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Protest gegen kostenpflichtige Tests
Aus Tagesschau am Vorabend vom 12.09.2021.
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Erfolgreiche Online-Petition 200'000 Menschen fordern weiterhin kostenlose Coronatests

Ab Montag wird die Zertifikatspflicht in der Schweiz ausgeweitet. Hinzu kommt, dass ab dem 1. Oktober keine kostenlosen Coronatests für das Zertifikat mehr ausgestellt werden. Wer also nicht geimpft oder genesen ist, muss den Test für den Zutritt ins Fitnesszentrum oder ins Restaurant selbst bezahlen.

Dagegen regt sich Widerstand. Innert drei Tagen haben knapp 200'000 Menschen eine Online-Petition unterschrieben: Diese verlangt vom Bundesrat, dass die Tests weiterhin kostenlos bleiben.

Ärger über kostenpflichtige Coronatests

Vor diesem Wochenende gab es einen Ansturm auf die Testzentren – Anstehen und Warten auf ein Covid-Zertifikat. Die Nachfrage ist gross, die Tests sind gratis. Doch nicht mehr lange: Ab 1. Oktober muss man für das Testen bezahlen. Viele ärgern sich über die Zertifikatspflicht.

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Viele ärgern sich über Zertifikatspflicht und kostenpflichtige Tests
Aus Tagesschau am Vorabend vom 12.09.2021.
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«Wenn man 150 Franken bezahlen muss, nur um im Restaurant am Tisch sitzen zu können – das ist schwierig», meint ein Mann, der vor einem Testzentrum ansteht. «Es spaltet die Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte», meint eine andere Frau.

Bewegung ist nicht zu unterschätzen

Michael Hermann, der die Volksbefragungen zur Corona-Politik leitet, ordnet die Online-Petition ein. «Es ist natürlich eine Online-Petition, und das ist viel einfacher zu sammeln als eine traditionelle Petition», sagt Hermann. Es sei vor allem dann einfach, wenn man die E-Mail-Adresse noch hat. Trotzdem zeige es doch, wie stark diese Bewegung heute ist.

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Hermann: «Es zeigt doch, wie stark diese Bewegung heute ist»
Aus Tagesschau am Vorabend vom 12.09.2021.
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Denn die Opposition gegen die Corona-Politik des Bundes sei nicht zu unterschätzen. Erst kürzlich wurde das zweite Covid-Referendum mit 187'000 Unterschriften eingereicht. Ausserdem lag bei der letzten Abstimmung zum Covid-Gesetz der Nein-Stimmenanteil bei knapp 40 Prozent.

Es würde mich nicht erstaunen, wenn jetzt auch eine Initiative gegen die Zahlpflicht der Tests kommen würde.
Autor: Michael Hermann Leiter Forschungsstelle Sotomo

Man habe immer wieder gesehen, dass diese Bewegung das Potenzial und die Kraft hat, diese Unterschriften aufs Papier zu bringen, so Hermann. «Es würde mich nicht erstaunen, wenn jetzt auch eine Initiative gegen die Zahlpflicht der Tests kommen würde», meint er.

Falls es tatsächlich zu einem Volksbegehren gegen die kostenpflichtigen Tests kommen sollte, wäre das bereits die dritte Corona-Abstimmung in der Schweiz.

Tagesschau, 12.09.2021, 18:00 Uhr;

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247 Kommentare

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  • Kommentar von Susanne Berto  (Susha)
    Also die 200.000 und diejenigen die auch gern unterschrieben hätten, sollten sich doch bitte direkt an Ueli "Freiheitstrychler" wenden - er hat sich nämlich dafür stark gemacht, dass die Tests nicht mehr gratis sind - Autsch.... wenn er das T-Shirt wieder ausgezogen hat, dann kümmert er sich sicher darum..........
  • Kommentar von August Meier  (And007)
    Von 8 Millionen Schweizern wollen 200‘000 weiterhin ihre Tests vom Steuerzahler bezahlt haben. Warum soll die Schweizer Bevölkerung weiter für Vergnügungstests von Impfmuffeln bezahlen? Andere Tests werden ja weiterhin vom Staat bezahlt.
  • Kommentar von Gaby Felder  (GFW)
    Ich kann dieses ganze Geklage langsam nicht mehr hören! Wurde uns nicht im letzten Jahr mehrfach gesagt „wenn ihr geimpft seid, habt ihr weniger Einschränkungen“ oder anders formuliert „wer nicht geimpft ist wird Probleme oder nicht die gleichen Freiheiten haben“ So, nun sind wir soweit und nun wird ganz laut geklagt! Man muss auch die Konsequenzen für sein handeln oder nicht handeln tragen!