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Nach mehreren Wolfsrissen Kanton Waadt will Jungwölfe schiessen

  • Nach dem Kanton Graubünden sollen nun auch im Waadtländer Jura mehrere Wölfe geschossen werden. Der Kanton hat beim Bund die Bewilligung für den Abschuss von zwei Jungwölfen beantragt.
  • Seit der Sömmerung, die Mitte Juni begonnen habe, seien in der Region Marchairuz mehrere Kälber von Wölfen angegriffen worden, teilte das zuständige Waadtländer Departement mit.
  • Der Kanton sei sich der schwierigen Situation für die Landwirte bewusst – und sichere ihnen die Unterstützung zu, heisst es weiter.
Video
Archiv: Schafhirte verlieren Geduld mit dem Wolf
Aus SRF News vom 03.07.2021.
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Der Kanton ist der Meinung, dass die Bedingungen für den regulären Abschuss von zwei Jungwölfen aus dem Marchairuz-Rudel erfüllt sind. Die Generaldirektion für Umwelt verfolgt nach eigenen Angaben die Situation vor Ort in enger Zusammenarbeit mit der auf die Verbesserung des Nebeneinanders von Mensch und Wolf abzielenden Stiftung Landry und den Viehhaltern.

SRF 4 News, 02.08.21, 20:30 Uhr;

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Barrer  (Barrer)
    Ich vermute früher waren die Rinder, Schafe, Ziegen alle im Besitz von Hörnern und daher nicht ganz wehrlos bei einem Angriff von Wolf oder Hund. Aber die Hörner sind für eine wirtschaftliche Nutzung hinderlich und wurde den Tieren ausgebrannt oder weggezüchtet.
    1. Antwort von Vinzenz Böttcher  (AfroKaiser)
      Und weil das wilde Schaf vor Beginn der Züchtung vor über 4000 Jahren Hörner hatte, macht es aus deiner Sicht Sinn, wenn wir wieder alles auf eine schwer domestizierbare und weniger Ertrag bringende Spezies umstellen, für die man dann deshalb doppelt so viel Fläche braucht?

      Müssen wir jetzt also alle Tiere möglichst wehrhaft züchten, damit wir wieder große Raubtiere im Wald haben können? Wo ist da der Mehrwert?
    2. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Bin nich t so sicher ob die oftmals naturfernen, elitären (Städte)Wanderer wirklich so gerne einer hornbewehrten, wilden Mutterkuhherde mit Kälbern begegnen mächten, wenn sie schon Angst vor den Herdenschutzhunden haben! Würde annehmen, dass die Dosis Natur in der Kulturlandschaft für solche Betroffenen zu gross wäre
  • Kommentar von Daniel Müller  (Filter11)
    Dies ist vom Kanton Waadt eine sehr schlechte Idee. Erstens haben wir als Stimmbevölkerung Nein gesagt zum Abschuss von geschützten Tieren wie dem Wolf. Zweitens wünsche ich, dass mehr überprüft wird, wer aus welchem Grund, an welchem Ort Schafe haltet bzw. halten will. Diese ganze Schafhaltung in der Schweiz ist m. E. vielmals unsinnig, wenn nicht gar da und dort reine Folklore. Das muss aufhören. Als Wolf ist das natürlich super. Jeden Tag ein Apéro riche würde ich auch nicht ablehnen.
    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Die Stimmbevölkerung hat aber nicht Ja zum Ende der Schafwirtschaft gesagt - wahrscheinlich wäre das Resultat dieser Frage noch verheerender für Linksgrün als die beiden letzten nicht dehr realistischen Initiativen! Das Problem Wolf ist typisch für eine Gesellschaft in der die unangenehmen Aufgaben Natur, Biodiversität und Wolf an die Randgebiete delegiert werden, weil die Konsequenzen in den dichtbesiedelten Gebieten unbezahlbar wären. Typischer mittelalterlicher Ablasshandel per Stimmzettel!
    2. Antwort von Vinzenz Böttcher  (AfroKaiser)
      @Daniel: Und schweizer Volklore ist abzulehnen, wohingegen wir lieber große Raubtiere einführen. Denn jeder sollte immer Formulare ausfüllen müssen, warum er auf seinem Grund und Boden Schafe halten möchte, die seit Jahrhunderten (in denen es hier keine Wölfe gab) die Landschaft prägen.

      Fast bin ich überzeugt.
    3. Antwort von Daniel Müller  (Filter11)
      Herr Böttcher, der Wolf lebte auf dem Gebiet der Schweiz seit Jahrtausenden. Und eingeführt wird gar nichts. Die Wölfe kommen selber.
  • Kommentar von Brigitte Sponchia  (Brigitte Sponchia)
    In Afrika haben sie da geeignetere Mittel gefunden und dort geht es um Löwen, vielleicht sollte man dort mal nachfragen, anstelle immer nur in die Natur einzugreifen. Natürlich sollen Schafe auch geschützt werden- es geht aber intelligenter als immer nur Abzuschiessen