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Nach Razzien in drei Kantonen Untersuchungshaft für IS-Sympathisanten aus der Schweiz

  • In einer Operation gegen den Terrorismus sind Anfang dieser Woche sechs Erwachsene und mehrere jugendliche IS-Sympathisanten festgenommen worden.
  • Für zwei der Beschuldigten wurde nun Untersuchungshaft für die vorläufige Dauer von drei Monaten gutgeheissen.
  • Dies habe das zuständige Zwangsmassnahmengericht entschieden, wie die Bundesanwaltschaft auf Anfrage von SRF erklärte.
  • Vier weitere erwachsene Beschuldigte wurden inzwischen einvernommen und wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Video
Aus dem Archiv: Operation gegen den Terror
Aus Tagesschau vom 29.10.2019.
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Die bei den Hausdurchsuchungen Festgenommen werden verdächtigt, gegen das Bundesgesetz über das Verbot der Gruppierungen Al-Kaida und Islamischer Staat (IS) sowie verwandter Organisationen verstossen zu haben.

Verurteilter IS-Rückkehrer

Bei einem der sechs erwachsenen Beschuldigten handelt es sich um einen IS-Rückkehrer, der in der Schweiz schon wegen Verstosses gegen das IS-Gesetz rechtskräftig verurteilt worden ist. Weitere Angaben macht die Bundesanwaltschaft nicht.

Es dürfte sich jedoch um einen Mann aus Winterthur handeln. Dieser war Ende 2014 in die Schlagzeilen geraten, als er zusammen mit seiner jüngeren Schwester nach Syrien reiste, um sich der Terrormiliz IS anzuschliessen. Beide waren Anfang dieses Jahres zu bedingten Haftstrafen verurteilt worden.

Video
Aus dem Archiv: Bedingte Haftstrafen für IS-Geschwister
Aus Tagesschau vom 27.02.2019.
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Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass die Verdächtigen einen konkreten Terroranschlag in der Schweiz geplant hätten, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft gegenüber SRF.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Noch nicht begriffen,
    diese Bewegung, irregeleitete Religion,
    kann nicht mit Gefängnis oder durch
    richterliche Urteile, ausgerottet werden
    Wie, da fehlt mir eine
    brauchbare Lösung
    Sicher muss im Ursprungsland angesetzt werden
    In erster Linie muss die Geldquelle Saudi
    Arabia trocken gelegt werden
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  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    Die Ideologie ist immer noch präsent, aber es müssen wohl zuerst Attentate begangen werden, bevor das Übel endlich an der Wurzel gepackt, die Verbreitung konsequent verboten wird. Lt NZZ kam einer nach seiner Rückkehr in ein Deradikalisierungsprogramm.Aber selbst nach seiner Kuschelverurteilung im 2.19, verbreitete er weiter seine extremist.Vorstellungen. Nazi, IS-Sympathisanten, Salafisten, IZRS ua schaden der Allgemeinheit u.gehören mE genauso verwahrt wie zB ein Brian...od.eben ausgewiesen.
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  • Kommentar von Bert Kramer  (Bertkramer)
    Einer sei schon verurteilt? Und wieso läuft der herum? Solche Leute gehören ausgeschafft, um die Bevölkerung zu schützen. Sonst erscheint die Aktion lächerlich!
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