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Auswirkung der Coronakrise Zahnimplantat-Hersteller Straumann plant massiven Stellenabbau

  • Dieses Jahr sollen weltweit rund 660 Stellen gestrichen werden, davon etwa 60 am Hauptsitz in Basel, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
  • Grund dafür sei die Coronakrise, die den globalen Markt für Zahnimplantate stillgelegt habe.
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Aus dem Archiv: Straumann steht vor Herausforderungen.
Aus Börse vom 18.02.2020.
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Das Unternehmen verkleinert damit die Belegschaft um rund 9 Prozent. Aktuell beschäftigt Straumann weltweit 7680 Mitarbeiter, davon 595 in Basel. Der geplante Abbau erstrecke sich auf alle Länder und Funktionen.

Stillgelegter Markt

Der Markt für zahnmedizinische Wahleingriffe sei durch die Pandemie stillgelegt, heisst es. Zudem geht Straumann davon aus, dass eine rasche Erholung wegen der sich abzeichnenden Wirtschaftsentwicklung ausbleibt. Reaktionen aus wieder geöffneten Märkten deuteten nämlich darauf hin, dass ein grosser Anteil nicht dringender Zahnbehandlungen aufgeschoben werde.

Daher reichten die bisherigen Sparmassnahmen nicht mehr aus. Zudem sei Straumann auf anhaltend hohes Wachstum ausgerichtet gewesen und habe den Personalbestand in den letzten drei Jahren verdoppelt. Mit all den Massnahmen erwartet Straumann für 2020 Einsparungen im hohen zweistelligen Millionenbereich.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von hugo waibel  (moosl)
    ... und in den letzten 3 jahren fast 4000 neue arbeitsplätze geschaffen.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Es ist relativ einfach aktuell bei Stellenabbau Corona die Schuld zu geben. Die letzten beiden Jahre fast 300 Mio Gewinn gemacht!! Tja Abbau damit die Aktionäre Dividenden erhalten, Aktienkurs wieder Steigt und die Boni stimmen.
    Gratulation, gute Strategie.
  • Kommentar von Patrick Rey  (PRey)
    Und wieder einmal zeigt sich durch die Lektüre des Artikels, dass die Titulierung nicht passt. Nicht die "Coronakrise" führt zum Stellenabbau, sondern diese wird zum Anlass genommen, eine Fehlplanung zu korrigieren.