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Corona hat alleine im Kanton Zürich 15 Milliarden Franken an Wertschöpfung zerstört
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 08.03.2021.
abspielen. Laufzeit 02:29 Minuten.
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Gebeutelte Zürcher Gastronomie So trifft die Coronakrise die Zürcher Wirtschaft

Wie steht es um die Zürcher Wirtschaft? Die Pandemie hat im Kanton die schlimmste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten ausgelöst. Und diese ist längst nicht ausgestanden. Bis Ende 2021 dürfte der Verlust an Wertschöpfung im Vergleich mit der Situation ohne Corona-Krise rund 15 Milliarden Franken betragen. Dies teilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit mit.

Welche Branchen werden am härtesten getroffen? Das Gastgewerbe und der Verkehr. Die Wirtschaftsleistung geht dort um 40 respektive 22 Prozent zurück. In der Zürcher Gastronomie sind schätzungsweise 3400 Vollzeitstellen verloren gegangen, zeigt eine aktuelle Analyse im «Zürcher Wirtschaftsmonitoring».

Warum trifft es Zürich stärker als andere Kantone? Das liege vor allem daran, dass Zürich mit dem Flughafen stark vom internationalen Tourismus abhängig sei, erklärte Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh vor den Medien. Das wahre Drama im Schweizer Tourismus habe sich nicht auf den geschlossenen Terrassen in den Skigebieten abgespielt – sondern das ganze Jahr in den gespenstisch leeren Zürcher Hotels, erlaubte sich Walker Späh einen Seitenhieb gegen die Bergkantone.

Wie geht es dem Arbeitsmarkt? Dieser ist in recht stabiler Verfassung. Die Arbeitslosenquote stagniert im Februar bei 3,6 Prozent. Mehr Arbeitslose gibt es etwa im Gastgewerbe oder im Detailhandel, weniger im Baugewerbe, der Informatik oder im Gesundheits- und Sozialwesen. Laut Andrea Engeler, Chefin des Zürcher Amts für Wirtschaft und Arbeit, habe das Gewerbe den zweiten Shutdown wesentlich besser überstanden als den ersten vor einem Jahr. Vor allem das Instrument der Kurzarbeitsentschädigungen habe eine grosse Entlassungswelle verhindert.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 08.03.21, 17:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Hannes Wenger  (Lammfleisch)
    kann mir jemand erklären, warum der Sektor "öffentliche Verwaltung, Bildung" am meisten von Corona profitiert? ist eine aufgeblähte Verwaltung das der Grund, weshalb das BIP 2020 nur 3-4% zurückging?
  • Kommentar von Bernhard Meyer  (Bernhard Meyer)
    Bei der Anfrage Zustimmen - Ablehnen verweist srf auf srf.ch/Sendungen/hallo srf/weshalb können Kommentare nicht-mehr-bewertet-werden. Könnte sicher mit kürzerer Adresse realisiert werden. Viele schreckt die zu lange Adresse ab, und die die selbige Adresse eingeben bekommen als Antwort UPS Seite nicht gefunden oder Es wurden keine Resultate für diesen Suchbegriff gefunden.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Bernhard Meyer
      Leider können wir die Adresse nicht kürzen. Hier die korrekte: https://www.srf.ch/sendungen/hallosrf/weshalb-koennen-kommentare-nicht-mehr-bewertet-werden
      Liebe Grüsse, SRF News.
    2. Antwort von Bernhard Meyer  (Bernhard Meyer)
      Liebes SRF Team, Ich habe es Punktgenau eingegeben, mit jedem Bindestrich, das Ergebnis UPS die Seite kann nicht angezeigt werden. Versuchen Sie es selbst einmal Gruss Bernhard Meyer
    3. Antwort von SRF News editor
      @Bernhard Meyer
      Bei uns klappt es mit Kopieren und Einfügen. Sonst könne Sie bei der Suchfunktion der SRF-Seite "Kommentare nicht bewertet" eingeben, und der Artikel erscheint auch. Liebe Grüsse, SRF News.
  • Kommentar von Vale Nipo  (VNxpo)
    Und dann sagt man Nein zu höheren Steuerabgaben der Oligopolisten wie McDonalds, Burger King und weiter Franchisen Unternehmen. Durch die Digitalisierung bzw. dem immer höheren Leistungsdruck, ist es vielen möglicherweise nicht effizient genug in ein mittelklassiges Restaurant zu gehen. Zeit, Zeit, Zeit...