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Radiostudio Bern soll zügeln Ständeratskommission will SRG-Teilumzug nicht stoppen

  • Die ständerätliche Fernmeldekommission (KVF) will die Pläne der SRG, einen Teil des Radiostudios von Bern nach Zürich zu verlegen, nicht durchkreuzen.
  • Sie empfiehlt eine entsprechende parlamentarische Initiative von Beat Vonlanthen (CVP/FR) deutlich zur Ablehnung.
  • Der Initiant möchte im Radio- und Fernsehgesetz verankern, dass die SRG «im Bereich Information in der deutschen Sprachregion die audiovisuellen Angebote schwergewichtig am Standort Zürich und die Audioangebote schwergewichtig am Standort Bern» produziert.
Video
Aus dem Archiv: Protest gegen den Umzug von Bern nach Zürich
Aus 10 vor 10 vom 30.08.2018.
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Dieser Passus sollte dann auch im neuen Bundesgesetz über elektronische Medien (BGeM) Eingang finden. Die KVF lehnt die Idee mit 12 zu 1 Stimmen ab, wie die Parlamentsdienste mitteilten. Der Entscheid fiel nach einer Aussprache mit einer Vertretung der SRG. Sie nehme zur Kenntnis, «dass die SRG den Herausforderungen der Digitalisierung verantwortungsvoll Rechnung trägt».

Ausserdem schätzt die Kommission es, «dass die SRG ihre Sparbemühungen insbesondere auf die Infrastruktur und die Administration konzentriert und nicht auf das journalistische Angebot». Sie erkenne daher keinen politischen Handlungsbedarf.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Schon komisch: Obwohl die No Billag massiv abgelehnt wurde wird der SRG ein fettes Sparprogramm auf gezwungen. Und wenn sie dann spart, und sie macht das wie alle Firmen durch Standortreduktion, dann passt‘s auch nicht. Wenn sie aber die 200 Mio nicht einsparen darf bedeutet das, dass die rechtspopulistische Politik die SRG in den Ruin treiben will um so, hinten rumm, ihr Billag Abstimmungs Desaster wieder gut zu machen. Ich sage nur: Achtung freie Schweiz. Die wollen uns die SRG weg nehmen!