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Mehr Freizeitverkehr auf den Strassen
Aus HeuteMorgen vom 17.07.2020.
abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
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Mobilität in Corona-Zeiten Das Auto hängt die Bahn ab

  • Die aktuellen Zahlen des Bundes zum Strassenverkehr zeigen im Vergleich zu 2019 mehr Freizeit-Verkehr und Staus auf gewissen Strecken, etwa in Richtung Graubünden.
  • Die Strecken mit erhöhten Staurisiken haben sich während der Coronakrise allerdings verlagert.
  • Gerade an Wochenenden kommt es seit Anfang Monat auf einzelnen Strecken zu deutlich längeren Staus im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Chico Koch vom Verkehrsdienst Viasuisse: «Der Freizeitverkehr, der hat deutlich zugelegt. Neuralgische Punkte gibt es im Berner Oberland, in der Zentralschweiz und natürlich auch im Bündnerland.»

Die aktuellen Strassenverkehrszahlen des Bundes zeigen denn auch, dass beispielsweise auf der Zürcher Westumfahrung am letzten Wochenende in Richtung Graubünden zehn Prozent mehr Fahrzeuge unterwegs waren als vor einem Jahr. Auf dem Berner Ostring in Richtung Berner Oberland war das Verkehrsaufkommen sogar fast um einen Fünftel höher als im Vorjahresvergleich.

Bergsee statt Meer

Benno Schmid vom Bundesamt für Strassen Astra interpretiert die Zahlen gegenüber SRF so: «Das deutet doch darauf hin, dass die Leute ihre Ferien, ihre Wochenenden in der Schweiz verbringen und entsprechend zu mehr Verkehr führen».

Das würden auch die Zahlen im Grenz- oder Transitverkehr untermauern, sagt Schmid: «Wenn wir beispielsweise Basel anschauen, haben wir am letzten Wochenende rund 20 Prozent weniger Verkehr. In Chiasso sind es rund 30 Prozent weniger Verkehr». Reiseziel also Bergsee statt Meer und das mit dem Auto.

ÖV profitiert nicht so sehr von der Ausflugswelle

Der öffentliche Verkehr scheint nicht im gleichen Masse von der inländischen Ferien- und Ausflugswelle zu profitieren.

Die neusten wöchentlichen Passagierzahlen der SBB zeigen im Vergleich zur «Vor-Corona-Zeit», dass die Züge im Regionalverkehr zu 70 Prozent und im Fernverkehr nach wie vor nur zu 60 Prozent ausgelastet sind. Für viele scheint das Auto bei Ferien und Freizeit wieder das Verkehrsmittel erster Wahl zu sein.

SRF 4 News, 17.7.2020, 6:00 Uhr

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75 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Dübendorfer  (pduebendorfer)
    Es ist ja auch schwierig, mit dem ÖV zu reisen, wenn im milliardenteuren Schnellzug am Wochenende von Bellinzona nach Zürich gerade einmal 4 Bikes mitgenommen werden! Die Maske ist dabei kein Problem.
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  • Kommentar von Henriette Rub  (Sylou)
    Ja das ist halt die Folge der Pandemie. Fahre ich mit ÖV, muss ich mich mit Maske demütigen und unterwerfen lassen. Mit dem Auto fahre ich von solchen Massnahmen befreit, ohne Gemotze von anderen Passagieren und deren Geplapper, Handymusik und Essensdüften usw. gemütlich an mein Ziel.
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  • Kommentar von Hans Fürer  (Hans F.)
    Die neue Vorschrift, auch in schwach besetzten Zügen und Bussen bei weit mehr als 2 Metern Abstand zueinander Maske tragen zu müssen, ist absolut überrissen und unverständlich. Verleidet einem so richtig, den seit Jahren so geförderten ÖV noch zu benutzen, wenn es irgendwie anders geht.
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