6:00 Uhr

  • 11:59

    Swiss-Flug aus Südafrika gelandet – Rückkehrende berichten von unklaren Anweisungen

    Beim Einsteigen in Johannesburg sei es sehr hektisch gewesen, berichtet Margrit Roten, die am Samstagmorgen mit einem Swiss-Flug von Südafrika nach Zürich geflogen ist. «Wir wussten nicht, ob es mit dem Flug klappen würde. Es gab lange Wartezeiten», sagte sie gegenüber SRF News. Roten sei während des Fluges informiert worden, dass Südafrika-Rückkehrende vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) kontaktiert würden und allenfalls in Quarantäne müssten. Bislang habe sie aber nichts gehört, sagte die Frau nach der Ankunft in Zürich. Dies berichten auch mehrere andere Passagiere, die mit dem gleichen Swiss-Flug zurück in die Heimat kamen.

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    Südafrika-Rückkehrende: «Am Flughafen in Johannesburg gab es lange Wartezeiten»
    Aus News-Clip vom 27.11.2021.
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  • 11:34

    Omikron: Europäische Gesundheitsbehörde warnt vor Verschleppung

    Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC sorgt sich um mögliche Auswirkungen von Omikron auf den Impfschutz. Omikron sei die am stärksten abweichende Variante, die bislang während der Pandemie in umfassenden Zahlen entdeckt worden sei, hat die in Stockholm ansässige Behörde am späten Freitagabend mitgeteilt.

    Laut ECDC verfügt Omikron verglichen mit dem Ursprungsvirus über eine grosse Anzahl Genmutationen. Es gebe zwar noch grössere Unsicherheiten hinsichtlich der Übertragbarkeit, der Wirksamkeit der Impfstoffe und des Wiederansteckungsrisikos. Dennoch hält die Behörde die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Einschleppung und Verbreitung der Variante im Europäischen Wirtschaftsraum für hoch.

    Es werde dringend zur verstärkten Umsetzung von nicht-pharmazeutischen Interventionen geraten, schreibt die Gesundheitsbehörde ECDC. Dazu zählen zum Beispiel Abstand halten und das Tragen einer Maske. Reisen von und in betroffene Gebiete sollten vermieden werden.

  • 11:14

    Südafrikas Gesundheitsminister übt Kritik an Flugstopps

    Omikron ist die fünfte Variante des Coronavirus, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als «besorgniserregend» eingestuft wird – nach Alpha, Beta, Gamma und Delta. Wie sie sich genau verhält und ob sie beispielsweise Einfluss auf den Wirkungsgrad der Impfung habe, müsse nun abgeklärt werden, so die WHO.

    Fakt ist: Weil die Virus-Variante Omikron zuerst südlichen Ländern Afrikas festgestellt wurde, werden diese nun ein Stück weit vom Rest der Welt abgeschnitten. Die Schweiz beispielsweise hat direkte Flüge aus mehreren Ländern verboten – wer über Umwege von dort einreist, muss auch mit negativem Testresultat für zehn Tage in Quarantäne.

    Dieses Vorgehen sei unberechtigt, sagt Südafrikas Gesundheitsminister Joseph Phaahla in einer Stellungnahme: Die Reaktion verstosse gegen jegliche Normen und Standards der Weltgesundheitsorganisation WHO.

    Audio
    Südafrikas Gesundheitsminister Joseph Phaahla kritisiert Flugstopps
    01:17 min, aus SRF 4 News aktuell vom 27.11.2021.
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  • 10:54

    Niederlanden fordern Südafrika-Rückkehrende zum Testen auf

    Die niederländische Gesundheitsbehörde fordert alle seit Montag aus dem südlichen Afrika eingereisten Personen auf, sich umgehend auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Appell ist am Samstag ergangen, nachdem am Vortag auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol bei 61 von rund 600 Passagieren aus Südafrika eine Corona-Infektion festgestellt worden war. Ob es sich dabei um die neue Omikron-Variante handelte, ist bislang noch unklar.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Omikron-Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.

