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Gestrandet in Griechenland Schweiz nimmt weitere minderjährige Flüchtlinge auf

Rund drei Dutzend Jugendliche können noch vor Ende Jahr in die Schweiz reisen. Manche von ihnen haben hier bereits Verwandte.

Die Schweiz nimmt bis Ende Jahr weitere rund drei Dutzend unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland auf. 14 von ihnen haben familiäre Verbindungen in die Schweiz. Die übrigen haben im abgebrannten Lager Moria auf Lesbos gelebt.

Das geht aus der schriftlichen Antwort des Bundesrats auf eine Frage von Nationalrätin Isabelle Pasquier (Grüne/GE) hervor. Angesichts der prekären Lage in Griechenland hat die Schweiz seit Anfang Jahr bisher 54 Kinder und Jugendliche, die Verbindungen in die Schweiz haben, aus Griechenland aufgenommen.

Video
Aus dem Archiv: Widerstand gegen neues Camp auf Lesbos
Aus Tagesschau vom 13.09.2020.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 34 Sekunden.

Deutsche Initiative

Der Bundesrat hatte bereits früher in Aussicht gestellt, rund 20 Kinder und Jugendliche aus dem abgebrannten Lager Moria auf der Insel Lesbos aufzunehmen, unabhängig von allfälligen familiären Verbindungen. Er reagierte damit auf eine Anfrage von Deutschland.

Die EU unter deutscher Ratspräsidentschaft hatte im September damit begonnen, die Evakuierung von rund 400 unbegleiteten Kindern und Jugendlichen in andere europäische Länder zu organisieren.

Für die insgesamt rund drei Dutzend Kinder und Jugendlichen, die in den nächsten Wochen aus Griechenland in die Schweiz reisen sollen, laufen zurzeit die Reisevorbereitungen. Der Transfer ist noch vor Ende Jahr geplant.

Audio
Aus dem Archiv: Moria wurde wohl absichtlich angezündet
aus Echo der Zeit vom 15.09.2020.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 22 Sekunden.

SRF 4 News, Nachrichten vom 8.12.2020, 06.00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Sam Meier  (tsam39947)
    Ich bin kein Linker, muss aber dennoch Leuten öfters erklären, dass ich auch flüchten würde, wenn ich beispielsweise ein Familienvater in Syrien wäre. Dass diese Menschen an Leib und Leben bedroht sind ist wohl unbestritten. Und gerade für unbegleitete Kinder und Jugendliche sollten wir etwas mehr Menschlichkeit zeigen. Ich glaube zudem es gibt zahlreiche Beispiele, welche zeigen, wie sich solche Menschen integrieren, einen Beruf erlernen und einen Beitrag zur Schweiz leisten.
    1. Antwort von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
      Aus diesem Bericht ist nicht ersichtlich, woher diese Kinder, vielleicht auch jungen Erwachsenen kommen. Es ist höchstens zB aus statistia.com zu entnehmen, dass von den total 93'758 Asylbewerbern in DE 2020 32'953 syrische Flüchtlinge sind, dass bis Ende Oktober 2020 in der CH 8876 Asylgesuche gestellt wurden ohne nähere Angaben, und dass 2019 von 14.270 Asylgesuchen 1100 von Syrern waren. Zu einer Verbesserung der Lage in Lesbos hat diese angebliche Brandstiftung jedenfalls nichts beigetragen.
  • Kommentar von Netiquette (SRF)
    Liebe SRF-User und Userinnen
    Leider beinhalten bisher sehr viele der kritischen Kommentare Verallgemeinerungen und Unterstellungen, die sich nicht überprüfen lassen sowie Beleidigungen als auch Diskriminierungen. Deshalb können wir einen Grossteil der Kommentare nicht freischalten. Ihre Kommentare werden von uns auf die Netiquette geprüft. Sofern der Inhalt nicht gegen diese verstösst, werden sie freigeschaltet. Deshalb bitten wir Sie, sich an die Netiquette zu halten, denn ein offener, konstruktiver Austausch ist auch für uns zentral. Diskutieren Sie respektvoll und so, wie Sie es auch von Angesicht zu Angesicht tun würden. Liebe Grüsse, SRF News
    1. Antwort von Daniel Bucher  (DE)
      Liebes SRF, ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es sich um Migranten und nicht um Flüchtlinge handelt. Das ist keine abstruse Behauptung sondern Tatsache. Die allermeisten dieser Menschen sind nicht persönlich verfolgt und haben kein Anrecht auf Asyl.
  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    2. Versuch: bei der Übernahme der Jugendlichen aus Griechenland sollte doch darauf
    geachtet werden, vorher abzuklären, ob die Verwandten, die sich schon hier befinden, sich
    schon integriert haben oder auf dem Weg dazu sind. Ansonsten wäre doch eine gemeinsame Unterbringung unter der Betreuung von Fachpersonen wichtiger. Es sind ja
    keine Kinder mehr, sondern schon fast erwachsene Jugendliche.
    1. Antwort von Daniel Bucher  (DE)
      Normalerweise werden unter dieser Rubrik nur Voten publiziert, welche die Aufnahme von zusätzlichen Menschen in die Schweiz begrüssen. Kritik unerwünscht. Schön, dass ihre Ansicht schon im 2. Anlauf publiziert wurde. Den meisten ging es anders.