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Appenzell Innerrhoden: Knatsch wegen Wahlplakaten
Aus Schweiz aktuell vom 30.09.2019.
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Streit um Wahlplakate «Klarer Bruch der Innerrhoder Tradition»

Was in allen anderen Kantonen zu jedem Wahlkampf gehört, ist in Appenzell Innerrhoden verpönt: das Wahlplakat. Seit Jahren verständigen sich die Parteien und wichtigen Verbände regelmässig vor den Wahlen darauf, keine Plakate aufzuhängen.

SVP verstösst gegen die Abmachung

Auch für den Nationalratswahlkampf wurde dieses ungeschriebene Gesetz erneut beschlossen. Nun hat der SVP-Kandidat Ruedi Eberle gegen diese Regel verstossen und zwei Plakate mit seinem Konterfei aufgehängt. Dies stösst bei der politischen Konkurrenz auf Unverständnis und Empörung.

Medienmitteilung der CVP

In einer Medienmitteilung empört sich der Vorstand der CVP über das Vorgehen der SVP. Es handle sich um einen klaren Bruch mit der politischen Tradition in Innerrhoden, heisst es dort. Dabei habe sich die SVP in einem Commitment im Frühling ebenfalls bereit erklärt, auf Plakatwerbung zu verzichten. SVP-Kandidat Ruedi Eberle erklärte auf Nachfrage des Regionaljournals Ostschweiz, zwar sei der Präsident der SVP, aber nicht er beim Treffen damals dabei gewesen. Ausserdem habe er nur zwei Plakate aufgehängt.

Audio
Wahlwerbung unter der Brücke
01:40 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 27.09.2019.
abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von S. Borel  (Vidocq)
    Ausgerechnet die SVP... bricht eine Ur-Tradition... na diese Partei muss ja sowas von verzweifelt sein...
    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      S. Borel wenn ich all die Kommentare hier und in andern Foren lese, wie bös doch die SVP ist und Vorwürfe einstecken muss, von den Übermächtigen Parteien,könnte es tatsächlich sein,dass es zum verzweifeln ist.Die bürgerlichen Parteien sind immer weniger bürgerlich, die linke immer mehr Wirtschaftsfreundlich,es wird sich zeigen in einigen Jahren, was mit der CH geschieht.Für mich ist es nach wie vor so,dass keine einzige Partei den Heiligenschein trägt. Parteienkämpfe werden wohl nie enden.
    2. Antwort von M. Gall  (Galli)
      @Marlies Artho

      Sie meinen mit weniger bürgerlich aber nicht linker oder?
  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Er habe nur zwei Plakate auf gehängt. Wann beginnt Unrecht? Ab wann ist ein Verhalten ein Verstoss gegen geltende Regeln und Abmachungen? Das sollte doch gerade die SVP am besten wissen. Sie, die gegen über ihren Kritikern und nicht Genehmen am lautesten lärmt das man das Schweizer Recht schützen müsse. Für mich ist dieses Verhalten selbstgerecht und gehört rigoros sanktioniert.
    1. Antwort von U. Salzmann  (pfefferusalz)
      Die Sanktionierung folgt Ende Oktober an der Urne.
  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Der SVP Mann hat gegen das Gesetz verstossen,dies ist nicht akzeptabel.So weiss ich eine andere Geschichte, wo ein Bauer ein SVP Plakat legal aufgehängt hatte und von andern Parteien gerügt wurde und er dies entfernen musste. Das gleiche geschah in Zürich, als jemand ein SVP Plakat aufgehängt hatte. Dies ist leider die andere Seite der Medaille. Denke am besten wäre überhaupt keine Plakate mehr aufzustellen egal von welcher Partei. Es gibt ja die Medien, oder Facebook wo Werbung gemacht wird.
    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      Korr. legal meine ich in einem andern Kanton.
    2. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      hmm: muss nochmals korrigieren, Zürich stimmt, der andere Kanton war St.Gallen, so nun hoffe ich, dass es verständlich ist. Dass ich mit der Mehrheit der Ablehner rechnen muss, ist für mich klar, wie das Amen in der Kirche.Werde weiterhin meine Beobachtungen schreiben, die so vor gekommen sind. Nüd für unguet.