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Findungskommission eingesetzt FDP will Nachfolge von Petra Gössi bis am 2. Oktober regeln

  • Die FDP will die Nachfolgerin oder den Nachfolger der scheidenden Parteipräsidentin Petra Gössi am 2. Oktober wählen.
  • Die Parteipräsidentenkonferenz hat dafür am Mittwoch die Findungskommission gewählt. Sie wird von Saskia Schenker geführt, der Präsidentin der FDP Baselland.
  • Interessierte können ihre Kandidatur bis am 15. August einreichen.
Video
Aus dem Archiv: Petra Gössi erklärt Rücktritt als FDP-Präsidentin
Aus Tagesschau vom 14.06.2021.
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Die Findungskommission mit Saskia Schenker an der Spitze habe unter anderem den Auftrag, das Anforderungsprofil des Präsidiums zu definieren, teilte die Partei am Mittwoch mit.

Porträt von Saskia Schenker, Präsidentin der FDP Baselland.
Legende: Steht an der Spitze der Findungskommission: Saskia Schenker, Präsidentin der FDP Baselland. Keystone

Weiter gelte es, Kandidaturen entgegenzunehmen sowie die Kandidierenden anzuhören und zu prüfen.

Nebst Schenker gehören der Kommission fünf weitere Mitglieder an: Fraktionspräsident Beat Walti, Parteivizepräsident Andrea Caroni, Fraktionsvizepräsident Olivier Feller, Philip Mosimann, Präsident der Freunde der FDP sowie der Zürcher Nationalrat Andri Silberschmidt.

Auswahlprozess geht im September in die heisse Phase

Im September will die Kommission Interessierte anhören und einen Bericht mit Antrag zuhanden der Parteipräsidentenkonferenz erstellen. Diese wiederum soll am 1. Oktober ihre Empfehlung zuhanden der Delegierten aussprechen – so dass die Wahl des neuen Parteipräsidenten oder der neuen Parteipräsidentin am folgenden Tag stattfinden kann.

Während des gesamten Auswahlprozesses will die Findungskommission keine Medienauskünfte erteilen.

Gössi hatte am 14. Juni, nach fünf Jahren an der Parteispitze, ihren Rücktritt auf spätestens Ende 2021 bekannt gegeben. Die 45-jährige Juristin will sich vermehrt auf ihre berufliche Karriere konzentrieren. Ihr Nationalratsmandat will sie behalten.

HeuteMorgen, 24.06.2021, 07:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von thorsten Koopmann  (Koopmann)
    Noch so lange dauert der Nominierungsorozess ? Auch das spricht dagegen, dass es schon lange geplant war . Es dürfte doch eher mit der Abstimmung und gescheiterte neue Klima Strategie zu tun haben
  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Wenn es eine Person wird, die mit dem übertriebenen angelsächsischen Wirtschaftsliberalismus bricht und - wie Ökonomen es seit Jahren tun - eine vernünftige Rollenteilung zwischen Staat und Privat propagiert, dann wird die FDP für mich wählbar. Wenn weiterhin von der grundsätzlichen Überlegenheit des Marktes in jedem Lebensbereich fabuliert wird und Märchen erzählt werden, wie etwa Innovation käme hauptsächlich vom freien Markt, dann halt nicht. Was schade wäre für den Liberalismus generell.
  • Kommentar von Daniel Müller  (Filter11)
    Die FDP ist derart zweigeteilt, dass es jemand sein müsste, welcher wieder eine Einheit schafft oder jemand, der Erfahrung in der Liquidation von Institutionen hat. Betr. Einheit schaffen: Herr Leu hat es unten gut angesprochen. Eine SVP Light 2.0 braucht es nicht. Es benötigt eine klare Haltung zu einem der grössten Problemen unserer Zeit: Klimaschutz! Und zwar jetzt. Dazu braucht es Köpfe die nach vorne schauen. Treuhänder und Anwälte hat es genug.