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Es bleibt heiss und trocken Jetzt gibt es die ersten Hitzewarnungen

Temperaturen bis zu 35 Grad, Wasser-Flüge für Bergbauern: Die Schweiz ächzt unter Hitze und Trockenheit.

Legende: Video Trockenheit hält weiter an abspielen. Laufzeit 01:51 Minuten.
Aus Tagesschau vom 29.07.2018.

Trockenheit verschärft sich: Die Schweiz ächzt unter der Hitze und der Trockenheit. Und dies wird sich nicht so schnell ändern. Gemäss den Prognosen von SRF Meteo bleibt es in den kommenden Tagen sonnig und heiss. Zusammen mit den ausgesprochen hohen Temperaturen von 30 bis 35 Grad werde sich auch die Trockenheit vielerorts verschärfen.

Auch in den Alpen wird es warm: Wem es in den letzten Tagen im Flachland zu heiss war, fand in den Bergen Abkühlung. Doch in den nächsten Tagen wird es auch in den Alpen sehr warm. SRF Meteo erwartet auf 2000 Meter 18 bis 20 Grad. Die Nullgradgrenze steigt fast täglich über 4500 Meter.

Legende: Video Die Trockenheit macht den Älplern zu schaffen abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus SRF News vom 29.07.2018.

Bund spricht Hitzewarnungen aus: MeteoSchweiz reagiert auf die heissen Temperaturen. Der Wetterdienst spricht Hitzewarnungen für die Regionen Basel, Genf und das Genfersee-Gebiet sowie das Rhonetal im Wallis und das Tessin aus. In diesen Gebieten dürften die Temperaturen bis 35 Grad steigen, bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 50 Prozent.

Hitzewarnungen des Bundes

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Seit 2010 warnt der Bund vor Naturgefahren, unter anderem auch vor gesundheitsgefährdenden Hitzewellen.

Für eine Hitzewarnung braucht es mehr als bloss hohe Temperaturen. Sie basiert auf dem Zusammenspiel von Lufttemperatur, Sonneneinstrahlung, relativer Luftfeuchtigkeit und Wind – dem sogenannten Heat Index (HI), der die gefühlte Temperatur beschreibt.

Die Warnungen des Bundes umfassen fünf Gefahrenstufen von «Keine oder geringe Gefahr» (1) bis «Sehr grosse Gefahr» (5). Hitzewarnungen werden nur auf den Stufen 3 und 4 herausgegeben, weil eine extreme Hitzewelle von grösserem Ausmass in unseren Breiten wenig wahrscheinlich ist.

Infos zu Gefahrenstufen und Verhalten, Link öffnet in einem neuen Fenster

Aktuelle Gefahrenstufe, Link öffnet in einem neuen Fenster

VBS fliegt für Landwirte: Die anhaltende Trockenheit macht auch den hiesigen Bergbauern zu schaffen. Einige Quellen in den Alpen liefern nicht mehr genügend Wasser. Die Landwirte sind gezwungen, für ihre Tiere Wasser auf die Alp zu schaffen – per Helikopter. Auf Gesuch von Sennen flog die Schweizer Luftwaffe in den Kantonen St. Gallen, Appenzell-Innerrhoden und Glarus seit dem 20. Juli bereits fünf Helikopter-Einsätze mit Wasser für ausgetrocknete Abschnitte in den Alpen, wie ein Sprecher des VBS einen Bericht in der «NZZ am Sonntag» bestätigte. Vorgesehen seien zwei weitere Flüge in den kommenden Tagen.

Trockenheit

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73 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Solange private Helibuden nicht ausgelastet sind, hat die Luftwaffe im zivilen Lufttransport nix verloren. Die Rechnungen von Zivilen und Militaers waeren jedoch immer den Wasserzins kassierenden Berggkantonen, die "ihre" Kraftwerke nicht zum Durchfluss von Schmelzwasser zwingen, zu praesentieren....
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Da hilft nur eines: In der Schweiz die CO2-Abgabe per sofort verzehnfachen. Das Klima wird begeistert sein und es wird nächste Woche in ganz Europa ausgiebig regnen.
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    1. Antwort von Stefan Huwiler (huwist)
      Der erste Teil ihres Vorschlags ist eine gute Idee und würde bestimmt helfen den zweiten Teil zu erreichen. Allerdings muss man deutlich weiter über den eigenen Tellerrand hinaus schauen als bis nächste Woche. Aber nächste Woche die Erhöhung einführen - das könnte zu schaffen sein.
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  • Kommentar von Andrea Esslinger (weiterdenken)
    Es ist leider so,der menschgemachte Klimawandel ist nur zu bremsen,indem fossile Brennstoffe nicht gefördert werden. D.h. Erdöl, Kohle + Erdgas müssen im Boden gelassen werden. Da dies nicht geschehen wird, können wir auch fröhlich so weitermachen wie bisher, denn wenn wir sparen, wird der Weltmarktpreis sinken, was Menschen z.B. in China oder Indien die Möglichkeit gibt, sich ein Auto zu leisten. So oder so werden wir den Planeten um +4 Grad oder mehr erwärmen, etwas früher oder etwas später.
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