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Umwelt-Demonstranten blockieren Quaibrücke in Zürich
Aus News-Clip vom 20.06.2020.
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Gegen Klimakollaps Umwelt-Demonstranten blockieren Quaibrücke in Zürich

  • Rund 250 Demonstrantinnen und Demonstranten der Umweltgruppierung Extinction Rebellion haben am Samstag für etwa drei Stunden die Zürcher Quaibrücke blockiert.
  • Die Stadtpolizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort und trug Demonstranten einzeln von der Brücke.

Die Blockade-Aktion verlief grundsätzlich friedlich, zu Ausschreitungen kam es nicht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die freiwillig gingen oder von der Brücke getragen wurden, mussten sich einer Personenkontrolle unterziehen und erhielten eine Wegweisung. Praktisch alle trugen eine Schutzmaske.

Die Aktivisten wollten mit ihrer Aktion daran erinnern, dass die Welt nach der Corona-Pandemie nicht «zurück zur Normalität» dürfe. Sonst könne der Klimakollaps nicht verhindert werden.

Tramverkehr unterbrochen

Die Polizei drohte den Teilnehmern mit Verzeigungen wegen Störung des öffentlichen Verkehrs und wegen Nötigung. Die Quaibrücke zwischen Bürkliplatz und Bellevue gehört zu den wichtigsten innerstädtischen Verbindungen sowohl für den ÖV als auch für den Privatverkehr.

Die Umweltgruppierung Extinction Rebellion ist in vielen Ländern präsent und setzt bei ihren Aktionen meist auf zivilen Ungehorsam wie etwa Strassenblockaden. In Zürich färbte die Gruppierung im vergangenen September die Limmat grün.

SRF 4 News, 20.6.20, 14:00;

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76 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Längerfristig gibt es nur EINEN Klimaschutz: Back to the roots! Wir sind zu viele, welche den Planeten belasten. Im Jahr 1900 = 1.65 Milliarden Zweibeiner, Jahr 2020 = 7.79 Milliarden unserer Spezies. Dieses Tempo hält kein Planet aus!!
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Der schmerzlichen Wahrheit ins Auge sehen, und die lautet: Das Spiel ist aus, wir haben den "Point of No Return" erreicht, wir werden den Klimawandel nicht mehr kontrollieren und die Katastrophe nicht mehr verhindern. Auch wenn, sich die Politiker*innen nicht morgen, sondern noch heute aufraffen, die Emissionen mit sofortiger Wirkung radikal zu reduzieren und die Weltwirtschaft radikal umzubauen: Es ist zu spät, bis nachhaltige Effekte eintreten, würde es Jahre dauern, die wir nicht mehr haben.
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    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Alois Keller: Es ist nie zu spät. Aber man sollte schon ein wenig aufs Gaspedal drücken mit den Massnahmen.
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  • Kommentar von Beat Stocker  (Beat Stocker)
    Statt auf die Strasse zu gehen und anderen Menschen Vorschriften zu machen, ist es zielführender, den Tatbeweis anzutreten und bewusst und möglichst nächhaltig zu leben.
    Ich habe keine Kinder; mein Diesel (6 l/100km) ist 7 Jahre alt und hat noch keine 70'000 km auf dem Tacho; ...
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    1. Antwort von Brigitta Mathys  (bmathys)
      Sie glauben also, die Umweltprobleme würden sich lösen, wenn jeder “bewusst und möglichst nachhaltig” leben würde?
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    2. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Wieso schliessen sie das die Demonstranten nicht nachhaltig Leben. Zudem machen sie aufmerksam auf das nach wie vor vorhandene Problem. Das ist kein Vorschrift en machen. Niemand sagt:" Herr Stocker Sie dürfen nicht mehr fliegen." Das ist Vorschriften machen.
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