Zum Inhalt springen

Header

Video
Das Corona-Virus erreicht Europa
Aus Tagesschau vom 25.01.2020.
abspielen
Inhalt

Erste Verdachtsfälle geprüft BAG rechnet mit baldigen Corona-Fällen in der Schweiz

Momentan besteht gemäss Bundesamt für Gesundheit BAG kein erhöhtes Risiko für die Schweiz. Erste Verdachtsfälle wurden im Referenzlabor in Genf abgeklärt, haben sich aber nicht bestätigt.

Seit gestern Abend ist klar – das Corona-Virus hat Europa erreicht. In Frankreich wurden drei Verdachtsfälle bestätigt. Drei Patienten befinden sich derzeit unter Quarantäne im Spital. Ein Fall trat in Bordeaux auf, die anderen beiden wurden in Paris diagnostiziert, wie das französische Gesundheitsministerium mitteilte.

In der Schweiz beurteilt das Bundesamt für Gesundheit BAG die Lage laufend neu. Momentan bestehe für die Schweizer Bevölkerung kein erhöhtes Risiko, sagt Daniel Koch, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim BAG.

Gleichzeitig sagt er: «Es ist davon auszugehen, dass in der Schweiz Fälle auftauchen werden, wenn sich bestätigt, dass dieses Virus bereits weit verbreitet und über Reisende in die ganze Welt hinausgetragen wird. Die Schweiz ist bekanntlich ein Land mit sehr vielen Reisenden, dann würden wir sicher auch in der Schweiz erste Fälle haben.»

Video
Daniel Koch rechnet auch mit Fällen in der Schweiz
Aus News-Clip vom 25.01.2020.
abspielen

Im nationalen Referenzzentrum für neuartige Viruserkrankungen in Genf seien laut BAG bereits mehrere Verdachtsfälle abgeklärt worden, die sich aber nicht bestätigt hätten.

Schwierige Informationslage

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Informationen aus China sei es schwierig, die Lage einzuschätzen. «Es bestehen viele Informationslücken. Wir hoffen aber, dass wir in den nächsten Tagen eine sicherere Lagebeurteilung machen können, wenn wir vor allem mehr über die Fälle ausserhalb Chinas wissen. Im Moment, mit der jetzigen Informationslage, ist es unmöglich zu sagen, wo die Reise hingeht», sagt Daniel Koch vom BAG.

Video
Daniel Koch: Es besteht ein Informationsdefizit
Aus News-Clip vom 25.01.2020.
abspielen

In China gibt es nach neuesten Behördenangaben mittlerweile über 1300 Infektionsfälle, die Dunkelziffer dürfte aber weit höher liegen. 41 Patienten starben an den Folgen der neuen Lungenkrankheit.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    gu möglich, ja sogar sicher, wenn der Touristenstrom aus China nicht versiegt, respektive nicht drastisch eingedämmt wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    BAG rechnet mit ersten Fällen in der Schweiz. Sicher werden wir sie haben, die Schweiz ist keine Isolierstation aber was wir nicht brauchen, ist Angstmacherei. Im Moment können wir
    Nur abwarten, wie sich das Virus entwickelt, ob es mutiert. Ich poste in einem kleinen Coop
    Wo noch Privatgespräche geführt werden, der Leiter erzählte mir gestern, unvorstellbar was an Lebensmitteln eingekauft wird, Die Angst tut ihre Wirkung. Vorsicht und Aufmerksamkeit ist angesagt, mehr im Moment nicht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
      Keine Angstmacherei, Frau Wüstner. Sehr wohl müssen wir vorsichtig sein und handeln, bevor es zu spät ist und viele Menschen durch dieses Virus dahingerafft werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Pierre De Laval  (Petros74)
    Vorsicht ist angebracht! -kein Herunterspielen der akuten Gefahr: die Inkubationszeit dieses Virus ist 14 Tage! Und es ist gefährlicher als die Medien es wahrhaben wollen, nur um uns zu beruhigen - Das böse Erwachen kommt also erst noch -
    daher bereits jetzt höchste Vorsicht walten lassen: Hygiene! Tourismus in die Schweiz stoppen - Menschenansammlungen meiden, Masken tragen !
    Eine Impfung gibt es leider noch keine - nur das eigene Immunsystem kann sich dagegen wehren...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jörg Wombacher  (Dr. Fritz)
      Reagieren Sie auch so hysterisch bei den ca. 20000 Grippetoten in Deutschland jedes Jahr oder den 500 Toten in der Schweiz? Auf dem Teppich bleiben!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen

Mehr aus SchweizLandingpage öffnen

Nach links scrollen Nach rechts scrollen