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«Dürfen die Augen nicht vor den Problemen verschliessen»
Aus Tagesschau vom 04.05.2019.
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DV in Flawil FDP-Präsidentin Gössi verspricht Klima-Positionspapier

  • An der Delegiertenversammlung in Flawil SG hat Parteipräsidentin Petra Gössi die FDP-Basis auf den kommenden Wahlkampf eingestimmt.
  • Die Partei müsse bei den zentralen Problemen der Schweiz Verantwortung übernehmen, forderte sie.
  • Zur Positionierung der Partei in der Klima-Thematik werde aufgrund der jüngsten Mitgliederbefragung bis Juni ein Positionspapier erarbeitet.

Man könne nicht gleichgültig bleiben, wenn es die Landwirtschaft Jahr für Jahr mit den Folgen des Klimawandels wie Trockenheit, Kältewellen oder Überschwemmungen zu tun bekomme, sagte Gössi vor den Delegierten. Vor einer Woche hatten erste publik gewordene Resultate der Mitgliederbefragung gezeigt, dass sich eine Mehrheit der antwortenden FDP-Mitglieder mehr Klima- und Umweltschutz wünscht.

Man könne die Ängste der Bevölkerung vor der Digitalisierung abschwächen, wenn man ihr die Chancen aufzeige, die die neue Technologie eröffne, so Parteipräsidentin Gössi in Flawil. Zwar brauche es auch Grenzen. Diese sollten aber Entwicklungen ermöglichen, ohne dass der Anschluss verpasst werde.

Partei soll auf Flügelkämpfe verzichten

Im Hinblick auf den Wahlkampf für die eidgenössischen Wahlen im Herbst bekräftigte Gössi in ihrer Eröffnungsrede das Ziel, zweitstärkste Kraft zu werden. Das könne die FDP erreichen, indem sie «politisch lesbar» sei und für ihre Werte einstehe. Verantwortung sei dasjenige Element, das in den Werten der Freisinnigen verankert sei. Verantwortung in der Politik heisse, dass man Lösungen suche.

Um ihre Ziele im Wahlkampf zu erreichen, müsse die FDP ihre Reihen schliessen. Der Freisinn könne sich nicht profilieren, «wenn er sich in Links- und Rechtsliberale aufspaltet, in Wirtschafts- und Umweltliberale, in Sozial- und Irgendwieliberale». Freisinnige Politik bedeute, «dass wir das Prinzip der Verantwortung miteinander teilen».

Rahmenabkommen und Altersvorsorge im Fokus

Zu den zentralen Herausforderungen der Schweiz zählt Gössi das Verhältnis zur EU und die demografische Entwicklung, die für Probleme bei der Altersvorsorge und für steigende Pflege- und Gesundheitskosten verantwortlich sei.

Weiter gehöre der Umgang mit den natürlichen Ressourcen sowie die zunehmende Angst vor der Digitalisierung dazu. Im Verhältnis zur EU ziehe die FDP den bilateralen Weg vor. Die Schweiz werde von geregelten Beziehungen profitieren. «Das bedeutet nichts anderes, als dass wir ein Rahmenabkommen wollen», sagte die FDP-Präsidentin.

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86 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Grün und liberal(FDP) = Grünliberal (GLP). Ob dieser von Gössi eingeschlagene Weg von wirklich allen Parteimitgliedern getragen wird, kann bezweifelt werden. Dieser grüne Anstrich einer ganz und gar nicht „grünen“ Gesinnung, könnte leicht als grüne Kröte die man notgedrungen für den Machterhalt in Bern schlucken muss entlarvt werden. Übrigens die GLP gibts schon und würde sich um jeden Überläufer aus der FDP freuen!!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Dieser "Schuss der hysterischen Nachäffung" könnte im Herbst für die FDP gehörig "hinten raus"! Neu Zwangs-Gebühren, noch mehr Steuern und immer mehr sture Vorschriften in unserem kleinen Ländchen, wird die (angebliche) negative Klimaentwicklung weltweit nie ändern oder verbessern können! Jede(r) breitfächerige Bürger(in) weis das und wird mit dem Aufspringen auf die Hysterie Klima der FDP nicht einverstanden sein! Spürt das Frau Gössi nicht?
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    1. Antwort von Vera Kehrli  (Vera Kehrli)
      Hysterisch sind vor allen diejenige die meinen, wenn man endlich für das Auto Kostenwahrheit einfüren würde, wäre das der Untergang der Welt.
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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    So, die Reihen schliessen sich. Die staatstragende Partei prescht nun sogar vor. Jetzt wird hauruckmässig das Klima gewandelt, zentral aus der Schweiz. Übrigens: Hat jemand eine Ahnung wie das genau geschehen soll, ausser dass sinnloserweise Steuern und Gebühren erhöht werden?
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    1. Antwort von Vera Kehrli  (Vera Kehrli)
      Kostenwahrheit! Das ist alles was es braucht in einer Marktwirtschaft. Die rettet auch das Klima, wenn man endlich mal aufhören würde den Autoverkehr staatswirtschaftlich zu subventionieren.
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    2. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      Die Menschheit mit ihrer grenzenlosen Konsumwut scheint nicht zu retten zu sein. Das Klima rettet sich von selbst, dem sind nämlich die Schwankungen völlig egal. Ausser verstopfter Strassen hierzulande (warum wohl?) ist der Autoverkehr für gar nichts verantwortlich.
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