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Alain Berset will das Betäubungsmittelgesetz ändern (franz.)
Aus News-Clip vom 26.06.2019.
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Gestiegene Nachfrage Kommt nun das Cannabis auf Rezept?

  • Ärzte sollen Patienten bei Bedarf Cannabis direkt verschreiben dürfen.
  • Der Bundesrat will das Betäubungsmittelgesetz entsprechend anpassen.
  • Derzeit muss das BAG für jeden Fall eine Ausnahmebewilligung erteilen.

Der Bundesrat will den Zugang zu Cannabis für medizinische Zwecke erleichtern. Ärzten in der Schweiz soll es demnach erlaubt werden, den Stoff zu verschreiben. Dafür muss das Betäubungsmittelgesetz geändert werden.

Tausende Kranke, die beispielsweise an Krebs oder an Multipler Sklerose (MS) leiden, nehmen Cannabis ein. Damit sie dies tun können, muss das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Ausnahmebewilligungen erteilen. Die Anzahl dieser Bewilligungen ist im letzten Jahr auf rund 3000 gestiegen.

Wirkung noch ungenügend belegt

Um eine Bewilligung für Cannabis mit einem THC-Gehalt von mehr als einem Prozent zu bekommen, muss ein Arzt darlegen, dass die Lebensqualität des Kranken schwer beeinträchtigt ist und keine alternative Therapie möglich ist.

Cannabisarzneimittel können mehrere 100 Franken im Monat kosten. Ob sie wirken, ist laut BAG wissenschaftlich allerdings noch ungenügend belegt. Die Krankenkassen vergüten die Behandlung deshalb lediglich in Einzelfällen.

Hände in weissen Handschuhen, Cannabis-Pflanzen
Legende: Cannabis-Konsum ist in der Schweiz seit 1951 verboten – Ausnahmen muss das BAG bewilligen. Keystone

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31 Kommentare

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  • Kommentar von max baumann  (phönix)
    Das ist doch typisch für die Doppelmoral unserer Justiz ! Verletzte und Tote wegen Betrunkenheit am Steuer, Schlägereien, Sachbeschädigungen, Lärmbelästigung usw. unter Alkoholeinfluss. Aber Alkohol ist ja keine Droge denn damit kann der Staat mit Alkoholsteuer uns Umsatzsteuer bereichern. Besitz und Gebrauch von Cannabis aber muss als Droge streng verfolgt und bestraft werden !!!!!!!!!!!
    1. Antwort von melchior walcher  (melchiorwalcher)
      Es ist nicht primär der Staat. Es sind die Lobbyisten, welche einen vernünftigen Umgang verhindern.
  • Kommentar von Jürg Hälg  (Oldie66)
    Viele Kommentare beziehen sich auf‘s Kiffen/Rauchen. Damit hat das medizinische cannabis null und nichts zu tun. Nach fast 40 Jahren Dauerschmerzen habe ich eine Sonderbewilligung für ein Cannabis-Medikament. Seither KEINE Schmerzen mehr. Kostet ca. Fr. 800.- im Monat. Hurra, jetzt habe ich wieder ein Leben!
  • Kommentar von Eugen Wehrli  (Eugen-Josef)
    Einer von 100 Personen entwickelt während seinem Leben eine schizophrene Erkrankung, laut Schizophrenie Beobachter. Das bedeutet 1% der Bevölkerung entwickelt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Psychose durch Cannabis.
    1. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Das ist leider Verdreht und Falsch.