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Ansturm ins Tessin über Ostern
Aus HeuteMorgen vom 26.03.2021.
abspielen. Laufzeit 02:19 Minuten.
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Ostern feiern im Süden Das Tessin bereitet sich auf die Ostertouristen vor

Es bahnt sich ein Touristenstrom in den Süden an. Die Tessiner Behörden sind besorgt, Hoteliers reiben sich die Hände.

«Bitte, bleiben Sie Zuhause!» Das sagte der Tessiner Regierungspräsident Norman Gobbi vor einem Jahr, als er die Deutschschweizer darum bat aufgrund der schwierigen Pandemiesituation, über Ostern nicht ins Tessin zu kommen.

Ein Jahr später ist die epidemiologische Lage zwar viel besser, die Pandemie aber noch lange nicht ausgestanden. Wegen der unsicheren Lage im Ausland zieht es diesmal nun viele Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer ins Tessin.

Fast komplett ausgebuchte Hotels

Tessiner Hotels werden bereits stark gebucht, vor allem solche mit Restaurant und Wellness. Der Vizepräsident von Hotellerie-Suisse, Urs Zimmermann, spricht von einer derzeit aussergewöhnlich hohen Hotelauslastung. In gewissen Hotels hätten nun sogar zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden müssen.

Besonders gut gebucht sind Hotels in Locarno und Lugano. Auffällig dabei sei, dass es eine stärkere Nachfrage nach 4- und 5-Sternhotels gebe als in normalen, krisenfreien Zeiten. Die Menschen hätten ganz klar Nachholbedarf, meint der Vizepräsident von Hotelleriesuisse.

Die Gäste seien bereit mehr Geld auszugeben, als in anderen Jahren. Es werden weniger gefragt, was ein Zimmer koste, sondern, welcher Service angeboten werde. Hotels ohne Wellnessbereich oder Restaurant werden dementsprechend weniger nachgefragt.

Überfülltes Tessin erwartet

Sehr stark gefragt sind auch die Ferienwohnungen und Ferienhäuser im Tessin. Die Online-Ferienhausplattform e-domizil spricht von einer Buchungszunahme von bis zu 60 Prozent gegenüber 2019.

Zu den Übernachtungsgästen kommen noch die Tagesausflügler hinzu, die dank der Neat nun noch schneller in Lugano und Locarno sind.

Angesichts der sich anbahnenden Touristenströme mahnen die Tessiner Behörden die Sicherheitsbestimmungen unbedingt einzuhalten. In weiser Voraussicht haben sie in Ascona, Lugano und Bellinzona ein Maskenobligatorium in der Innenstadt festgesetzt.

Derzeit wird zudem darüber diskutiert, Picknick-Zonen für Touristen einzurichten. So sollen alle – Tessiner und Touristen – möglichst ärgernisfrei und gesund durch die Ostertage kommen.

SRF 4 News, Heute Morgen vom 26.03.2021, 06.00 Uhr

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Feuz  (F. Feuz)
    Und —- zugegeben, das wäre allerdings noch viel, viel schwieriger: Versuchen wir, destruktive Artikel nicht mehr zu kommentieren und beim Lästern „über die zu Bern“ zurückhaltender zu sein. Taskforce, BAG, BR haben meistens gut reagiert. Mit kritikfreudiger Besserwisserei besiegt die Menschheit Covid-19 nicht. Wir unterstützen damit nur die Autoren und Politiker bei deren Jagd um Einschaltquoten, Auflageziffern und Wahlresultaten.
    1. Antwort von Joel Karrer  (Joel Karrer)
      Genau so. Einfach ein kleines Danke ;)
    2. Antwort von Susanne Saam  (Biennoise)
      Gerne schliesse ich mich dem Dank von Joel Karrer an!
  • Kommentar von Yves Burkhardt  (YB)
    Dann wird das ja wohl ein toller Superspreader-Event werden in der Schweizer Sonnenstube. "Danke" allen, die sich daran beteiligen und damit weiterhin für Einschränkungen "besorgt" sind. Unsere Egoisten-Gesellschaft hängt mir so etwas zum Hals heraus.
    1. Antwort von Angela Doppelhofer  (AnDoHo)
      Sie dürfen ja gerne zu Hause bleiben!
      Freuen über die sonnigen Ostertage kann man sich von überall her.
      Nur “Ârger” sollte man vermeiden, dass schadet dem Immunsystem.
      Frohe Ostern!
  • Kommentar von wolf gir  (lefti)
    Habe meine Buchung storniert
    Nicht wegen der vielen Touristen, sondern der Maskenpflicht im Freien
    Will ungefiltert atmen können
    1. Antwort von Peter Meier  (pmeier)
      Habe gebucht, WEGEN dem Maskenpflicht im Freien. Die Behörden beweisen, dass sie verantwortungsvoll handeln können.
    2. Antwort von Andi Raschle  (aras)
      Herr Meier: Das heisst dann also, dass alle die jetzt ins Tessin fahren offenbar Maskenfestischisten sind... Dazu muss aber niemand ins Tessin. Es gibt auch einschlägige Webshops mit "edlen" Gesichtsschalldämpfer aus Leder.
    3. Antwort von Peter Meier  (pmeier)
      Raschle, trage die Maske nicht weil ich es liebe, sondern als Massnahme gegen den Virus. Schwer zu kapieren, ich weiss.
    4. Antwort von Kevin Camenzind  (Alex.A)
      @Peter Meier Die Maske pflicht bringt uns ja viel wenn die Zahlen Linear bleiben und das schon seit einem Monat. Restaurants wurden wegen steigender Zahlen geschlossen aber die Zahlen sagen aus das es nicht die Restaurants schuld sind an den steigenden Zahlen. Zudem hatt die Behörde bewiesen das sie sich selbst wiederspricht und fehler natürlich nur dementiert und von sich weist.
    5. Antwort von Andi Raschle  (aras)
      Herr Meier: Die Sinnhaftigkeit der Maske im Freien ist weder erwiesen noch ist ein statistisch signifikanter Einfluss wahrzunehmen. Insofern ist es tatsächlich schwer zu kapieren, dass man eine Maskenpflicht im Freien als zielführend ansieht...