Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Vor allem nach Europa wurde mehr Kriegsmaterial exportiert abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
Aus Heute um Vier vom 16.07.2019.
Inhalt

Verkauf in 57 Staaten Schweizer Waffenexporte legen zu

  • Schweizer Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2019 Kriegsmaterial im Wert von fast 273 Millionen Franken exportiert.
  • In der entsprechenden Vorjahresperiode war mit 205 Millionen Franken noch deutlich weniger Kriegsmaterial ausgeliefert worden.

Mit 116.4 Millionen Franken machten im ersten Semester 2019 Panzer und andere Landfahrzeuge den grössten Anteil an den Exporten aus, wie aus den vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publizierten Zahlen hervorgeht. Es folgen Munition für Waffen und Hand- und Faustfeuerwaffen jeglichen Kalibers mit einem Wert von 75.7 Millionen Franken sowie bemannte und unbemannte Luftfahrzeuge inklusive entsprechende Triebwerke (24.6 Millionen Franken).

Auf der aktuellen Liste der Exportländer figurieren 57 Staaten. Dabei handelt es sich jeweils um das Bestimmungsland – also jenes Land, in dem die Ware «verwendet oder vor einer allfälligen Wiederausfuhr verarbeitet, veredelt oder sonst wie verarbeitet wird», wie das Seco festhält.

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) zeigte sich in einer Mitteilung besorgt über den Anstieg der Kriegsmaterialexporte. Einzelne Exporte, etwa nach Pakistan, seien im Hinblick auf den Jemen-Konflikt besonders problematisch. Nach Pakistan wurde im ersten Halbjahr Schweizer Kriegsmaterial im Wert von 13.3 Millionen Franken exportiert.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

37 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Bevor man hyperventiliert, soll man sich erst die Relationen anschauen. 273 Millionen ist global gesehen ein Sandkorn am Strand. Alleine die Migros macht bereits in einer halben Woche so viel Umsatz. Die Welt ändert sich nicht, mit oder ohne die Schweiz. Punkt!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Solange dieses Zeugs nach Europa geht und wir umgekehrt unserer "Knarren" für unseren grünen Verein dort beziehen, dann ist das halt so. Wenn wir aber mit kriegschürenden und kriegführenden Staaten Waffenhandel betreiben hört dieser "Spass" definitiv auf. Rollt dann aus diesen Regionen eine Flüchtlingswelle auf uns zu, dann wird es erst recht völlig primitiv, echt widerlich!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Gerd Schlehuber  (Frank Tauber)
    Der Tod ist ein gutes Geschäft.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen