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Kandidaten-Karussell Viola Amherd kandidiert für CVP-Bundesratssitz

Legende: Video Walliser CVP-Nationalrätin Viola Amherd will in den Bundesrat abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
Aus Tagesschau vom 24.10.2018.
  • Kurz vor Ablauf der internen Frist für die Kantonalnominationen hat Viola Amherd ihre Kandidatur für den Bundesrat bekannt gegeben.
  • Die 56-Jährige musste sich noch am Sonntag einer Nierensteinoperation unterziehen.
  • Die langjährige Walliser CVP-Nationalrätin galt von Anfang an als Favoritin für die Nachfolge von Doris Leuthard im Bundesrat.

Bundesrats-Ersatzwahlen am 5. Dezember

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Die Kantonalparteien müssen die Kandidaten bis zum 25. Oktober nominieren und der Findungskommission melden. Eine unabhängige Prüfungskommission unternimmt anschliessend eine vertrauliche Personenüberprüfung.

Die Bundesrats-Ersatzwahlen finden am 5. Dezember statt. Sie werden nötig, weil Doris Leuthard (CVP) und Johann Schneider-Ammann (FDP) auf Ende Jahr vor Ablauf der Amtsperiode zurücktreten.

Viola Amherd wollte ihre mögliche Kandidatur ursprünglich bereits vor rund zehn Tagen bekannt geben, musste sich aber wegen Nierensteinen in Spitalpflege begeben. In die Schlagzeilen geriet sie zuvor auch wegen eines hängigen zivilrechtlichen Streits um Mieteinnahmen.

Die Juristin und Anwältin war von 2000 bis 2012 Präsidentin der Stadtgemeinde Brig-Glis. Seit 2005 sitzt sie für den Kanton Wallis im Nationalrat. Sie ist Mitglied in der Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen, Mitglied der Kommission für Rechtsfragen und Mitglied des Büros des Nationalrates. Seit 2011 ist sie zudem Vizepräsidentin der CVP-Bundeshausfraktion.

Amherd sitzt unter anderem in den Verwaltungsräten der Matterhorn-Gotthard-Bahn und der BLS. Sie ist auch Mitglied des Stiftungsrates von Swissaid, der Schweizerischen Stiftung für das Stockalperschloss und Vorstandspräsidentin des Vereins Landschaftspark Binntal.

Bislang sind von ihren Kantonalparteien bereits der Zuger Ständerat und Alt-Regierungsrat Peter Hegglin, die Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und die Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen als Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundesratswahlen nominiert worden.

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53 Kommentare

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  • Kommentar von julian sonderegger (soendi)
    Ich bin froh, dass die CVP eine weltoffene Frau ins Rennen schickt, die sich stark für die Innovation und die Bildung stark macht. Eines ihrer Hauptanliegen ist die Stärkung der Schulen und der Universitäten, nach ihr "den einzigen schweizer Rohrstoffe von globaler Bedeutung". Freut mich sehr, hoffentlich übernimmt sie dann auch das Departement von Schneider-Ammann
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  • Kommentar von Arthur Pünter (puenti)
    Kann Viola Amherd für den Bundesrat kandidieren, wenn man laut Bezirksgericht Brig gemäss Urteil einer Firma unrechtmässig Fr. 252'468 abgeknüpft hat und zur Rückzahlung an die klagende Firma verurteilt worden ist??. Im Übrigen hat das Gericht mit einem Dokument belegt, dass entgegen den Aussagen Amherds sehr wohl per 1. Januar 2006 ein neuer Vertrag erstellt worden ist. Eine BRKandidatin, die es mit Zahlen und Fakten nicht sehr genau nimmt, wäre als Bundesrätin überfordert und damit untragbar.
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    1. Antwort von Edi Steinlin (Chäsli)
      Genau dieser Meinung bin ich auch, ich bin nur gespannt, ob die CVP sie kandidieren lässt.
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  • Kommentar von Lars Graf (Lars)
    Super Kandidatin.
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