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Verdacht auf Corona-Virus Kind in Neuenburg unter Quarantäne

  • Im Kanton Neuenburg ist ein zehnjähriges Kind wegen einer möglichen Infektion durch das Corona-Virus unter Quarantäne gestellt worden.
  • Der Kantonsarzt hat diesen Entscheid gefällt, wie der Kanton mitteilte.
  • Das Kind war in Frankreich mit einer Person in Kontakt gekommen, die sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert hatte.
Video
Corona-Virus – wie weiter?
Aus Puls vom 03.02.2020.
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Das Kind sei am 5. Februar während Skiferien in der Haute-Savoie mit einer am Corona-Virus erkrankten Person in Kontakt gekommen. Seine Eltern hätten am Montag das Neuenburger Spitalnetz konsultiert.

Der Neuenburger Kantonsarzt hat nach Rücksprache mit den französischen Gesundheitsbehörden und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine zweiwöchige Quarantäne für das Kind verfügt. In dieser Zeit muss das Kind zu Hause bleiben, und sein Zustand wird jeden Tag durch eine Krankenschwester kontrolliert.

Der Knabe habe zwar keine Symptome einer Erkrankung gezeigt, trotzdem hätten sich die Eltern Sorgen gemacht. Sie hatten aus den Medien erfahren, dass in der Haute-Savoie in letzter Zeit insgesamt fünf bestätigte Coronavirus-Fälle aufgetreten sind.

Sendebezug Puls, 3. Februar 2020

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Jonathan Merz  (Jondalf)
    Was mich vor allem interessiert: Warum war die infizierte Person, die mit dem Kind in Kontakt gekommen ist, nicht unter Quarantäne?
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    1. Antwort von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
      Weil man auch nicht jede grippeerkranke Person unter Karantäne stellt. Und etwas anderes als eine virale Erkrankung ist die Coronainfektion auch nicht.
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    2. Antwort von Jonathan Merz  (Jondalf)
      @weiterdenken: Es geht mir im wesentlichen gar nicht darum, alle erkrankten Menschen per se unter Quarantäne zu stellen. Es stellt sich viel mehr die Frage, warum bereits Infizierte einer bestimmten Krankheit, in diesem Falle des mysteriösen Corona-Virus, frei herumlaufen und man dann die unter Quarantäne steckt, bei denen der Verdacht besteht, dass sie ebenfalls angesteckt wurden. Macht doch keinen Sinn?
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    3. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Herr Merz, zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit liegen 14
      Tage. Als dann Verdacht bestand, kamen die 5 Engländer in Quarantäne.
      Und in der Zeit vor ihrer Quarantäne, waren sie ansteckend. Das wird man nie ganz verhindern können, weil die ersten Anzeichen auch ein grippaler
      Infekt sein kann. Da hier eine Person, sich im asiatischen Raum aufgehalten hatte, mussten alle in Quarantäne..
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  • Kommentar von Michelle Kübler  (Midekue)
    Nur das Kind in Quarantäne? Kann ich mir jetzt fast nicht vorstellen ;-)
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Laut Information von Tagesschau.de und Spiegel, sind alle fünf Briten
      In Quarantäne. Das Kind soll keinerlei Symptome gezeigt haben und nur die Eltern haben zur Vorsicht das Kind untersuchen lassen. Es ist jetzt auch zu Hause in Quarantäne in Neuenburg. Da die Ansteckungszeit bis zu 14 Tagen dauert, war das doch ein vernünftiger Weg der Eltern. Eine
      Vorsichtsmassnahme nicht mehr.
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  • Kommentar von Pirmin Koch  (Preemz)
    Ich bin eindeutig kein Arzt, aber kann man das Virus im Blut nicht nachweisen? So dass man ohne Symptome sieht ob man das Virus trägt oder nicht.
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    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Das kann man und zwar mit der Polymerase Kettenreaktion (PCR). Chinesische Biochemiker hatten am 7.1.2020 die DNA Sequenz (ssDNA) des Virus Publiziert und an die entsprechenden Labors rund um die Welt geschickt. ab da konnte jeder Biochemie Student oder interessierte Laie mit den entsprechenden Bioinformatischen Tools sich einen Analyse Kit basteln. Das wurde auch reichlich gemacht. Folglich ist es aktuell einfach das Virus zu identifizieren.
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    2. Antwort von Willi Meier  (wm)
      @Andreas Müller: Also so einfach ist es auf keinen Fall, das neue Coronavirus nachzuweisen. Es braucht dazu Spezialkenntnisse und Erfahrung, die lange nicht jedes (Spital)Labor hat.
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    3. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Natürlich ist es einfach Herr Meier. ich muss nur die PCR Primer bestellen und Zugang zu einem Thermocycler haben. Sobald ich die Probe habe ist das Virus in einer Stunde identifiziert. Solche Sachen haben wir mit den Studenten im Praktikum geübt.

      Oder man schickt die Proben einfach an ein Auftragslabor (Unilabs, Violier, Medics usw.), für die ist das Routine.
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    4. Antwort von Georg Schneider  (Merguez)
      Herr Müller hat das schon richtig geschrieben: Mittels (RT)-PCR kann der Erreger relativ schnell nachgewiesen werden. Nur werden dazu i.d.R. nicht Blutproben sondern Nasen-Rachenabstriche, BAL-Proben oder Sputumproben verwendet. Der indirekte Erregernachweis (Blutprobe) mittels Antikörper-Nachweis steht momentan meines Wissens noch nicht zur Verfügung. Auch werden die Analysen meines Wissens momentan eben nicht von den Unilabs oder anderen sondern nur von den Referenzlaboren durchgeführt.
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    5. Antwort von Willi Meier  (wm)
      @Merguez: Eben, nur die Referenzlabors haben die nötigen Kenntnisse und Erfahrung, um den Test (inklusive korrekte Kontrollen) durchführen und vor allem auch richtig interpretieren zu können.
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    6. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      In der Schweiz befindet sich das Auftragslabor in Genf und wurde sofort
      Nach ersten Angaben über das neue Virus eingerichtet. Alle Abstriche
      Werden dort innerhalb von einem Tag untersucht. War hier in einem Beitrag
      nachlesbar.
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