Zum Inhalt springen
Inhalt

FDP-Delegiertenversammlung Mit «Heimat»-Idee auf Stimmenfang

Legende: Audio Der Heimat-Begriff als FDP-Wahlvision abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
01:33 min, aus HeuteMorgen vom 29.09.2018.
  • Bei ihrer Delegiertenversammlung im Baselbieter Pratteln will die FDP den Heimat-Begriff ins Zentrum ihrer «Vision für die Schweiz» rücken.
  • Dabei will die Partei sieben Ziele formulieren, die auch ihrem wirtschaftsliberalen Gedankengut entsprechen.

Ein Jahr vor den Parlamentswahlen gibt sich die FDP selbstbewusst: die Freisinnigen wollen den Wahlerfolg von 2015 wiederholen und weiter zulegen.

FDP verabschiedet ihre «Vision für die Schweiz»

Gelingen soll dies mit einer «Vision für die Schweiz», die heute am Parteitag in Pratteln verabschiedet wird. Im Zentrum steht ein Begriff, den sonst eher konservative Parteien gerne verwenden: die Heimat.

Sieben Ziele formuliert die FDP für ihre Vision von der Schweiz und sie tönen bekannt wirtschaftsliberal: eine eigenständige und vernetzte Interessenpolitik zum Beispiel. Und auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die ermöglichen, nicht verhindern – oder Digitalisierung im Dienste der Menschen.

«FDP-Vision stellt Begriff der Heimat ins Zentrum»

Am wichtigsten ist Parteipräsidentin Petra Gössi aber ein ganz anderer Begriff: «Wir werden eine Vision der Schweiz aufzeigen, der positiven Schweiz. Weil wir eine Partei sind, die positiv in die Zukunft schaut. Und in dieser Vision steht der Begriff der Heimat im Zentrum».

Heimat, ein Begriff, den man eher im Visionspapier der SVP erwarten würde? «Nein, der Heimat-Begriff ist natürlich kein Begriff der SVP, sondern es ist Sache von jeder Partei, von jedem einzelnen Bürger sich auszuzeichnen, wie diese Heimat aussehen soll. Und da glaube ich wäre es verfehlt, wenn nur die SVP sich dazu äussert», meint Gössi.

Abstand zur SVP verkleinern

Und so steht dann «Unsere Schweiz – unsere Heimat» als Titel über der freisinnigen Wahlplattform: «Das ist so ein bisschen das Hintergrundrauschen unseres Wahlkampfes», erklärt Gössi. Ein Hintergrundrauschen, das möglicherweise einen weiteren Wahlerfolg der FDP begleiten könnte.

Auf kantonaler Ebene hat in den letzten drei Jahren keine andere Partei so viele Sitze hinzugewonnen wie die FDP. Nächstes Jahr soll nun auch auf nationaler Ebene der Abstand zur SVP verkleinert werden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

62 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Unter den bald 60 "Kommentaren" zu Gössis "Heimat" (Werbespot) gibt es einige erschreckende Aussagen! Warum wohnen denn solche, ständig die bewährten Eigenschaften der Eidgenossenschaft, verunglimpfenden Leute, in einem Land, deren Mehrheit das Wort "Heimat" nicht auf dem Müllhaufen entsorgt hat? Wer einfach alle Bequemlichkeiten in einem Heimatland verflucht und verunglimpft und trotzdem hier wohnt und andere Ansichten laufend mit Rundumschlägen heruntermacht, verstehe ich nie!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Glücklicherweise gibt es wohl im Gegensatz zur FDP noch einige produktive Mitglieder in unserer Gesellschaft, Patrioten, Institutionen und Parteien, welche sich tatsächlich für das Wohl unserer Heimat und unserer Bevölkerung einsetzen und nicht zum Beispiel nur für das Wohl reicher Ausländer. Sonst würde es uns leider mit Sicherheit schlechter gehen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von U. Salzmann (pfefferusalz)
      Wenn man Meinungen Andersdenkender nicht akzeptieren kann wird es schwierig; auch in der Politik!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Die FDP vertritt etwas analog zur SVP die Interessen ihrer grössten Geldgeber: Generalimporteure (abzocken der Schweizer Bevölkerung für nicht-in-der-Schweiz-produzierten Produkte), Grossbanken, Stromkonzerne, Grosskonzernboni-Bezüger, Pharmakonzerne, (ausländische) Steuerhinterzieher, Zubetonierer und deren Interessen decken sich nun halt meistens kaum mit den gesamten Interessen der Schweizer Volkswirtschaft und des Werkplatzes Schweiz.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Die FDP vertritt die Gewinner der Globalisierungspolitik, darum ist sie auch bereit alle Diktate Brüssels zu befolgen. Jeder dahergelaufene Wirtschaftsprofiteur sollte laut FDP als Segen für die CH angesehen und behandelt werden. Dabei hat ihnen die Politik die uneingeschränkten Rechte zu walten, wie es ihnen gefällt gewährt: ungebremst und frei weiterhin jedem EU-Einwanderer den Vorrang vor den CHern zu geben, alle in die Sozialdienste zu entsorgen, wenn man zu billigeren Standorten aufbricht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Bingo! Traef auf den Punkt gebracht, wo der Hund begraben liegt....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen