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Coronatests kosten zwischen 137 und 216 Franken
Aus Espresso vom 16.10.2020.
abspielen. Laufzeit 04:25 Minuten.
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Preise vergleichen lohnt sich Coronatest: Grosse Unterschiede für Selbstzahler

Wer für die Feriendestination einen negativen Coronatest braucht, sollte den Preisvergleich machen.

Ein Paar aus dem Kanton Uri freut sich auf Tauchferien in Ägypten, welche trotz Corona möglich sein sollen. Nur einen negativen Coronatest müssen die beiden bei der Einreise vorlegen, dann steht dem Urlaub nichts im Weg. Und so fragen sie beim Kantonsspital Uri nach, wie hoch der Preis für einen Coronatest sei. 275 Franken! Das Paar traut seinen Ohren nicht. Und ärgert sich erst richtig, als es eine Umfrage bei verschiedenen Spitälern macht und feststellt: Die Preise bewegen sich zwischen 137 und über 200 Franken.

Grosse Preis-Unterschiede und interessante Erklärungen

Die Ägypten-Reisenden sagen gegenüber dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso»: «Wir sind zu zweit, aber was macht da eine vierköpfige Familie? Die teuren Tests fressen doch gleich das Ferienbudget weg!»

Auch «Espresso» macht die Probe aufs Exempel und stellt fest, dass die Preise in über einem Dutzend Spitälern tatsächlich sehr unterschiedlich sind. Auf Nachfrage rechtfertigen «teurere» Spitäler ihre hohen Preise damit, dass man sich an den Tarifen für Notfälle im Tarmed orientiere, oder dass man eine Pflegepauschale und einen Betrag für die Falleröffnung verrechne. Oder, dass im Preis auch noch ein Arztgespräch dabei sei.

Die Preise für Selbstzahler für Coronatests der einzelnen Spitäler finden Sie in der nachfolgenden Tabelle. Wichtig: Die Preise können jederzeit ändern und von den Institutionen angepasst werden. So hat auch das Kantonsspital Uri zwischenzeitlich den Preis auf 216 Franken gesenkt.

Die wichtigsten Informationen zum Coronavirus:

Espresso, 16.10.2020, 08:13 Uhr

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    Das Schweizer Virus, ich meine das Abzocker Virus, reagiert immer wieder extrem schnell. Preissenkung, preisanpassung oder vernünftige Preis Gestaltung habe da keine Chance. Echt erstaunlich.
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  • Kommentar von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
    Wer jetzt noch herumreist sollte wegen sträflicher Dummheit die nächsten sechs Monate in der Schämecke verbringen.

    Oder vor der Abreise ein Depot hinterlassen für alle potentiellen Behandlungskosten und Folgekosten für die zehntausend Menschen welche sie potentiell im Zielland und im Herkunftsland in Quarantäne, Spital, oder Grab befördern.
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    1. Antwort von Hans Peter  (Byron)
      Und "herumreist" lässt sich - wenn ich Ihren Vorschlag aufnehmen darf - sicher auch durch "raucht", "zuviel trinkt", "ungesund isst", "zuwenig schläft" etcetc. ersetzen ? Sind ja alles Dinge, welche hochgradig ungesund sind und über die KK auch die Nichtkonsumenten belasten... Ist für viele offensichtlich undenkbar, dass es zum Herumreisen triftige Gründe gibt. Umsomehr als sich viele Auslandreisen aus der CH ja von einem Risikogebiet wegbewegen :-)
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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Der Bund hat andere Probleme zu lösen, als den Kosten für private Tests nachzugehen. Wer für sein Privatvergnügen wie Ferien, Städtereisen einen Test braucht, um die Quarantäne zu vermeiden, soll sich selber darum kümmern. Es gibt Vergleichsdienste im Internet. Die vom Bund bezahlten Tests, die einige Mitbürger bereits beim kleinsten Hüsteln oder Halsweh im Excess machen, kosten uns Steuerzahler bereits genug.
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    1. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      @Leu: Bezüglich Ferienreisen stimme ich Ihnen zu - da sollte sich jeder überlegen, ob dies in der Pandemie nötig ist. Ansonsten jedoch, stimme ich nicht zu. Weshalb sollte der Höchstpreis vom Bund nicht auch für private Tests gelten? Übrigens übernimmt der Bund nur die Kosten der Testungen, wenn ärztlich indiziert und angeordnet. Denke das können wir den Ärzten überlassen, wann diese das für nötig halten. Vergleichsdienste im Internet für die Kosten von Testungen? Wo gibt es das?
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    2. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      @Leu: Sollte es bei Testungen in der Preisgestaltung dann ähnlich laufen wie bei den Masken? Je weniger verfügbar, desto teurer? Selbst jetzt sind Masken noch immer viel teurer, als vor der Pandemie. Für mich unverständlich, wenn der Bund für sich Höchstgrenzen des Preis bei den Testungen angibt, doch für Selbstzahler gilt das nicht. Und ich setze nicht gleich jeden unter den Verdacht, er tue dies wegen Reiseverkehr, sondern es könnte auch andere Gründe geben sich testen zu lassen.
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    3. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      @Leu: Bezüglich Ferienreisen stimme ich Ihnen zu - da sollte sich jeder überlegen, ob dies in der Pandemie nötig ist. Ansonsten jedoch, stimme ich nicht zu. Weshalb sollte der Höchstpreis vom Bund nicht auch für private Tests gelten? Übrigens übernimmt der Bund nur die Kosten der Testungen, wenn ärztlich indiziert und angeordnet. Denke das können wir den Ärzten überlassen, wann diese das für nötig halten. Vergleichsdienste im Internet für die Kosten von Testungen? Wo gibt es das?
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    4. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @Beate Rieger: Der Bund kann nicht für alles die Nanny sein. Corona kostet uns bereits gegen 100 Mrd. Fr. Das ist eine unglaubliche Summe. Damit könnten Sie die Schweizer Armee, inklusive Kampfflugzeuge, für die nächsten 20 Jahre finanzieren. Der Bund soll seine Ressourcen dort einsetzen wo Not ist; und nicht überall. Wenn Sie mit Höchstpreisen anfangen, kann es sein, dass es dann irgendeinmal keine Test mehr gibt. Wenn schon, sollte man auch Tests im Ausland akzeptieren. Dies ergäbe Preisdruck.
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