    Zudem haben die Niederlanden Nicht-EU-Bürgern die Einreise aus Ländern des südlichen Afrika untersagt. Niederländer dürfen bislang noch ins südliche Afrika fliegen, müssen sich aber nach der Rückkehr in Quarantäne begeben. KLM fliegt vorläufig weiter nach Südafrika.

    KLM Flugzeuge am Boden
    Legende: Reuters
  • 10:44

    Swiss fliegt vorläufig weiterhin nach Südafrika

    Die Fluggesellschaft Swiss wird bis auf Weiteres nur Passagiere mit Schweizer und Liechtensteiner Staatsbürgerschaft oder entsprechender Aufenthaltsbewilligung von Südafrika in die Schweiz transportieren. Damit setze man einen Entscheid des Bundes um, teilte die Swiss am Freitagabend mit. Die betroffenen Fluggäste müssen bei der Einreise ein negatives Corona-Testresultat vorweisen können. Der Flug vom Samstagmorgen aus Johannesburg ist planmässig gelandet, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    Swiss will vorläufig weiter nach Südafrika fliegen. Sie bedient dort laut Mitteilung die Destination Johannesburg mit sieben wöchentlichen Flügen. Wie die Fluggesellschaft weiter schreibt, seien Flugverbote aufgrund von Erfahrungen der vergangenen Monate «nicht ideal», um die Ausbreitung einer neu entdeckten Virusvariante zu unterbinden. Auch die Weltgesundheitsorganisation rufe dazu auf, auf die Mutation nicht mit einer Reisebeschränkung zu reagieren.

    Wegen der neuen Virus-Variante Omikron hat der Bund am Freitagabend alle Direktflüge aus der Region des südlichen Afrikas in die Schweiz verboten.

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    Swiss-Flug Johannesburg-Bangkok landet in Zürich
    Aus News-Clip vom 27.11.2021.
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  • 10:23

    Omikron-Variante bereits in Deutschland?

    Kai Klose, Sozialminister des deutschen Bundeslandes Hessen, schreibt auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, bei einem Südafrika-Rückkehrer bestehe der Verdacht, dass dieser mit der neuen Omikron-Variante infiziert sei. Man habe entsprechend «typische Mutationen» gefunden, so Klose weiter. «Die Person wurde häuslich isoliert.»

  • 10:17

    Omikron-Variante in Hongkong: Südafrika-Reisender hat möglicherweise Zimmernachbarn angesteckt

    Laut Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11. November in einem Quarantäne-Hotel befand. Am 13. November wurde er dann positiv getestet. Es wird davon ausgegangen, dass der Mann trotz strenger Isolation einen 60-Jährigen im gegenüberliegenden Zimmer des Quarantäne-Hotels angesteckt hat.

    Einer Stellungnahme der Regierung zufolge soll der Einreisende aus Südafrika möglicherweise keinen ausreichenden Mundschutz getragen haben, als er seine Hoteltür beim Entgegennehmen von Essensbestellungen geöffnet habe. Dies sei womöglich der Grund für die Infektion trotz Quarantäne-Isolation.

    Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei geimpften Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausfielen, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. «Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren», schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte. Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte.

  • 9:59

    Wegen Impfverweigerung: Fünf Armee-Spezialkräfte erhalten die Kündigung

    Fünf Angehörige einer Sondereinheit der Schweizer Armee haben die Kündigung erhalten, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollten. Bei den Betroffenen handle es sich um Mitglieder des Kommandos Spezialkräfte der Schweizer Armee (KSK).

    Armeesprecher Daniel Reist hat entsprechende Informationen der Tamedia-Zeitungen am Samstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt. Wegen der Weigerung, sich impfen zu lassen, hätten die fünf Personen ihre Arbeitsverträge nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen können. Letztendlich seien «die Arbeitsverträge der fünf Spezialisten wegen Verletzung wichtiger gesetzlicher oder vertraglicher Pflichten verfügt» worden. Die Kündigungsfrist betrage sechs Monate.

