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Legende: Video Gelateria-Boom: Rentabel nur im Sommer abspielen. Laufzeit 04:04 Minuten.
Aus 10vor10 vom 03.09.2019.
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Zu kalt für ein Gelato Wie Eisdielen überwintern

Das Geschäft läuft im Sommer auf Hochtouren – im Winter schliessen die meisten Gelaterien jedoch ihre Türen. Die Gelatieri glauben an einen Trendwechsel.

Wasabi, Aprikose, Ingwer und Kurkuma: Bei den Geschmacksrichtungen kennen viele Schweizer Gelaterien kaum Grenzen. In den Städten haben sich in den letzten Jahren viele neue, kleine Eisdielen etabliert. Was sie eint, ist die handgemachte Herstellung verschiedenster Glacé-Sorten.

Im Sommer laufen die Geschäfte, im Winter kaum. «Im Winter machen wir den Laden zu», sagt Paulo Bote von der Gelateria Hasta. Die Walliser Glace-Manufaktur betreibt in Zürich zwei Filialen. Holger Schmidt hat selber keine Filialen, der Bäckermeister, der im Kanton Graubünden eine kleine Manufaktur betreibt, beliefert aber über 100 Restaurants. So kann er ganzjährig produzieren und erwirtschaftet im Winter immerhin 20 Prozent seines Jahresumsatzes.

Legende: Video Paulo Bote: «In Winter vermieten wir das Lokal weiter» abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus News-Clip vom 26.08.2019.

Skandinavier an der Spitze

In der Schweiz wird vergleichsweise wenig Glacé konsumiert: 2.2 Kilo sind es pro Kopf und Jahr. An der Spitze des Ländervergleichs steht aber nicht etwa das Geburtsland der «Gelati» Italien, sondern skandinavische Länder. In Finnland konsumiert jeder Einwohner durchschnittlich 8.7 Kilo – weil die Eisdielen auch im Winter regen Zulauf haben.

«Ich wünsche mir für die Schweiz auch eine andere Glacé-Kultur. Ich glaube, das kommt langsam», zeigt sich Gelatiere Paulo Bote zuversichtlich. Ganzjährig geöffnete Gelaterien: Vielleicht hilft der jetzige Boom, dass sich Schweizer bald an eine andere Glace-Kultur gewöhnen.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von T. Meyer  (Kloober)
    Es ist nie zu kalt für Gelati.
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  • Kommentar von B. Moser  (moser.b)
    Liebes SRF ich hätte da noch eine Frage: Warum macht ihr uns die Glacé nicht auch noch madig? Immerhin braucht diese doch jede menge Zucker!
    Und wie sieht es mit der Ökobilanz aus? Werden für unsere Glacé nicht Urwälder in Brasilien abgebrannt und für die Schweizer Zuckerrüben nicht Pestizide verwendet?
    Und können wir uns überhaupt die hochsubventionierten Schweizer Zuckerfabriken noch leisten ohne die 3-Welt zu schädigen?

    Wo bleiben eure Recherchen?
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  • Kommentar von B. Moser  (moser.b)
    Mano, wir sind doch schon die Weltmeister im Schoggikonsum, warum müssen wir jetzt noch Weltmeister im Glacékonsum werden?

    Ich sehe nur eine Lösung: Wir werden Weltmeister im SCHOGGIGLACÉKONSUM!
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