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Grüne wollen in den Ständerat
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 29.07.2019.
abspielen. Laufzeit 03:59 Minuten.
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Ständeratswahlen St. Gallen Franziska Ryser soll für die Grünen den Sitz holen

Die Grünen setzen auf die «Jugend» und wollen mit Franziska Ryser einen Ständeratssitz erobern.

Franziska Ryser hat Jahrgang 1991. Sie politisiert seit sechs Jahren im St. Galler Stadtparlament und hat dieses auch schon präsidiert. Am Montag hat die 27-jährige ETH-Ingenieurin und Doktorandin ihre Kandidatur für den Ständerat bekannt gegeben.

Franziska Ryser

Franziska Ryser

Ständeratskandidatin Grüne St. Gallen

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Franziska Ryser hat an der ETH Zürich Maschinenbau studiert und ist dort zurzeit Doktorandin. Bei der Ryser Optik AG präsidiert sie den Verwaltungsrat.

Franziska Ryser hat Jahrgang 1991. Sie politisiert seit sechs Jahren für die Grünen im St. Galler Stadtparlament. Sie gilt als grosses politisches Talent und hat wesentlich zur Weiterentwicklung der jungen Grünen im Kanton St. Gallen beigetragen.

Ryser selber sagt zu ihrer Kandidatur: «Es braucht den Willen, sich in verschiedene Themen einzuarbeiten, unterschiedliche Meinungen anzuhören und sich anschliessend entschlossen für nachhaltige und damit generationenübergreifende Lösungen einzusetzen.» Mit diesem Verständnis von Politik will sich Ryser in Bern für eine starke Ostschweiz einsetzen.

Ein «Weiter-wie-bisher» reicht nicht aus, das gilt insbesondere für die Klimakrise.
Autor: Franziska RyserStänderatskandidatin Grüne St. Gallen

Ein «Weiter-wie-bisher» reicht für Franziska Ryser nicht aus. Das gelte insbesondere für die Klimapolitik. Die Grünen St. Gallen reagieren mit der Kandidatur Rysers auf eine gesellschaftliche Dynamik. Als junge Frau und als Vertreterin einer umweltbewussten Partei hat Franziska Ryser gute Chancen, von der grünen Welle zu profitieren, die infolge der Klimaproblematik an Fahrt aufgenommen hat.

Begehrte St. Galler Ständeratssitze

Am 20. Oktober kommt es zu einer Kampfwahl um die beiden St. Galler Sitze in der kleinen Kammer. Die bisherigen Ständeräte Benedikt Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP) treten wieder an. Nebst Franziska Ryser kandidieren bis jetzt auch Marcel Dobler (FDP) und Roland Rino Büchel (SVP) für den Ständerat.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    ein junges frisches gesicht, dass der schweizer polit landschaft sicher außerordentlich gut tun wird. allerdings sollte man auch von den grünen, keine wunder erwarten, denn solange ein großteil der bürger keine verantwortung übernimmt, bleibt es schwierig.
    1. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Na ja, wenn man sich mit einem jungen, frischen Gesicht zufrieden gibt. Hab da doch noch paar andere Ansprüche. Sie wird es schwierig haben.
    2. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Camenisch: Lesen Sie bei Koni irgend eine Schuldzuweisung? Ich nicht!
    3. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      @bauchli. immerhin hat sie in ihren jungen jahren schon mal ein hohes maß an geistiger reife nachgewiesen, denn dr. ing. wird man nicht mal eben so. bin mir aber sicher, dass eine solche oder vergleichbare "reifeprüfung" parteiübergreifendend nicht immer, manchmal sogar eher selten gegeben ist ;)
      ihre ansprüche, die sie an politiker einer gewissen partei stellen, will ich mir gar nicht ausmalen. übrigens danke nochmal für die wunderbare vorlage. das wäre sonst komplett unter gegangen.
    4. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Henchler: Wenn Sie sich etwas nicht ausmalen wollen, dann tun und erwähnens Sie es doch ganz einfach nicht! Aber nehme an, Sie wollten auf mein Stimmverhalten, Stimmrecht hinweisen, das Sie gar nicht kennen. Immerhin habe ich als Eidgenosse eines!
    5. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      @brauchli sagt ein SVPler der zufrieden ist mit heisser Luft und Gesetzen gegen Konsumenten, Arbeiter und Mieter
    6. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Fretz: Was Sie mir in einem einzigen Satz Alles zu unterstellen versuchen, ist eine "reife" Leistung.
  • Kommentar von Konrad Schläpfer  (Koni)
    Ich wähle die Grünen, weil ich eine offene Schweiz will, ohne Grenzen und mit Einwanderungsmöglichkeit für alle. Nur so können wir die Natur vor Übernutzung Schützen und die Welt retten.
    1. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Migration und Naturschutz hat nichts miteinander zu tun. Das wird auch nicht dadurch besser, dass sie genau das Gegenteil von dem schreiben was sie denken.
    2. Antwort von Daniel Bucher  (DE)
      die Zustimmer haben ihre Ironie nicht verstanden :-)
    3. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Koni. Wenn es auch ironisch gemeint ist, ihr Rezept von Grenzen schliessen und Einwanderung stoppen, hilft nicht darüber hinweg, dass sie auch ihr eigenes Verhalten anschauen müssen. Schuldzuweisungen helfen nicht viel.
    4. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Ich habe noch nie einen Grünen sagen hören ich will eine Offene Schweiz ohne Grenzen. Sie würden uns besser mal erklären wer denn keine Kinder mehr bekommen darf Koni? Wer darf anfangen damit ihr Schreckgespenst überbevölkerung abnimmt?
    5. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Huwiler: Migration u. Naturschutz sollten aber etwas miteinander zu tun haben. Im optimalen Fall. Migration und Naturzerstörung hingegen nicht. Auch im optimalen Fall. Ich weiss, für den einen oder andern etwas schwierig.
    6. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Stalden: Sie nicht? Komisch, da kennen wir wohl völlig unterschiedliche Grüne. Bis hin zu solchen, die allen Ernstes noch behaupten, die Einwanderer würden uns "grün" helfen.
    7. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      @Brauchli Sie sollten weniger Blocher Kassetten hören. Käme weniger Unfug