    Die Kündigung erhielten drei Spezialisten aus dem Spezialdetachement der Militärpolizei sowie zwei Angehörige des Armeedetachements 10. Zur Arbeit des KSK gehören unter anderem die Nachrichtenbeschaffung und der Schutz zugunsten der zivilen Behörden im Ausland sowie die Rettung und Rückführung von Schweizer Bürgern aus dem Ausland.

    Mehrere Armeeangehörige wehren sich laut Reist gegen die Kündigungen und reichten vor Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein.

    Einsatzübung des Kommandos Spezialkräfte auf dem Monte Ceneri
    Legende: Fünf Angehörige des Kommandos Spezialkräfte – hier ein Bild einer Einsatzübung auf dem Monte Ceneri im März 2012 – haben die Corona-Impfung verweigert und verlieren deswegen ihre Stelle. Keystone
  • 9:53

    Für Spital- und Heimbesuche braucht's in St. Gallen neu ein Zertifikat

    Ab Montag gilt in den Spitälern sowie Betagten- und Pflegeheimen des Kantons St. Gallen für Besuchende eine 3G-Pflicht, teilt die Regierung am Samstag mit, Link öffnet in einem neuen Fenster. Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher ab 12 Jahren müssen eine Maske tragen. Bereits per Freitag hat St. Gallen eine Maskenpflicht an Schulen erlassen.

    Die geltenden Regeln in Betrieben und Gastronomie müssen zwingend eingehalten werden, schreibt die Regierung weiter und fordert hier vermehrt Kontrollen. Neben der Einhaltung der 3G-Pflicht sollen auch die Regeln für Aussenzelte besondere Beachtung finden.

    Die Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Ostschweiz – dazu gehören die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Graubünden, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zürich – wird sich am Montag über abgestimmte Massnahmen austauschen. Auf diesem Weg sollen möglichst einheitliche Massnahmen sichergestellt werden.

  • 9:32

    61 Corona-Infizierte von zwei Flügen aus Südafrika ausfindig gemacht

    61 Passagiere von zwei Flügen aus Südafrika sind bei ihrer Ankunft in Amsterdam positiv auf Corona getestet worden. Dies teilte die niederländische Gesundheitsbehörde am Samstag mit. Sie will die Ergebnisse nun auf die neue Omikron-Variante hin untersuchen. Die Betroffenen waren mit Maschinen der Fluggesellschaft KLM aus Kapstadt und Johannesburg gekommen.

    «Wir wissen jetzt, dass 61 der Ergebnisse positiv und 531 negativ waren», teilte die Gesundheitsbehörde mit und erklärte, die positiv getesteten Passagiere seien in einem Hotel in der Nähe des Flughafens Amsterdam-Schiphol unter Quarantäne gestellt worden.

  • 9:13

    Nidwalden startet am Montag mit Booster-Impfung für alle ab 16

    Ab Anfang nächster Woche können sich in Nidwalden auch Personen unter 65 Jahren für die sogenannte Booster-Impfung anmelden. Vorausgesetzt, die vollständige Impfung liege mindestens sechs Monate oder länger zurück, wie der Kanton mitteilt, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat nach dem Impfstoff von Pfizer/Biontech (für alle ab 16 Jahren) am Freitagabend auch dem Impfstoff von Moderna die Zulassung für Auffrischimpfungen von Personen ab 18 Jahren erteilt, worauf die Eidgenössische Kommission für Impffragen ihre Empfehlung dahingehend angepasst hat.

    Der Kanton Nidwalden unterstützt die Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Impffragen. Eine Online-Anmeldung für Personen ab 16 Jahren ist ab Anfang Woche möglich.

    In den letzten zwei Wochen sind laut Mitteilung rund 2500 Auffrischimpfungen durchgeführt worden. Bewohnende von Alters- und Pflegeheimen und weiteren sozialen Einrichtungen seien vor Ort ein drittes Mal geimpft worden.

  • 8:09

    Über 54'000 Neuinfektionen binnen eines Tages in den USA

    In den USA verzeichnen die Gesundheitsbehörden mindestens 54'175 Neuinfektionen binnen eines Tages. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 48.26 Millionen Ansteckungsfälle nachgewiesen.

    Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um mindestens 625 auf 781'608. Die USA weisen weltweit die höchsten Infektions- und Totenzahlen auf.

