Zum Inhalt springen

Header

Video
Hochwasserlage entspannt sich – aber nicht überall
Aus Tagesschau vom 18.07.2021.
abspielen
Inhalt

Hochwasser in der Schweiz Die aktuellen Pegelstände von Flüssen und Seen im Überblick

Die starken Regenfälle in den vergangenen Tagen haben zu Hochwasser geführt. Der aktuelle Stand.

Welche Flüsse führen gerade gefährlich viel Wasser mit sich? Unsere konstant aktualisierten Grafiken zeigen, welche grossen Schweizer Flüsse und Seen sich derzeit in welcher Gefahrenstufe bewegen – und wo das Bundesamt für Umwelt (BAFU) noch höhere Pegel prognostiziert.

Über die Prognosen

Box aufklappen Box zuklappen

Für eine Reihe von Flüssen berechnet das Bundesamt für Umwelt Prognosen, wie sich die Abflussmenge in den nächsten Tagen entwickeln könnte. Dafür werden verschiedene Parameter berücksichtigt, etwa die erwartete Niederschlagsmenge oder die Regulierung der Seen durch Wehre. In den hier gezeigten Grafiken handelt es sich um das probabilistische Modell Cosmo-2E, das auch Unsicherheitsbereiche von 25/75 Perzentil sowie Min/Max-Werte berechnet. Für die Reuss liefert das BAFU derzeit keine Prognose.

Was die Gefahrenstufen bedeuten

Box aufklappen Box zuklappen
  • Gefahrenstufe 1: Es herrscht keine oder geringe Gefahr.
  • Gefahrenstufe 2: Es herrscht mässige Gefahr. Lokale Ausuferungen (Wasser verlässt Bachbett) und Überflutungen sind unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen. Der Aufenthalt im Bereich von Fliessgewässern kann gefährlich sein.
  • Gefahrenstufe 3: Es herrscht erhebliche Gefahr. An exponierten Stellen können lokale Ausuferungen und Überflutungen auftreten. Lokal sind Überflutungen von Strassenunterführungen, Tiefgaragen und Kellerräumen möglich. Lokal muss mit kleineren Schäden gerechnet werden. Der Aufenthalt im Bereich von Fliessgewässern ist gefährlich.
  • Gefahrenstufe 4: Es herrscht grosse Gefahr. Ausuferungen und Überflutungen können vermehrt auftreten, auch Gebäude und Infrastrukturanlagen können betroffen sein. Es muss vermehrt mit Schäden gerechnet werden. Der Aufenthalt im Bereich von Fliessgewässern ist äusserst gefährlich.
  • Gefahrenstufe 5: Es herrscht sehr grosse Gefahr. Vielerorts können Ausuferungen und Überflutungen auftreten. Infrastrukturanlagen von nationaler Bedeutung wie zum Beispiel Bahnstrecken, Dörfer und Städte sowie Industrieanlagen können in grossem Masse von Überflutungen betroffen sein. Es ist verbreitet mit zum Teil grossen Schäden zu rechnen. Der Aufenthalt im Bereich von Fliessgewässern ist äusserst gefährlich.

Flüsse

Video
Hier fliessen Aare, Reuss und Limmat zusammen
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
abspielen
Video
Zürich senkt Shilsee-Pegel zur Entlastung der Limmat
Aus News-Clip vom 14.07.2021.
abspielen

Seen

Video
Bielersee: St. Petersinsel unter Wasser
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
abspielen
Video
Hochwasserlage in der Schweiz bleibt angespannt
Aus 10 vor 10 vom 16.07.2021.
abspielen

Schicken Sie uns Ihre Bilder und Videos!

Box aufklappen Box zuklappen

Die Hochwassergefahr steigt und mehrere Flüsse und Seen könnten bald über die Ufer treten.
Sind Sie Augenzeuge von Hochwasser? Schicken Sie uns Ihre Videos und Bilder über das Augenzeugenformular in der SRF News App oder an augenzeuge@srf.ch. Bringen Sie sich und andere dadurch aber bitte nicht in Gefahr.
Herzlichen Dank!

Tagesschau, 14.7.2021, 19:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

41 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von harald keller  (pragmatiker)
    Der Kommentar von HughEverett weiter unten, den ich nicht beantworten kann (er behauptet, dass kein Fluss über die Ufer getreten sei) ist einfach reinste Menschenverachtung angesichts der vielen Toten in Deutschland wegen Flüssen, die über die Ufer getreten sind. Jaja, es ist in Deutschland, aber das Klima hält sich nicht an Landesgrenzen und warten wir mal ab, was noch bei uns alles passiert - aber das ist ja bei der "das-gab.es-schon-immer" Fraktion eh irrelevant.
  • Kommentar von Helen Blum  (Helen b)
    Wie verkraften unsere Atomkraftwerke eigentlich das Hochwasser?
    1. Antwort von Dieter Strub  (STR)
      Frau Blum, die verkraften das bestens. Im Gegensatz zu den Flusskraftwerken und PV Anlagen, die unter den Unwettern "leiden" produzieren die Kernkraftwerke immer gleichviel Energie, sogenannte Bandenergie.
    2. Antwort von Tim Berger  (11x)
      Diese berechtigte Frage bezieht sich wohl mehr auf die Gefahr des Hochwassers für den eigentlichen Betrieb (siehe Fukushima). Ich kann die Frage nicht beantworten.
    3. Antwort von Helen Blum  (Helen b)
      Herr Strub, ich kam auf die Frage wegen des Artikels von srf anfangs Jahr. https://www.srf.ch/news/schweiz/extremhochwasser-und-akw-koennte-es-auch-in-der-schweiz-ein-fukushima-geben
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Umweltzerstörung und Klimawandel und damit auch der Verlust der biologischen Vielfalt beschleunigen sich in einem Ausmass, das es in der Menschheitsgeschichte bislang nicht gegeben hat. Das bedroht Lebensqualität, Wirtschaftssysteme und den sozialen Zusammenhalt. Die Menschheit führt Krieg gegen die Natur. Wir müssen unsere Beziehung zur Natur wieder neu aufbauen. Bis zu eine Million Arten könnten bald verschwinden. Insekten oder Kakerlaken - sind nicht weniger wichtig für das Ökosystem.
    1. Antwort von Ernst Weber  (AschiWeber)
      Die Menschen könnten auch unter diesen Arten sein…