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Amateursaison im Fussball erneut vor Abbruch
Aus 10 vor 10 vom 21.04.2021.
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Keine Lockerungen Dem Amateurfussball droht erneut ein Saisonabbruch

Zum zweiten Mal in Folge: Die Liga befürchtet durch den Abbruch der Saison einen Schaden für die Vereine.

Seit letztem Oktober ist die Meisterschaft in der Amateurliga unterbrochen. Zwar dürfen Junioren oder semiprofessionelle Frauenteams mittlerweile wie die Profis wieder normal trainieren und spielen. Aber die Mehrheit der 350'000 lizenzierten Spielerinnen und Spieler darf das nicht – keine Ligaspiele, Training lediglich ohne Körperkontakt.

Je nach Liga fehlen zwei bis sechs Spielrunden, um wenigstens die Vorrunde fertig zu spielen. Damit könnte die Meisterschaft gewertet werden, es gäbe Aufsteiger und Absteiger.

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Swiss-Olympic-Präsident Jürg Stahl: «Das wäre fatal für den Schweizer Sport»
Aus News-Clip vom 21.04.2021.
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«Die Zeit drängt, wir brauchen rund drei Wochen normales Training, und die letzten Runden müssen bis Anfang Juli gespielt sein», sagt Sandro Stroppa, Präsident der Amateurliga und Vize-Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes SFV.

«Einige haben die Nase voll»

Doch aus Bern gibt es keine Zeichen für eine Wiederaufnahme der Meisterschaft. Im Gegenteil: Bis Ende Mai wird es wohl gar keine Lockerungen mehr geben. Der Präsident der Amateurliga sorgt sich um die Vereine: «Die Leute gehen teilweise, einige haben die Nase voll. Wir haben grosse Löcher, und bis wir die wieder gestopft haben, braucht das enorm viel Zeit und Kraft.»

Christian Hausammann ist Präsident beim FC Altstetten in der Stadt Zürich. Sorgt auch er sich, dass einigen die Lust am Fussball vergeht? «Ja, natürlich. Es ist ein generelles Problem.» Bei den Junioren werde es schwieriger. Da kämen andere Interessen. «Das verstärkt sich in der Covid-Zeit.»

Swiss Olympic will helfen

Swiss Olympic ist der Dachverband der Schweizer Sportverbände. Dass die Vereine wegen der fehlenden sportlichen Perspektive Mitglieder verlieren oder verlieren können, ist Präsident Jürg Stahl bewusst. «Das ist ein grosses Risiko. Es wäre fatal für den Schweizer Sport, wenn wir da einen markanten Rückgang hätten.»

Swiss Olympic sei daran, Massnahmen zur Verfügung zu stellen, damit die Vereine ihre Mitglieder trotz Pandemie halten könnten.

10v10, 21.4.2021, 21:50 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Vetterli  (KlingWe)
    Dann beginnt eine Saison auf Basis der Vorletzten. Wo liegt das Problem. Einfach ein paar Trainingspiele für diese Saison und Schluss. Sport ist doch die wichtigste Nebensache.
    1. Antwort von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
      Leute, welche dies nicht verstehen, sollten hier nicht kommentieren. In Amateur Fussballclubs (bin u.a. Gönner bei einem) ist der Frust drin. Denn man trainiert für die Meisterschaft, welche nun zum zweiten Mal abgebrochen wird. Keine Spiele heisst auch, dass Einnahmen für die Vereine fehlen und auch Nebenaktivitäten nicht stattfinden können (auch wichtig für die Vereine). Für finanziell angeschlagene Vereine kann dies auch das "Aus" bedeuten. Dann fehlt Kindern die Möglichkeit für diesen Sport.
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Wenn im Juni gespielt werden darf, könnte wenigstens die Vorrunde abgeschlossen werden. Nachher könnten (Cup-Runden) um Auf- Abstieg gespielt werden bis Mitte Juli. Wäre alles möglich wenn man will.
    1. Antwort von Werner Vetterli  (KlingWe)
      Wie soll das beim den Hallensportarten funktionieren.
  • Kommentar von Claudio Schwaller  (Bewoelkt)
    Ich verstehe nicht, wieso diese Saison unbedingt zu Ende gemurkst werden soll. Aufgrund der nur reduziert möglichen Training ist die Motivation nur bedingt vorhanden und dann sollte man innerhalb von 2-4 Wochen plötzlich wieder vollaufdrehen um je nach Verein 1-3 Spiele zu machen und dann ist es wieder vorbei? Ich behaupte, dass es wie bei der European Super League nur ums Geld geht, wenn auch in kleinerem Massstab.