  • 7:18

    Bedrückte Jugendliche: Pro Juventute verzeichnet mehr Anfragen

    Die Pandemie drückt je länger je stärker auf die Stimmung der jungen Erwachsenen. Dies widerspiegelt sich auch in den Zahlen von Pro Juventute – eine der Anlaufstellen für Jugendliche, die um Rat fragen. Die Organisation bemerkt einen deutlichen Anstieg der Belastung. «Nicht nur hat Pro Juventute im Vergleich zum Vorjahr zehn Prozent mehr Beratungen durchgeführt, auch die Inhalte sind schwerwiegender geworden als vor der Pandemie», sagt Katja Schönenberger, Direktorin von Pro Juventute Schweiz.

    Doppelt so oft wie vor der Pandemie wird in diesen Tagen Suizid thematisiert. Auch Gespräche zu Selbstverletzung oder Zukunftsangst werden häufiger geführt. Vor allem Probleme von Kindern und Jugendlichen, die bereits vor der Pandemie belastet waren, haben sich durch Corona noch akzentuiert. Es gebe aber auch junge Menschen, die eine gewisse Resilienz aufweisen und daher bisher besser durch die Pandemie gekommen sind, so Schönenberger.

    Wie Psychologe Allan Guggenbühl und Jugendliche selbst die aktuelle Zeit erleben, lesen Sie in unserem Artikel zum Thema.

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    Junge Menschen und die fünfte Corona-Welle
    Aus 10 vor 10 vom 26.11.2021.
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  • 5:55

    Omikron: 14 Tage Quarantäne bei Ankunft in Australien

    Australien verhängt wegen der neuen Coronavirus-Variante eine 14-tägige Quarantäne für Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehörige, wenn diese zuvor in einem von neun festgelegten Ländern waren. Wie Gesundheitsminister Greg Hunt mitteilte, dürfen alle Reisende, die nicht die australische Staatsbürgerschaft besitzen und sich in den letzten 14 Tagen in afrikanischen Ländern aufgehalten haben, in denen die Omikron-Variante entdeckt und verbreitet wurde, nicht nach Australien einreisen.

  • 4:07

    Kanada will Impfgegner vor Kliniken hart bestrafen

    Kanada plant ein Gesetz, um Proteste gegen Impfungen in Spitälern unter Strafe zu stellen. Generalstaatsanwalt David Lametti stellte am Freitag Pläne zu Änderungen des Strafgesetzbuchs vor, die bis zu zehnjährige Haftstrafen vorsehen, wenn Mitarbeitende des Gesundheitswesens beispielsweise eingeschüchtert oder an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert werden. Lametti nannte es verabscheuungswürdig und inakzeptabel, Beteiligte einzuschüchtern, zu belästigen, zu behindern oder zu bedrohen.

    Die Präsidentin der Ärztevereinigung, Katherine Smart, sagte, es sei schon letztes Jahr zu einer «bedauerlichen Eskalation von Hass» einschliesslich der Gewalt gegen Ärzte und Pflegende im Dienst gekommen.

    Demo vor einer Klinik in Toronto letzten September
    Legende: Impfpflicht sei Vergewaltigung, steht auf dem Schild dieser Demonstranten vor einer Klinik in Toronto im vergangenen September. Reuters
  • 0:47

    Grosses WTO-Treffen in Genf auf unbestimmte Zeit vertagt

    Die Welthandelsorganisation WTO hat ihr geplantes Ministertreffen in Genf wegen der Omikron-Variante des Coronavirus verschoben. Das Treffen hätte nächste Woche stattfinden sollen.

    Die WTO schreibt, weil die Schweiz wegen der Mutation neue Reisebeschränkungen erlassen habe, hätten nicht alle Ministerinnen und Minister und Delegierte nach Genf reisen können. Eine gleichberechtigte Teilnahme wäre deshalb unmöglich gewesen. Erwartet worden waren rund 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

    Dies ist das zweite Mal, dass die Ministerkonferenz wegen der Corona-Pandemie verschoben wird. Ursprünglich hätte das Treffen im Juni 2020 in Kasachstan stattfinden sollen. Ein neues Datum für die Konferenz wurde noch nicht festgelegt.

  • 23:53

    Moderna testet Impfstoff gegen Omikron

    Der Impfstoffhersteller Moderna testet drei vorhandene Covid-19-Booster-Kandidaten gegen die neue Omikron-Variante. Das Unternehmen kündigt zudem einen neuen variantenspezifischen Impfstoffkandidaten gegen diese Variante des Coronavirus an, die zuerst in Südafrika festgestellt wurde.

    Auch der Impfstoffhersteller Biontech hat als Reaktion auf das Bekanntwerden der Variante neue Untersuchungen gestartet. Die Daten aus nun laufenden Labortests würden Aufschluss darüber geben, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich werde, wenn sich diese Variante international verbreite. Man rechne spätestens in zwei Wochen mit Erkenntnissen.

  • 22:34

    Virologe Thiel: «Mit Glück können wir die Ausbreitung verzögern»

    Volker Thiel, Professor für Virologie und Mitglied der Schweizer Covid-Taskforce, sagt in einer Einschätzung zur neuen Virusvariante, es gehe zurzeit vor allem darum, weitere Informationen über die neue Virusvariante zu sammeln. Die Gremien beim BAG, die Taskforce und die WHO würden das Virus anhand der wenigen Informationen, die man habe, aber als besorgniserregend einschätzen. «Über die Funktion weiss man noch wenig, aber die Variationen im Spike-Protein sind sehr gross. Und solche Mutationen weichen eben dem Immunsystem aus.»

    Die Gefahrenlage im Vergleich zu anderen Varianten sei aber schwierig einzuschätzen. «Es gibt erst wenige Tausend bestätigte Fälle in Südafrika. Wir können durch Reisebeschränkungen die Verbreitung verzögern.»

    Wie gut die Impfung gegen die neue Variante schützen werde, könne noch nicht gesagt werden. Es gebe aber Hinweise auf Reinfektionen, was Thiel eher als schlechtes Zeichen wertet. Die nächsten Tage und Wochen würden weisen, ob Anpassungen an den Impfstoffen nötig seien, und ob die Verbreitung erfolgreich verzögert werden könne.

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    Virologie-Professor Volker Thiel zur neuen Virusvariante
    Aus 10 vor 10 vom 26.11.2021.
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  • 20:47

    BAG-Mathys: Omikron könnte zu schärferen Massnahmen führen

    Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit gibt sich gegenüber SRF auf Anfrage besorgt über die neue Virusvariante Omikron, die zuerst im südlichen Afrika entdeckt wurde: «Wir haben jetzt schon eine sehr kritische Situation. Eine neue Variante, mit diesen Eigenschaften, in dieser Zeit, das gilt es auf jeden Fall zu verhindern, um nicht in eine Situation zu kommen, die dann sehr strenge Massnahmen bedarf.»

    Video
    Patrick Mathys vom BAG zur neuen Virusvariante Omikron
    Aus News-Clip vom 26.11.2021.
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  • 20:24

    Wallis: Zertifikatspflicht im Privaten ab 10 Personen

    Der Kanton Wallis verschärft die Schutzmassnahmen: In geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumen sowie bei Veranstaltungen im Innern muss ab Montag eine Maske getragen werden. Für private Treffen mit mehr als zehn Personen braucht es neu ein Covid-Zertifikat.

    Die Maske sei gemäss dem Entscheid des Staatsrats insbesondere in Kinos, Theatern, Veranstaltungssälen und Restaurants vorgeschrieben – zusätzlich zum Covid-Zertifikat, teilt die Staatskanzlei mit, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    Eine Maskenpflicht gilt demnach ausserdem auf Märkten und am Arbeitsplatz, ausgenommen sind Einzelbüros. Ausnahmen gibt es für Schulen, Kitas sowie Diskotheken, Bars und Nachtclubs. Auch in Bergbahnen bleibt es bei den derzeit geltenden Regeln.

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Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Quelle der Meldungen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 26.11.2021, 19:30 Uhr

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